Ruhrtopcard

Ruhrtopcard

Ruhrtopcard

Yippie, für dieses Jahr habe ich es endlich geschafft mir die Ruhrtopcard vorzeitig gegönnt. Bestellt habe ich sie schon im letzten Jahr und steckte noch vor Weihnachten in meinem Briefkasten. Sie kostet 54 Euro (für ADAC-Mitgieder 48 Euro).

Mit der Ruhrtopcard kann ich viele Ausflugsziele und Attraktionen im Ruhrgebiet und dessen Umgebung teils zum halben Preis, teils kostenlos besuchen. Ich möchte sie in diesem Jahr richtig nutzen, egal ob es u.a. der Besuch des GaiaZOOs in den Niederlanden, der Freizeitpark Movie Park Germany, das Musical Starlight Express in Bochum, diverse Stadtführungen, der Ausstellung Der Berg ruft im Gasometer Oberhausen, SEA LIFE Oberhausen oder Führungen durch das UNESCO-Weltkulturerbe Zollverein in Essen sein wird.




Die Ruhrtopcard kann online bestellt oder in diversen Verkaufsstellen bezogen werden. Mehr Infos gibt es auf dem Internetauftritt der Ruhrtopcard. Den einen oder anderen Besuch wird sich hier zukĂĽnftig als Artikel wiederfinden.

JahresrĂĽckblick 2017

JahresrĂĽckblick 2018 - LĂĽnen bei Nacht

JahresrĂĽckblick 2018

Alle Jahre wieder gibt es auch zum Ende dieses Jahres einen Jahresrückblick 2017. Trotz das wieder sehr viel passiert ist, habe ich mir vorgenommen mich so kurz wie nur möglich zu fassen. Ich versuche es einfach mal. 🙂

Aber bevor es zu spät ist möchte ich mich bei Dir für dieses turbulente Jahr bedanken. Ich wünsche Dir und Deiner Familie alles Gute für das anstehende 2018. Schaffe alles was Du Dir für nächstes Jahr vornimmst oder in Erfüllung geht, was Du Dir wünschst. Bleibe gesund und munter.

Januar

Im Januar bin ich mit meiner neuen Internetseite online gegangen. Erstmalig habe ich für chris-schwarz.de ein eigenes WordPress-Theme erstellt und es gegen das WordPress-Standardtheme Twenty Fourteen ausgetauscht. Dieses war aufgrund vielen Nachfragen zwingend nötig, da ich Webseiten-Erstellung als meine Dienstleistung seit Anfang 2016 gewerblich anbiete und dieses als erstes Aushängeschild dienen sollte. Der Augenmerk bei der Erstellung lag bei modernem Responsive Webdesign sowie Barrierefreiheit.

Responsive Webdesign chris-schwarz.de

Meine neue Homapage

Den Auftakt zum Thema Fotografie war der Besuch der ersten Ausgabe von Photostars On Stage im CineMaXX Bielefeld. Host der Veranstalter war der Fotograf Frank Beckmann und lieĂź eine ganze Armada der Foto-Szene auflaufen, die zum Themen rund um die Fotografie gehalten haben. Mit dabei waren Alexander Heinrichs, Calvin Hollyood, Pavel Kaplun und Laura Helena. Insgesamt eine sehr gute Veranstaltung.

Photostars on Stage u.a. mit Pavel Kaplun

Bei der Veranstaltung Photostars On Stage 2017

Mitte Januar beschloss ich mich mehr auf Instagram (zu meinem Account) zu konzentieren als auf Facebook. Mein Ziel war es viele Beiträge zu liefern und dabei auch immer bessere Qualität bei der Fotografe zu erlangen. Somit initiierte ich mein 365-Tage-Projekt, d.h. ein Jahr lang täglich ein Beitrag von mir (optional mit Storytelling). Dieses Projekt hat mir sehr geholfen und kann dieses unbedingt weiterempfehlen. Ich habe es etwas locker gehalten. Z.B. wenn ich an einem Tag nicht konnte, so habe ich am Folgetag gleich zwei Beiträge rausgehauen. Klar könnt Ihr das Vorhaben modifizieren und alles ein Jahr lang mit dem Smartphone zu fotografieren oder jeden Monat mindestens ein Foto von Deiner Stadt. Sei kreativ, bleib kreativ!




Februar

Bislang kam ich ganz gut mit Adobe Lightroom und dem Open-Source-Bildbearbeitungsprogramm GIMP zurecht. Da ich aber nach und nach an die Grenzen von Gimp gestoßen bin, habe ich dann doch den Beschluss gefasst, dass ich nun auch auf der Adobe Creative Cloud schweben möchte. Es war keine Fehlentscheidung, denn ab diesem Zeitpunkt erstellte ich viel mehr Composings als zuvor. Ebenso eignete ich mir auch immer mehr Techniken in der Bildbearbeitung an.

Carfall am Kamener Kreuz

Carfall am Kamener Kreuz

März

Im März war ich mehr mit der Kamera in der Landschaft und auch erstmalig wieder in einem Zoo unterwegs gewesen. Im Rahmen der Chinesischen Lichter im Allwetterzoo Münster habe ich zuvor eine Menge Tierportraits machen können.

China Lights

China Lights

China Lights

China Lights

April

In Frankfurt am Main durfte ich einen SEO-Workshop besuchen und habe dabei vieles über Suchmaschinenoptimierung und Social Media-Strategien gelernt. Am Abend blieb dann noch genug Zeit mich mit Marcel (Instagram-Profil) fotografisch in Frankfurt auszutoben und konnte mir dabei Gedanken machen, welche Ziele aus dem SEO-Workshop kann ich für mein Gewerbe auf meiner Website und in den Social Media-Kanäle definieren und nutzen. Ich diente in meinem Hauptjob als Wissens-Multiplikator für die Sachbearbeiter- und Sachbearbeiterinnen in unseren Kommunalverwaltungen. Neben einem Workshop erstellte ich eine allgemeine Handlungsempfehlung die Sinn und Nutzen genauer herüberbringen sollte. Siehe dazu auch meine Blog-Beiträge Mehr Reichweite über Social Media und Fotowalk Frankfurt.

Skyline von Frankfurt an der Schönen Aussicht mit Abendrot

Skyline von Frankfurt an der Schönen Aussicht mit Abendrot

Westhafen Tower in Frankfurt am Main

Westhafen Tower in Frankfurt am Main

Erstmalig habe ich an einem Insta-Walk, abgeleitet von Foto-Walk mit Instagramm-Benutzer, teilgenommen. Mit einigen Personen trafen wir uns auf dem Gelände des Landschaftspark-Nords in Duisburg zum Rudelshooten, bis hinein in den Ersten Mai.

Das grĂĽne Krokodil des Landschaftsparks Duisburg-Nord

Landschaftspark Duisburg-Nord




Mai

Der Mai war dann mein erster Reisemonat. Zunächst zwang ich mich wieder nach langer Zeit wieder aufs Fahrrad und fuhr über ein verlängertes Wochenende mit zwei Arbeitskollegen die erste Hälfte der Römer-Lippe-Route von Herford über Detmold, Hoorn-Bad Meinberg, Paderborn, Hamm bis nach Lünen. Diese Tortour habe ich locker überstanden, obwohl ich über einem Jahr kein Rad mehr gefahren bin (zum Beitrag Römer-Lippe-Route (Teil 1)).

Externsteine mit Spiegelung bei Horn - Bad Meinberg

Externsteine bei Horn – Bad Meinberg

Eins der Jahres-Highlights war meine Reise zum Fotofestival <horizonte zingst> auf Deutschlands schönster Halbinsel Fischland-Darß-Zingst. Ich habe bei besten Wetter sehr viel erlebt und freue mich umso mehr, dass wir 2018 mit sieben Instagram-Benutzer (aktueller Stand) die Halbinsel unsicher machen werden. Im Anschluss machte ich einen Tagesausflug in den Nationalpark Jasmund auf Rügen zu den Kreidefelsen und machten abschließend noch 5 Tage Urlaub auf der polnischen Seite der Insel Swinemünde (Świnoujście).

Beleuchtete Seebrücke Zingst während des Foto-Events horizonte zingst

Seebrücke Zingst während des Foto-Events horizonte zingst

Strandfotos - Multivisionsshow an der Seebruecke in Zingst

Strandfotos – Multivisionsshow an der Seebruecke in Zingst

Juni

Im Juni besuchte ich den tollen Zoo Dortmund. Ein befreundeter Fotograf aus Dortmund wollte einen Workshop mit einer Gruppe durchführen und hat in der Runde nach einem Verleih-Teleobjektiv für einen Flüchtlingsjungen gefragt. Er erklärte mich bereit und durfte die Gruppe begleiten.

Leopard im Dortmunder Zoo

Leopard im Dortmunder Zoo

Löwe

Löwe

Erdmännchen

Erdmännchen

Eine sehr „coole“ Anschaffung in diesem Jahr war sicherlich der Luftbefeuchter (zum Artikel). Dieser steht seitdem in meinem Büro in Recklinghausen und konnte bereits zwei Aufgaben abdecken. Zum einen was ein Luftbefeuchter auch so macht, die Luft befeuchten. Mit diesem kleinen Gerät ist es möglich die Luftfeuchtigkeit im trockenen Büro bis über 70% zu treiben. Das ist der Moment in dem es tatsächlich diesig wird im Raum. Außerdem gelingt es im Sommer, wenn die Luft heiß und trocken ist, die Raumtemperatur auf ca. 2 Grad zu senken, ganz im Gesetz des Wärmeaustausches.

Luftbefeuchter Sparoma

Luftbefeuchter Sparoma

Photo+Adventure (zum Beitrag) ist das größte Event in Deutschland zum Thema Fotografie und Outdoor. Ich habe die drei Workshops Tierfotografie mit Pavel Kaplun, Pimp your Portfolio mit Jochen Koch und Janina Schiedlofsky sowie Lightpainting für Fortgeschrittene mit Zolaq besucht. Der Ausflug in die People- bzw. Portraitfotografie war sehr interessant und lehrreich. Auf der Messe selbst habe ich mich bei Foto Leistenschneider über die Sony Alpha 7S II informiert und stand kurz vor dem Kauf zum Messepreis.

Koala Goodfellow-Baumkanguru Lemure Schneeeule

Janina SchiedlofskyLightpainting Lightpainting mit Person




Und dann habe ich mir doch die Sony Alpha 7S II (zum Beitrag) gekauft und kann seitdem bessere Fotos in der Nacht machen.

Sony Alpha S7 II

Sony Alpha S7 II

Juli

Nun ging es an das Austesten der neuen Kamera, egal ob zum Phoenixsee Dortmund, zum Fotowalk nach Düsseldorf oder Köln, die Kamera hat sehr gute Ergebnisse geliefert. Allein auch im dunklen Kölner Dom konnte ich ohne Stativ gute Fotos schiessen.

Köln zur Goldenen Stunde

Köln zur Goldenen Stunde

Köln bei Nacht

Köln bei Nacht

Ein neues Gebiet war für mich das Schießen von Gruppenfotos, was ich auch im Laufe des Jahres vermehrt auch vorkam. Auch dazu habe ich einige Beiträge mit Tipps & Tricks für meinen Blog erstellt.

Gruppenfoto - Mein Setup

Gruppenfoto – Mein Setup

August

Im August habe ich das gut angenommene Thema Stimmungsvolle Fotos zu Papier gebracht. Ich hoffe dadurch vielen von Euch geholfen zu haben, das Ablichten einer Szenerie etwas anders zu sehen.

Ruhrviadukt am Harkortsee, Herdecke

Ruhrviadukt am Harkortsee, Herdecke

In der zweiten Monatshälfte ist meine Internetseite umgezogen (Internetseite zieht um), da ich mit meinem bisherigen Web-Hoster nicht mehr zufrieden war. Server wurden nicht aktualisiert, der Preis war zu hoch und in letzter Zeit schwankte es mit der Erreichbarkeit meiner Seite. Jetzt zahle ich mit einem SSL-Zertifikat deutlich weniger und bin mit der Erreichbarkeit sehr zufrieden. Den Umzug habe ich im Voraus vorbereitet, so dass der tatsächliche Umzug nur wenige Minuten andauerte.

September

Ich startete meine neue Reihe zum Thema Lightroom Tipps & Tricks, bei der ich regelmäßig etwas berichten werde.

In diesem Monat startete meine GoEast Tour. Dabei besuchte ich die ehemalige Heilanstalt Beelitz, die ehemalige Abhörstation Teufelsberg am Rande Berlins, Berlin selbst, Warschau und die hohe Tatra in der Slowakei. Meine persönlichen Highlights waren das Ablichten der Michstraße und die Begegnung mit einem Fuchs beim Aufstieg eines Berges. Dieser näherte sich tatsächlich bis zu einem Meter heran. Ein wirklich sehr schönes Tier.

Lightpainting in Beelitz - mit zolaq und go2know

Lost Places Beelitz Lost Places Beelitz Lost Places Beelitz

Brandenburger Tor in Berlin in der Nacht als Lanzzeitbelichtung

Brandenburger Tor, Berlin

Berlin - Tag 1 Berlin - Tag 2 Berlin - Tag 1 Berlin - Tag 2

Bode-Museum

Bode-Museum

Berliner Dom

Berliner Dom

Berlin - Tag 2

Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, Berlin

Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, Berlin

Siegessäule in der Nacht

Siegessäule in der Nacht

Warschau - Kulturpalast (Pałac Kultury i Nauki)

Skyline von Warschau

Skyline von Warschau

Stadion Narodowy - Nationalstadion Altstadt von Warschau




Artikel meiner Reise

Oktober/November

Da ich zuvor auf Tour war, konnte ich an den ersten Treffen des neuen Insta-Stammtisches nicht teilnehmen und konnte es erstmals beim ersten, gemeinsamen Fotowalk am Phoenixsee wahrnehmen. Seitdem war ich regelmäßig im Unperfekthaus in Essen dabei.

Es folgten viele, gemeinsame Projekte u.a. die Instawalk in Kooperation mit dem Planetarium in Bochum sowie der Messe Essen im Rahmen der größten Verbrauchermesse NRWs MODE HEIM HANDWERK.

Auf mein Cityscape von LĂĽnen wurde die Stadtwerke LĂĽnen aufmerksam und verwendete nach einem netten Kontakt das Bild nun fĂĽr die Landing-Page Smartmeter. AuĂźerdem soll dieses Foto fĂĽr den Familienkalender 2018 verwendet werden.

LĂĽnen in der Nacht

LĂĽnen in der Nacht, dieses Foto erscheint im Jahreskalender 2018 der Stadtwerke LĂĽnen




Dezember

Heike hat mich zu dem nächsten Insta-Walk im Rahmen der Essen-Motor-Show eingeladen. Die Veranstaltung sowie Heikes durchdachten Plan war perfekt. Vielen lieben Dank nochmal für den besonders schönen Tag (zum Beitrag).

Essen Motor Show 2017 - Drift-Taxi JP Performance

WRX Weltmeister Johan Kristoffersson

WRX Weltmeister Johan Kristoffersson

Mit Wuppertal Marketing ging es dann zu den Highlights der bergischen Stadt Wuppertal. Neben der Historischen Stadthalle wurden uns die Innenstadt, ein Villenviertel und der mittelalterliche Weihnachtsmarkt gezeigt. Im Anschluss ging es kreuz-und-quer mit der berĂĽhmten Schwebebahn (zum Beitrag).

Schwebebahn Wuppertal Schwebebahn Wuppertal Schwebebahn Wuppertal

Ich habe meinen bisherigen Newsletter abgelöst. Ab nun an möchte ich den Newsletter 1-3x im Quartal versenden und inhaltlich sich stark vom Alten unterscheiden. Neben News, Infos und wichtigen Termine möchte ich noch weitere, interessante Themen im Newsletter hineinpacken. Meldet Euch direkt an und Ihr habt die Chance einen IKEA-Gutschein im Wert von 22,22 EUR zu gewinnen. Das Los entscheidet am 31.03.2018 und wünsche Dir viel Glück.

Strandfotos

Strandfotos - Multivisionsshow an der Seebruecke in Zingst

Strandfotos – Multivisionsshow an der Seebruecke in Zingst

Strandfotos

Strandfotos sind meistens eine sehr schöne Erinnerung von einem Urlaub an der See. Meistens entpuppt sich es aber als eine riesige Herausforderung für das Material. Da ja bald Weihnachten ist, möchte ich Euch einige Sachen vorstellen, die für den nächsten Trip am Strand meiner Meinung nach Sinn machen. Ich bin nach einigen Foto-Reisen am Meer schon erfahren und es geht auch 2018 wieder wie 2017 zur Ostsee zum Fotofestival horizonte zingst nach Zingst.

Was dem Fotografen am meisten ärgert ist Wind, Salzwasser, Sand und vielleicht auch Möwen. Gut, gegen Möwen lässt sich kaum etwas unternehmen, aber gegen den Rest schon.

Fototasche statt Rucksack

Ich habe mir hauptsächlich für Fotoreisen am Strand die Fototasche von Kalahari gekauft und lasse lieber die Foto-Rucksäcke (Manfrotto 26 Pro Light, Mantona) Zuhause oder in der Unterkunft. Eine Fototasche kam man ohne Bedenken in den Sand abstellen ohne Panik zu schieben, dass die Tasche umfällt und dass das Foto-Equipment mit dem Sand nicht kontaminiert wird. Foto-Equipment ist nun mal empfindlich und teuer, deswegen sollte man in diesem Punkt nicht sparen. Die Kalahari-Tasche kann oben, unterhalb der Lasche, verschlossen werden, so das Sand und die salzhaltige Meeresluft nicht in die Tasche gelangen.




Stativ

Der zweitwichtigste Gegenstand ist das Stativ. Das Stativ darf keinesfalls mit der Kamera in den Sand oder sogar ins Wasser fallen. Vor allem das Zweitere wäre der absolute Kamera-Tod. Ein Stativ für Strandfotos sollte in jedem Fall A: massiv, ggf. mit einem Gewicht beschwert werden, sein sowie B: bestenfalls nicht bei Salzwasser korrodieren. Ich habe keins, aber Profis schwören für einen Strandeinsatz auf Holzstative u.a. von diesem Hersteller. Ich werde weiterhin mein Manfrotto-Stativ verwenden, denn es hat noch einen weiteren Vorteil, nämlich Hebelverschlüsse. Sie sind für den Einsatz besser geeignet als Twist-Lock-Verschlüsse (Drehverschlüsse). Twist-Lock-Verschlüsse können sind ordnungsgemäß verschlossen/geöffnet werden, wenn Sand, Schmutz, Salz und/oder Wasser in das Gewinde der Verschlüsse eindringt. Trotzdem ist Pflege das A und O. Sobald ich von meinem Shooting in der Unterkunft zurückgekehrt bin, stelle ich mein Stativ in die Dusche und brause es ordentlich mit warmen Wasser ab.

Stativ-Hilfe

Nun haben wir ein schweres Stativ und stehen nun vor einer weiteren Herausforderung, es ist der nasse Sand, der das Stativ regelrecht einsickern lässt. Auch das Fotografieren in den Ausläufern der Wellen umspült das Stativ und gräbt das Stativ immer tiefer ein. Was kann dagegen helfen? Zu einem ein niedriger Schwerpunkt sowie die bessere Verteilung der punktuellen Bodenbelastung. D.h. es muss eine Stativ-Unterlage z.B. ein Brett oder ähnliches sein, damit das Eingraben zumindest etwas gebremst wird und man in der Lage ist bessere und längere Langzeitaufnahmen fotografieren zu können.




Fernauslöser

Steht die Kamera stabil im Sand, sollte die Kamera auch dann nicht mehr angefasst werden. Dazu solltest Du immer einen Fernauslöser verwenden.

Blasebalg und Fotoputztuch

Damit die Kamera von Schmutzpartikel gereinigt werden kann, sollte in die Fototasche stets Blasebalg und FotoputztĂĽcher mit eingepackt werden.

Sensorreinigungsset

Auch wenn man den Objektiv-Wechsel nicht direkt am Strand praktizieren sollte, sind seit Zingst in diesem Jahr die Fotoreinigungssets von Rollei mit dabei. Wer sich diesen Akt nicht zutraut, der sollte es auch am besten ĂĽber einen Fachmann durchfĂĽhren lassen. Falls Du Dich zutraust, dann solltest schon beim Kauf des Reinigungssets darauf achten, ob es fĂĽr MFT-, APS-C- oder Vollformat geeignet ist. Kostenpunkt 20-30 EUR fĂĽr 12 Reinigungen. Auch dazu habe ich in meinem Blog einen Artikel „Sensorreinigung“ geschrieben.




Filter

Hauptsächlich werden am Strand Langzeitaufnahmen gemacht und am Tage muss man abdunkeln. Dieses erreicht man mit Neutraldichte-Filter, kurz ND-Filter. Sie gibt es in unterschiedlichen Stärken, die gängigsten sind 8-fach, 64-fach und 1000-fach. Sie gibt es als Schraub- und Steckfilter. Ob Schraub- oder Steckfilter, beide Arten haben ihre Vor- und Nachteile. Ich arbeite mit beiden Arten, allerdings komme ich persönlich mit Schraubfilter besser und schneller on Location zurecht. Beim Kauf von Filtern, ob es der Adapterring oder der Schraubfilter ist, solltest Du auf den Durchmesser achten. Dieser muss zu dem Durchmesser des Objektiv-Gewindes entsprechen.

Fotografiert man am Wasser, so sind Reflektionen auf der Wasseroberfläche oder in der Welle vorprogrammiert. Dazu verwende ich einen zirkulären Polarisationsfilter (C-Pol-Filter) ein. Durch die Drehung des Schraubfilters in einer Viertelstellung kann der Filter aktiviert oder deaktiviert werden. Je nachdem ob man Spiegelungen im Bild benötigt oder nicht. Außerdem trägt der Polfilter zu einem kontrastreicheren Foto bei.

Auf Grauverlaufsfilter verzichte ich. Ich fotografiere durchgehend in Raw und meistens erstelle ich eine Belichtungsreihe um das Maximum aus der fotografieren Szene herauszuholen. Größter Knackpunkt ist meistens der Himmel, vor allem bei Gegenlichtaufnahmen. Persönlich finde ich, dass der Grad des Grauverlaufsfilters oft sehr unschön bzw. unpassend auf den Fotos aussieht. Ebenso verzichte ich auf Farbverlaufsfilter, die so gut wie immer zu einem sehr miserablen Foto fĂĽhren. FĂĽr diesen Effekt u.a. auch Tönungen gibt es Adobe Lightroom. Siehe mehr dazu meinen Artikel „Stimmungsvolle Fotos“.

Kamera

Canon EOS 70D

Canon EOS 70D

Ich nehme eher die Canon EOS 70D an den Strand mit, weil sie durch den mechanischen Verschluss etwas staub- und sandunempfindlicher ist als die SONY Alpha 7 S II. Die Canon hat mehr Pixel und sie ist die günstigere Anschaffung, so dass ich beim Fotografieren an der See ein höheres Risiko eingehen kann. Also für das bessere Wohlfühlgefühl. Die SONY 7 S II hat ihre Stärken in der Nacht, in der ich am Strand eher keine Fotos schieße.




Mit dabei ist auch immer meine Action-Cam, die ich nebenbei z.B. direkt am Stativ mit dem Manfrotto Micro Friction-Arm-Kit zum Zeitrafferaufnahmen verwende oder Sie halb Unterwasser halte und den Auflöser drücke.

Powerbank

Anker PowerCore 20100 - Aufladen des Canon Kamera-Akkus

Anker PowerCore 20100 – Aufladen des Canon Kamera-Akkus

Ob Stromversorgung fĂĽr die Kameras, Aufladend er Akkus, dem Handy, etc. ist auch immer meine Powerbank mit an Bord. Sie hat genĂĽgend Power um z.B. weitere Workshop-Teilnehmer mit Strom zu versorgen. Ich will sie nicht mehr missen.

 

GoEast 2017 (#5) – Warschau

Warschau - Kulturpalast (Pałac Kultury i Nauki)

Warschau – Kulturpalast (PaĹ‚ac Kultury i Nauki)

Ach ja, heute war Mittwoch, der Tag an dem Warschau nun angesteuert wurde. Durch die ganze Reiserei vergisst man schnell die Zeit und der Aufenthalt in Berlin ist wirklich sehr schnell verlaufen. Nun ging es das erste Mal wieder ins Ausland. Polen war von Berlin über Frankfurt/Oder sehr schnell erreicht. Von der Grenze ging es dann nonstopp über die gut ausgebaute Autobahn über Posen nach Warschau. Leider hatte ich mit dem Wetter etwas Pech. Neben der Anreise während des Berufsverkehrs herrschte auch ein penetranter Nieselregen, der die Fahrbahnspuren verschwinden ließ. In einer fremden Stadt ist dieses nicht besonders praktisch.

Sicher und schnell habe ich dann auch zu meinem Hotel, dem Golden Tulip Warszawa unweit der Innenstadt von Warschau, gefunden. Nach dem Check-In und einer Lebenszeichen-WhatsApp-Nachricht zur Familie ging es dann raus um die Stadt entdecken.




Die beste und recht günstige Möglichkeit sich in Warschau fortzubewegen ist das Fahren mit der Straßenbahn bzw. Tram. Das Tagesticket (Bilet dobowy) kostete gerade mal 15,00 PLN (Zloty), was in etwa 3,60 EUR entspricht. Es ist eher gesagt ein 24h-Ticket, dieses bei der ersten Fahrt mit der Entwertung aktiviert wird. Direkt ins Zentrum hatte ich auch nur eine Haltestelle dazwischen.

Viele Trams sind in der polnischen Hauptstadt unterwegs

Viele Trams sind in der polnischen Hauptstadt unterwegs

Großes Glück hatte ich während meines gesamten Aufenthalts leider nicht, denn es gab nonstop lästiger, feiner Sprühregen. Eine echte Herausforderung für jeden Fotografen, der auch mehr auf Langzeit- und Nachtaufnahmen hinaus war.




In Warschau habe ich dann die größten und wichtigsten Spots angesteuert. Darunter zählt ganz sicher der imposante Kulturpalast Pałac Kultury i Nauki, der irgendwie dem Empire State Building ähnt. Der 237 Meter hohe Wolkenkratzer gilt heute als das Wahrzeichen Warschaus, was zuvor jedoch nicht der Fall war. Errichtet wurde er damals von der Führungsriege der Sowjetunion, dieses von der polnischen Bevölkerung eher als Symbol der totalitären Unterdrückung missachtet wurde. Heute ist der Kulturpalast nicht mehr wegzudenken. Optisch nicht und für das Freizeitangebot der Metropole trägt er auch einen kulturellen Wert bei. Einige Kinos, Theater und Museen wurden in diesem Wolkenkratzer untergebracht. Bei gutem Wetter, was leider bei meinem Trip ausgeblieben ist, lohnt es sich die Stadt von der Aussichtsplattform im 30. Stockwerk zu entdecken.

Einer der schönsten Stadtansichten Warschaus mit dem 1048 Km langen Hauptfluss Polens, der Weichsel (pol. Wisła) erhält man von der Siekierkowski-Brücke (pol. Most Siekierkowski). Um dahin zu kommen, fahre am besten mit der Tram auf die östliche Seite Warschaus und steige an der Haltestation Rondo Waszyngtona 06 um in den Bus 146 Richtung Falenica 04 bis zur Haltestelle Most Siekierkowski.

Skyline von Warschau

Skyline von Warschau

Einige SehenswĂĽrdigkeiten der Stadt habe ich mit Demut besichtigt, was zu einem eine besondere Stimmung hatte und dieses lange in Erinnerung bleiben wird. Das ist zu einem das Ehrenmal zum Gedenken des Aufstandes im Warschauer Ghetto, das Denkmal zum Warschauer Aufstand sowie Grabmal des unbekannten Soldaten mit der Feuerwache.

Weitere sehenswerte Spots der Stadt sind die Altstadt mit seinen Stadttoren und dem großen Rathausplatz sowie der Königsweg, auf dem ich ein preiswertes Leder-Portmonee gekauft habe. Einkaufszentren scheinen europaweit zu boomen. Auch Warschau hat einige davon. Ein recht Schönes ist das Złote Tarasy direkt neben dem Hauptbahnhof (Warszawa Centralna).

Verhungern und verdursten kann man in Warschau nicht. Es gibt zu einem eine hohe Dichte an Restaurants und Imbissbuden. Jedoch sollte man sich auch an die regionale Küche wagen, sei es Pirogi (pol. Pierogi, engl. Polish dumplings) z.B. im Zapiecek Polskie Pierogarnie oder an dem polnischen Fast-Food-Klassiker schlecht hin, der Zapiekanka. Sie ist einfach, lecker und relativ günstig. Für mich gehört die Zapiekanka zum Pflichtprogramm jeden Polenbesuchs.

Polnisches Fast-Food - Zapiekanka

Polnisches Fast-Food – Zapiekanka

Auch hier habe ich mich für drei Übernachtungen entschieden. Während meines Aufenthalts in Warschau habe ich über booking.com meine nächste Hotelbuchung vorgenommen, ein geniales, preisgünstiges Apartment in der Slowakei. Dieses war zugleich die nächste Station bzw. das nächste Land auf meiner Reise.

Weitere, passende Artikel:

Oktober 2017

Der Monat Oktober hatte es in sich. Es sind einige Dinge passiert und viele, neue Projekte stehen noch in der Planung. Was das alles ist, daraus möchte ich kein Geheimnis machen und etwas aus der Schatulle schnacken.

Discover new, ignite creativity

Anfang Oktober bin ich von meiner Wahnsinns-Tour über Beelitz, Berlin, Warschau und Slowakei zurückgekehrt. Im Rückgepäck Tausende von neuen, interessanten Fotos, Videosequenzen und unbezahlbaren Eindrücke. Durchaus positive Resonanz erfährt meine Blog-Reihe GoEast 2017, von der am Wochenende Folge 4 von voraussichtlich 6 online gegangen ist. Noch heute bin ich mit der Sichtung und Bearbeitung der Fotos beschäftigt. Nach und nach werde ich auch diese Fotos auf meinem wachsenden Instagram Profil veröffentlichen. Schon jetzt bedanke ich mich sehr für Euren Support und Treue. 🙂

Instagram - Oktober 2017

Instagram – Oktober 2017

Kaum bin ich aus dem Urlaub zurück, so flatterten bei mir Anfragen und Aufträge für die Nutzungsrechte meiner Bilder ins Haus. Ein Highlight verrate ich jetzt schon. Für den Kalender 2018 der Stadtwerke Lünen durfte ich mitwirken. Dieser wird derzeit produziert und druckfrisch demnächst in den meisten Lüner Haushalten mit einziehen. Ein sehr schöner Auftrag, da dadurch auch etwas Marketing betrieben wird.

LĂĽnen in der Nacht

LĂĽnen in der Nacht, dieses Foto erscheint im Jahreskalender 2018 der Stadtwerke LĂĽnen

In diesem Monat hatte ich auch einige Portrait-Shootings durchgeführt. Die Einnahmen habe ich im Voraus auch perfekt in Strip-Lights investiert. Ich habe mich für diese Strip-Light-Lösung entschieden. Sie können äußerst portabel eingepackt werden und funktionieren sehr gut mit einfachen, ebenfalls platzsparenden Blitzsysteme wie z.B. mit dem Yongnuo YN-568EX II. Damit kann ich nun sehr gerichtetes Licht auf die Person oder ggf. auf einen Gegenstand bringen. Auf Mobilität meiner Studioausrüstung setze ich, so dass auch die anderen Lichtformer u.a. meine Octabox, Beauty Dish und Schirme perfekt für mich passen.

Mobiles Fotostudio

Mobiles Fotostudio




Together we are stronger!

Für 2018 werden derzeit zwei Projekte geplant und teilweise sich schon in der Umsetzung stecken. Zunächst, ich hoffe das geschieht schon mit dem Jahreswechsel 2017/18, werde ich für Nordrhein-Westfalen ein neues Freizeitportal starten. Dieses Internetportal soll in erster Linie Fotografen und Entdecker zusammenbringen. Ich bin sehr gespannt wie es angenommen wird und hoffe dass der eine oder andere Besucher sich an diesem Gemeinschaftsprojekt beteiligen wird.

Fotowalk Hohensyburg, Dortmund

Fotowalk Hohensyburg, Dortmund

Think different, find yourself!

Die zweite Sache werden spezielle Fotowalks sein, die mit den üblichen „Wir-ziehen-durch-die Straßen“-Fotowalks auch nichts mehr gemeinsam haben werden. Das Erfahren und Lernen der Teilnehmer durch das Ausprobieren von neuen Techniken und Hilfsmitteln sollen dabei eine größere Gewichtung finden. Ich setze für mich die Messlatte dieses Vorhabens ziemlich hoch, so dass ich es in diesem Jahr nicht mehr durchführen werde und die Zeit nutze es intensiver für Anfang 2018 zu planen. Gerne könnt Ihr mir auch bei Interesse eine E-Mail an workshop[at]chris-schwarz.de zuschicken, damit ich weiß wer Lust auf diese Events hat und ich Dich gezielt anschreiben kann, sofern es konkreter wird. Ich freue mich schon auf die kommenden Monate. 🙂




GoEast 2017 (#4) – Berlin

Brandenburger Tor in Berlin in der Nacht als Lanzzeitbelichtung

Brandenburger Tor, Berlin

Nun bin ich wieder in Berlin angekommen und habe im Hotel andel’s Vienna House eingecheckt. Das Hotel an sich finde ich richtig klasse, es hat die vier Sterne und hat eine perfekte Anbindung an S- und Straßenbahn. Ich war beruflich schon mal hier und deswegen wusste ich, dass ich auch etwas Gutes bekomme. Das andel’s ist allerdings in den Sonderleistungen nicht besonders günstig, was ich leider jetzt erst als Autofahrer bemerkt habe. Allein für das Parken über die drei Nächte wurde meine Geldbörse um exakt 54 Euro (17,- EUR pro Tag) leichter.




Nach dem langen Tag auf dem Gelände der ehemaligen Heilstätten von Beelitz hatte ich richtig Hunger. Bevor es aber zum nächstbesten Italiener ging, besuchte ich die Sky Bar des Hotels, orderte ein leckeres Getränk und machte Aufnahmen der Berliner Skyline während der blauen Stunde. Ich war sehr zufrieden mit den Fotos und es ging weiter zum Pizza-Essen.

Skyline von Berlin mit Alex

Skyline von Berlin mit Alex

Gut gestärkt spazierte ich am Abend am Park Friedrichshain vorbei und habe in den dunklen Parkwegen hineingeblickt. Tatsächlich konnte ich da die dunklen Umrisse von Füchsen ausmachen. Es war die erste Begegnung mit diesen wunderschönen Tieren, die im Verlauf der Reise nochmal gesteigert wird. Mein Ziel war es, höchstens bis zum Alexanderplatz zu gehen und die nächtliche Stimmung auf Fotos einzufangen. So habe ich einige Fotos von der Weltzeituhr, vom Fernsehturm „Alex“, dem Bahnhof Alexanderplatz und von einigen Straßenzügen gemacht. Gemütlich spazierte ich wieder Richtung Hotel.

 

Der zweite Tag startete mit einer genialen Tour im Parlamentsviertel sowie Bundestag. Ich habe mein Hotel über booking.com gebucht und dabei wurde mir das Angebot der Führung von getyourguide angezeigt. Die 15 EUR pro Person waren sehr gut investiert. Dieses Angebot kann ich uneingeschränkt weiterempfehlen. Die Tour startete direkt vor der Akademie der Künste auf dem Pariser Platz neben dem Wahrzeichen der Stadt, dem Brandenburger Tor mit einer sehr lockeren Erklärung zur Geschichte Berlins mit einigen Anekdoten. Es folgte bei sommerlichen Temperaturen ein interessanter Spaziergang über das Parlamentsviertel, darunter am Jakub-Kaiser-Haus, Marie-Elisabeth-Lüders-Haus, Reichstagspräsidentenpalais, Paul-Löbe-Haus und Bundeskanzleramts vorbei. Anschließend wurden wir als Gruppe zügiger in das Reichstagsgebäude gelassen. Nachdem wir unsere Rucksäcke und Jacken an der Garderobe abgeben mussten, betraten wir den großen Plenarsaal und nahmen auf der Besuchertribüne Platz. Ein Sprecher des Pressedienstes hielt dabei einen Vortrag über die Geschichte des Bundestags und der aktuellen Situation z.B. über die Sitzverteilung und die möglichen Folgen der Bundestagswahl 2017. Anschließend holten wir unsere Sachen wieder von der Garderobe ab und konnten mit dem Aufzug in die Reichstagskuppel fahren. Im Kreisel kann man die Kuppel hochlaufen und schöne Aussichten auf die Berliner Innenstadt genießen sowie in den Plenarsaal blicken. Ich blieb noch eine ganze Weile auf der Kuppel-Terrasse, bevor ich das Reichstagsgebäude wieder verlassen habe. Das Wetter war einfach nur genial.

 

Unten angekommen beschloss ich weiter zu Fuß Berlin zu entdecken. Da ich die Straße Unter den Linden bereits von meinen, damaligen Klassenfahren kannte, entschied ich mich entlang des Spree-Ufers meine Tour zu machen. So kam ich am Bahnhof Friedrichsstraße, am Tränenpalast, Bodemuseum bzw. Museumsinsel mit dem Berliner Dom, an der Uferpromenade im Monbijoupark und am Hackeschen Markt, der doch sehr gut von Touristen besucht wurde, vorbei. An sich auch eine gute Adresse um eine Mittagspause inkl. Mittagsessen zu halten. Hier gibt es ebenso sehr urige Gastronomie.

Bode-Museum

Bode-Museum

Berliner Dom

Berliner Dom

Da ich sehr auf Nachtaufnahmen stehe, besuchte ich am Abend nochmals das Parlamentsviertel, wo zu der Zeit ein Film auf das bunt beleuchtete Gebäude des Marie-Elisabeth-Lüders-Haus projektiert wurde. Danach besuchte ich das Denkmal für die ermordeten Juden Europas und tourte weiter bis zum Sony-Center am Potsdamer Platz. Weitere Highlights habe ich mir für den nächsten Tag aufgehoben.

 

Direkt nach dem Frühstück des dritten Tages in Berlin wollte ich weiterhin Ziele der damaligen Teilung Deutschlands besuchen und machte mich auf zur Gedenkstätte der Berliner Mauer an der Bernauer Straße. Von einer Aussichtsplattform kann man sehr gut einen alten Grenzstreifen von oben beobachten. Die Gedenkstätte an der Bernauer Straße zieht sich einige 100 Meter lang, an der auch die Kapelle der Versöhnung liegt. Innen herrscht ein sehr schönes Licht-und Schattenspiel und empfehle daher diesen Ort zu besuchen, wenn die Sonne sehr niedrig am Morgen oder Abend in die Kapelle hineinstrahlt.

Gedenkstätte Berliner Mauer, Bernauer Straße

Gedenkstätte Berliner Mauer, Bernauer Straße

Kapelle der Versöhnung

Kapelle der Versöhnung

Mit dem Bus fuhr ich dann zur Oberbaumbrücke, um mir die East Side Gallery anzusehen. Die East Side Gallery ist über einen Kilometer lang und ist demnach die größte Open-Air-Galerie der Welt. Nun zur Frage, was ist da zu sehen? Zu sehen ist auf dem gesamten Stück die Berliner Mauer, die von Straßenkünstler mit über 100 Graffitis verziert wurde. Diese Bilder stellen meistens die Freude über den Mauerfall dar. Das bekannteste, weltweit bekannteste Motiv ist der sozialistische Bruderkuss zwischen den beiden ehem. Staatschefs Leonid Breschnew (UdSSR) und Erich Honecker (DDR). Über den Ostbahnhof ging es dann zurück ins Hotel.

KĂĽnster an der East Side Gallery

KĂĽnster an der East Side Gallery

Bruderkuss

Bruderkuss

East-Side-Gallery, Berlin

East-Side-Gallery, Berlin

OberbaumbrĂĽcke, Berlin

OberbaumbrĂĽcke, Berlin

Am Abend besuchte ich dann die letzten Highlights auf meiner Liste. Das waren Schloss Bellevue, Siegessäule am Großen Stern, Kudamm, Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche am Breitscheidplatz und die Wasseruhr im benachbarten Europacenter. Nach einer originalen Berliner-Currywurst am Curry 36 ging es dann zurück ins Hotel zum Koffer packen. Am nächsten Tag sollte es ja weiter Richtung Osten gehen.

Siegessäule in der Nacht

Siegessäule in der Nacht

Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, Berlin

Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, Berlin

Nun zu einem kurzen Fazit zu Berlin. Berlin hat sich absolut gelohnt und ich habe es schon oft angesprochen, das Wetter war perfekt! Leider hatte ich noch viele Punkte notiert, die ich noch besuchen wollte. Die Zeit reichte leider nicht dazu aus, so dass ich Berlin nochmals einen Besuch abstatten muss.

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GoEast 2017 (#3) – Lost Places, Beelitz

Lost Places Beelitz

Jeder der sich schon mal mit Lost Places in Deutschland auseinandergesetzt hat, der denkt fast  immer direkt an die ehemaligen Heilstätten Beelitz in Brandenburg. Komisch oder? Naja, das ist ja auch nicht unbegründet. Beelitz ist die Perle unter den Lost Places hierzulande, oder sollte ich eher in der Vergangenheitsform schreiben? Also warum war sie eine Perle für Lost Places-Fotografen?

Fragen über Fragen, irgendwie ein komischer Start für einen Blog-Artikel, stimmt’s? Nun ja, Beelitz ist nicht mehr so schmackhaft wie es vermutlich vor einigen Jahren der Fall war. Lost, also „verlassen“, ist dieser Ort nicht wirklich. Beelitz ist schon wirklich sehr bekannt, es gibt einige Führungen auf dem Gelände und viele Vandalen haben Ihre Spuren an Fensterscheiben sowie Innenwände hinterlassen. U.a. Graffitis machen diese Atmosphäre eines verlassenen Ortes oftmals kaputt. Aber auch Hollywood war vor wenigen Jahren zu Gast und haben auch dort Ihre Spuren hinterlassen. Deswegen ist Beelitz meiner Meinung kein richtiger Lost Place mehr, sondern ein Ort mit Lost Place-Eigenschaften.




Aber die hässlichen Spuren des Vandalismus sind nicht durchgehend in Beelitz zu finden. Zum Glück, denn es konnten trotzdem noch einige gute Fotos gemacht werden.

Nach einer sehr kurzen Nacht nach dem Lightpaining-Workshop, packte ich meinen Koffer wieder zusammen und fuhr zu dem mit dem Veranstalter go2know vereinbarten, geheimen Treffpunkt unweit der Heilstätten. Nach der Registrierung gingen wir dann gemeinsam zu der Fotobase, die sich zentral auf dem Gelände der Männer-Heilstätten befand. Das Gelände, auf dem sich die Beelitzer Heilstätten befinden, ist nicht frei zugänglich. Auf diesem Gelände konnten wir uns dann selbstständig in den Gebäuden Männer-Sanatorium, zentrale Badeanstalt und Verwaltung aufhalten, die Räume entdecken und Fotos machen. In den Räumen selbst waren auch noch alte Gegenstände (Bett, Behandlungsstuhl, Operationsleuchten, etc.) aus den damaligen Betriebszeiten zu sehen. Ich war mit den beiden Luxenburgern Alexandra und Georges unterwegs und haben so ziemlich jede Ecke von den ehemaligen Heilstätten entdeckt. Die Errichtung der Arbeiter-Lungenheilstätte begann bereits schon seit 1898 und ihr Ende ist leider schon vorauszusehen.

Am Nachmittag wurde uns im Rahmen einer historischen Führung gut und ausführlich die Geschichte der Beelitzer Heilstätten und die Hintergründe erklärt. Leider etwas zu ausführlich, da ich mich zusammen mit Alex und Georges vorzeitig von der Führung lösen musste um noch das eine oder andere Foto von den Beelitzer Heilstäten zu machen.

Direkt danach machte ich mich zu einem etwas abgelegenen Gebäude, dem Whitney Houston-Haus, auf. Erstaunlicher Weise war dieses Haus nicht so von Vandalismus heimgesucht. Dort gab es auch Einiges zu entdecken, u.a. ein alter Flügel in einem großen Saal, ein alter Informations-Stand, schöne lange Flure sowie ein tolles Treppenhaus.




Um 17 Uhr, also 30 Minuten vor dem Ende der Tour, machte ich mich nochmal zügig ins Badehaus und dem Speisesaal im Herren-Sanatorium auf. Ich wollte ungestört die letzten Fotos mit dem warmen, fast abendlichen Licht haben. Punkt 17:30 Uhr wurde dann auch hinter mir abgeschlossen.

Es war ein sehr schöner Tag gewesen. Ich habe vieles gesehen und auf Speicherkarte für die Ewigkeit gesammelt. Nun war es an der Zeit Beelitz den Rücken zu kehren und geradeaus Richtung Berlin zu blicken. Dort werde ich die nächsten drei Übernachtungen verbringen.

Vielen Dank an go2know, die mir freundlicher Weise die Freigabe zur Veröffentlichung der Fotos, die während meines Aufenthalts in Beelitz, auf meinem Blog erteilt haben. Diese Bilder stehen nicht zum Verkauf zur Verfügung. Ebenso dürfen sie nicht entnommen und/oder weiterverwendet werden.

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GoEast 2017 (#2) – Lightpainting in Beelitz

Lightpainting in Beelitz - mit zolaq und go2know

Lightpainting in Beelitz

Am späten Nachmittag machte ich mich vom Berliner Teufelsberg zum Lightpainten in Beelitz auf. Vorher checkte ich noch im Landhotel Gustav ein, in dem ich später nach dem Lightpainting in den ehemaligen Heilstätten kaputt ins Bett fallen kann. Mich erwarteten durch den nächsten Programmpunkt am Folgetag etwa 2-3 Stunden Schlaf, also gönnte ich mir noch etwas Ruhe, habe zwischenzeitlich mein Kamera-Equipment geladen und ging vor dem Lightpainting mit einer Kursteilnehmerin zum „abendlichen“ Mittagstisch.




Gemeinsam fuhren wir gegen 19 Uhr zu dem mit dem Veranstalter go2know vereinbarten Treffpunkt und betraten in der Dunkelheit den Lost Place, die ehemaligen Heilstätten von Beelitz.  Das Areal der ehemaligen Heilstätten in Beelitz ist nicht frei zugänglich. Solltet Ihr Euch für diesen Lost Place interessieren, dann wendet Euch am besten direkt an den Veranstalter go2know. Es kann durchaus sein, dass dieser Lost Place im Laufe des nächsten Jahres nicht mehr geben wird. Mehr Infos und Termine findet Ihr www.go2know.de

Vorort im alten Badehaus erwartete uns schon der Workshop-Leiter zolaq mit der Crew. U.a. mit Stromaggregat, Fluter, Laser, Nebelmaschine und sehr vielen Lightpaining-Tools hat zolaq richtig groß aufgefahren. In dem Workshop mit der tollen Location wurden wieder großartige Lightpaintings gezaubert. Ebenso konnten wir im ehemaligen Männersanatorium eigene Lightpaintings erstellen.

Lightpaining bedeutet, dass man mit Licht während der Aufnahmezeit malt und/oder zeichnet. Man stellt die Kamera in den Bulb Modus und so können in einer längeren Belichtungszeit viele Lichtfiguren erstellt werden. Es gibt eine ganze Reihe von Techniken um die unterschiedlichsten Ergebnisse zu erzielen. Darunter ist es im Lightpaining auch möglich, einfach nur Räume gezielt auszuleuchten, die dann eine ganz spezielle Athmosphäre wiedergeben.

Beelitz - Ausleuchtung des Badehauses

Erstmals war meine Sony Alpha 7S II bei einem Workshop dieser Art dabei und sie hat einen sehr guten Job gemacht. Ein Rauschen ist so gut wie gar nicht feststellbar und haben einen viel höheren Dynamikumfang als bei meiner Canon EOS 70D. Um auch möglichst viel von der Szenerie einfangen zu können, habe ich das neue SAMYANG 14mm 2.8 AF verwendet. Es war eine traumhafte Kombination. Zwischenzeitlich habe ich meine Kamera-Akkus und mein Smartphone mit meiner praktischen, mobilen Lade-Lösung (siehe Artikel Powerbank für Urlaub) geladen.




Kurz vor 3 Uhr klang der Workshop aus und machte mich auf den Weg Richtung Hotel. Schnell habe ich meine Sony sowie die sonstigen Batterien an die Steckdose gepackt und ging direkt ins Bett. In wenigen Stunden, direkt nach dem Frühstück, folgte die Fotobase-Tour, eine Lost Place-Führung vom selben Veranstater go2know. Ich war sehr gespannt, wie die Beelitzer Heilstätten unter gedämmten Tageslicht aussehen würden.

Vielen Dank an go2know, die mir freundlicher Weise die Freigabe zur Veröffentlichung der Fotos, die während meines Aufenthalts in Beelitz, auf meinem Blog erteilt haben. Diese Bilder stehen nicht zum Verkauf zur Verfügung. Ebenso dürfen sie nicht entnommen und/oder weiterverwendet werden.




Selbstverständlich möchte ich auch nochmal den Workshop-Leiter zolaq erwähnen, deren Workshops absolut zu empfehlen sind. Mehr Infos und Workshop-Termine erfährt Ihr auf www.zolaq.de

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