Sonnenbrillenwetter in Krakau – Tag 04

Auch heute am letzten Tag musste die Sonnenbrille aufgesetzt werden. Die Temperatur lag wie an beiden Tagen zuvor bei 30 Grad und meine Hauttönung wird immer intensiver. Sehr bald kann man mich mit einem Südländer verwechseln. 🙂 Dieser sonnige Tag startete heute erst gegen 9 Uhr bei einem schönen Frühstück auf dem Balkon. So muss Urlaub auch ablaufen. 😉

Nach dem Frühstück brachen wir in Richtung Altstadt auf, wo ich mir zunächst an der Marienkirche schöne Postkarten für mein Büro gekauft habe. Irgendwie ist es bei mir schon Tradition, dass ich Reisemitbringsel in Form von Postkarten an die Bürowände tacker. Meine Bürowände werden langsam aber sicher immer bunter und auch interessanter.

Krakauer Kutsche

Kitschige Kutsche

Die Ansichtskarten in den Rucksack verpackt und über dem Marktplatz spazierten wir in Richtung Wawel. Auf dem Weg dahin habe ich mir eine schöne Geldbörse aus Leder gekauft. Ein schönes und brauchbares Souvenir, da sich meine alte Geldbörse bereits zersetzt. 😉 Kitschige Kutschen, so ähnlich wie die Fiaker in Wien, kreutzen es Öfteren unseren Weg.

Panorama Wawel

Panorama Wawel

Wawel

Wawel

Irgendwann nach einigen Minuten Fußmarsch haben wir Wawel erreicht. Wawel ist eine Anhöhung im südlichen Teil der Krakauer Altstadt. Darauf befindet sich das königliche Schloss und die Kathedrale von Krakau. Von dieser Befestigungsanlage hat man ebenfalls einen herrlichen Blick über die Metropole und auf die Weichsel, Polens längster Fluss.

Panorama Weichsel

Panorama Weichsel

Auf dem Rückweg zum Zentrum haben wir an zwei Eisbuden jeweils zu 2 Kugeln Eis gekauft. Obwohl es keine Italiener sind, die das Eis herstellen und verkaufen, schmeckte es wirklich viel besser als bei unseren italienischen Gelaterias. In den kurzen 3 Tagen Krakau haben wir 7 Eisbuden angesteuert. Wenn die Kugel etwa umgerechnet 50 Cent kostet, dann gönnt man es sich doch gerne. Meine Favoriten an Eissorten sind: Sahnegeschmack, Espanola und Kukułka (eine polnische Bonbonsorte).

Tuchhallen

Tuchhallen

Auf dem Marktplatz gegen 13 Uhr angekommen machten wir Lunch im Restaurant Wiwa. Dabei konnten wir auch Hejnal hören. Hejnal ist ein traditionelles Alarmsignal, dass von einem Turmbläser von der Marienkirche gespielt wird. Dieses Signal dauert jeweils etwa 30 Sekunden. Danach winken die Krakauer vom Marktplatz ihm zu. Eine wirklich schöne Tradition. 🙂

Wir gingen zurück zum Hotel um uns etwas frisch zu machen. Da aber morgen früh um 9 Uhr Check-Out aus dem perfekten Appartment ist, musste noch für die Weiterfahrt eingekauft werden. Wir gingen in die Galeria Krakowska. Es ist eine überdachte Shoppingmall über 3 Ebene, die aber das Centro in Oberhausen locker in den Schatten stellt. Das war ein Fehler! Neben Nahrungsmittel stürmte ich auch andere Läden und kaufte auch ordentlich Anziehklamotten ein. Tom Taylor und ESPRIT T-Shirts für 10-15 Euro, die bei uns um einiges mehr kosten würden. Dick bepackt mit Einkaufstüten wie die Flodders taumelten wir zurück zum Appartment.

Nun wird für die Weiterfahrt gepackt. Morgen steuern wir die Masurische Seenplatte im Nordosten Polens an. Auf dem Weg wollten wir uns die Pilgerstätte der Schwarzen Madonna in Tschenstocha/Częstochowa ansehen. Ich weiß derzeit nicht ob mir in Masuren ein Internetzugang bereitsteht. Deshalb könnte meine Berichterstattung für diese Zeit pausieren.

Erstelt am 12. September 2011 von chriz

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