GoEast 2017 (#4) – Berlin | #chrizschwarz

GoEast 2017 (#4) – Berlin

Brandenburger Tor in Berlin in der Nacht als Lanzzeitbelichtung

Brandenburger Tor, Berlin

Nun bin ich wieder in Berlin angekommen und habe im Hotel andel’s Vienna House eingecheckt. Das Hotel an sich finde ich richtig klasse, es hat die vier Sterne und hat eine perfekte Anbindung an S- und Straßenbahn. Ich war beruflich schon mal hier und deswegen wusste ich, dass ich auch etwas Gutes bekomme. Das andel’s ist allerdings in den Sonderleistungen nicht besonders günstig, was ich leider jetzt erst als Autofahrer bemerkt habe. Allein für das Parken über die drei Nächte wurde meine Geldbörse um exakt 54 Euro (17,- EUR pro Tag) leichter.




Nach dem langen Tag auf dem Gelände der ehemaligen Heilstätten von Beelitz hatte ich richtig Hunger. Bevor es aber zum nächstbesten Italiener ging, besuchte ich die Sky Bar des Hotels, orderte ein leckeres Getränk und machte Aufnahmen der Berliner Skyline während der blauen Stunde. Ich war sehr zufrieden mit den Fotos und es ging weiter zum Pizza-Essen.

Skyline von Berlin mit Alex

Skyline von Berlin mit Alex

Gut gestärkt spazierte ich am Abend am Park Friedrichshain vorbei und habe in den dunklen Parkwegen hineingeblickt. Tatsächlich konnte ich da die dunklen Umrisse von Füchsen ausmachen. Es war die erste Begegnung mit diesen wunderschönen Tieren, die im Verlauf der Reise nochmal gesteigert wird. Mein Ziel war es, höchstens bis zum Alexanderplatz zu gehen und die nächtliche Stimmung auf Fotos einzufangen. So habe ich einige Fotos von der Weltzeituhr, vom Fernsehturm „Alex“, dem Bahnhof Alexanderplatz und von einigen Straßenzügen gemacht. Gemütlich spazierte ich wieder Richtung Hotel.

 

Der zweite Tag startete mit einer genialen Tour im Parlamentsviertel sowie Bundestag. Ich habe mein Hotel über booking.com gebucht und dabei wurde mir das Angebot der Führung von getyourguide angezeigt. Die 15 EUR pro Person waren sehr gut investiert. Dieses Angebot kann ich uneingeschränkt weiterempfehlen. Die Tour startete direkt vor der Akademie der Künste auf dem Pariser Platz neben dem Wahrzeichen der Stadt, dem Brandenburger Tor mit einer sehr lockeren Erklärung zur Geschichte Berlins mit einigen Anekdoten. Es folgte bei sommerlichen Temperaturen ein interessanter Spaziergang über das Parlamentsviertel, darunter am Jakub-Kaiser-Haus, Marie-Elisabeth-Lüders-Haus, Reichstagspräsidentenpalais, Paul-Löbe-Haus und Bundeskanzleramts vorbei. Anschließend wurden wir als Gruppe zügiger in das Reichstagsgebäude gelassen. Nachdem wir unsere Rucksäcke und Jacken an der Garderobe abgeben mussten, betraten wir den großen Plenarsaal und nahmen auf der Besuchertribüne Platz. Ein Sprecher des Pressedienstes hielt dabei einen Vortrag über die Geschichte des Bundestags und der aktuellen Situation z.B. über die Sitzverteilung und die möglichen Folgen der Bundestagswahl 2017. Anschließend holten wir unsere Sachen wieder von der Garderobe ab und konnten mit dem Aufzug in die Reichstagskuppel fahren. Im Kreisel kann man die Kuppel hochlaufen und schöne Aussichten auf die Berliner Innenstadt genießen sowie in den Plenarsaal blicken. Ich blieb noch eine ganze Weile auf der Kuppel-Terrasse, bevor ich das Reichstagsgebäude wieder verlassen habe. Das Wetter war einfach nur genial.

 

Unten angekommen beschloss ich weiter zu Fuß Berlin zu entdecken. Da ich die Straße Unter den Linden bereits von meinen, damaligen Klassenfahren kannte, entschied ich mich entlang des Spree-Ufers meine Tour zu machen. So kam ich am Bahnhof Friedrichsstraße, am Tränenpalast, Bodemuseum bzw. Museumsinsel mit dem Berliner Dom, an der Uferpromenade im Monbijoupark und am Hackeschen Markt, der doch sehr gut von Touristen besucht wurde, vorbei. An sich auch eine gute Adresse um eine Mittagspause inkl. Mittagsessen zu halten. Hier gibt es ebenso sehr urige Gastronomie.

Bode-Museum

Bode-Museum

Berliner Dom

Berliner Dom

Da ich sehr auf Nachtaufnahmen stehe, besuchte ich am Abend nochmals das Parlamentsviertel, wo zu der Zeit ein Film auf das bunt beleuchtete Gebäude des Marie-Elisabeth-Lüders-Haus projektiert wurde. Danach besuchte ich das Denkmal für die ermordeten Juden Europas und tourte weiter bis zum Sony-Center am Potsdamer Platz. Weitere Highlights habe ich mir für den nächsten Tag aufgehoben.

 

Direkt nach dem Frühstück des dritten Tages in Berlin wollte ich weiterhin Ziele der damaligen Teilung Deutschlands besuchen und machte mich auf zur Gedenkstätte der Berliner Mauer an der Bernauer Straße. Von einer Aussichtsplattform kann man sehr gut einen alten Grenzstreifen von oben beobachten. Die Gedenkstätte an der Bernauer Straße zieht sich einige 100 Meter lang, an der auch die Kapelle der Versöhnung liegt. Innen herrscht ein sehr schönes Licht-und Schattenspiel und empfehle daher diesen Ort zu besuchen, wenn die Sonne sehr niedrig am Morgen oder Abend in die Kapelle hineinstrahlt.

Gedenkstätte Berliner Mauer, Bernauer Straße

Gedenkstätte Berliner Mauer, Bernauer Straße

Kapelle der Versöhnung

Kapelle der Versöhnung

Mit dem Bus fuhr ich dann zur Oberbaumbrücke, um mir die East Side Gallery anzusehen. Die East Side Gallery ist über einen Kilometer lang und ist demnach die größte Open-Air-Galerie der Welt. Nun zur Frage, was ist da zu sehen? Zu sehen ist auf dem gesamten Stück die Berliner Mauer, die von Straßenkünstler mit über 100 Graffitis verziert wurde. Diese Bilder stellen meistens die Freude über den Mauerfall dar. Das bekannteste, weltweit bekannteste Motiv ist der sozialistische Bruderkuss zwischen den beiden ehem. Staatschefs Leonid Breschnew (UdSSR) und Erich Honecker (DDR). Über den Ostbahnhof ging es dann zurück ins Hotel.

Künster an der East Side Gallery

Künster an der East Side Gallery

Bruderkuss

Bruderkuss

East-Side-Gallery, Berlin

East-Side-Gallery, Berlin

Oberbaumbrücke, Berlin

Oberbaumbrücke, Berlin

Am Abend besuchte ich dann die letzten Highlights auf meiner Liste. Das waren Schloss Bellevue, Siegessäule am Großen Stern, Kudamm, Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche am Breitscheidplatz und die Wasseruhr im benachbarten Europacenter. Nach einer originalen Berliner-Currywurst am Curry 36 ging es dann zurück ins Hotel zum Koffer packen. Am nächsten Tag sollte es ja weiter Richtung Osten gehen.

Siegessäule in der Nacht

Siegessäule in der Nacht

Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, Berlin

Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, Berlin

Nun zu einem kurzen Fazit zu Berlin. Berlin hat sich absolut gelohnt und ich habe es schon oft angesprochen, das Wetter war perfekt! Leider hatte ich noch viele Punkte notiert, die ich noch besuchen wollte. Die Zeit reichte leider nicht dazu aus, so dass ich Berlin nochmals einen Besuch abstatten muss.

Aboniere meinen Newsletter um keine weitere Folge zu verpassen.

Weitere, interessante Berichte:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Mein Newsletter

Falls Ihnen dieser Beitrag gefallen hat, würde ich mich freuen, wenn Sie auch meinen Newsletter abonnieren. Darin erhalten Sie nicht nur aktuelle Neuigkeiten rund um die Themen Fotografie, Reisen und Webdesign, sondern auch ergänzende Informationen, die der gewöhnliche Besucher meiner Internetseite nicht erhält.


^