Madrid – Flight 5417 has landed (Tag 1)

Das hätte ich nicht von der irischen Werbebomberflotte Ryanair erwartet. Pünktlich um 16:50 Uhr nahm ich mit 5 Freunde vom kleinen Flughafen Weeze am Niederrhein an dem Take-Off mit dem Stahlvogel 5417 Richtung Madrid teil. So schnell als wäre das Wesen mit den Hörnern hinter dem Flieger her, setzten wir fast 10 Minuten eher, um exakt 19:28 Uhr, sanft auf die Landepiste des Flughafens Madrid-Barajas auf. Ja, an dieser Stelle kann ich (nun) ruhig von mir Preis geben, dass ich nicht wirklich gerne fliege (Flugangst?), aber ich habe es gut überstanden und überlebt. 🙂

Da wir kaum Gepäck dabei hatten, nahmen wir nach 2,5 Stunden Höhenrausch und einer gefühlten Ewigkeit von Commercial-Breaks am Taxistand ein Großraumtaxi (von der Marke SEAT *yeay*), wobei ich mich auf Straßenniveau schon viel wohler fühlte. Das ist mein Element. Im Taxi eingestiegen konnte ich es nicht lassen mein Schulspanisch wieder heraus zu kramen.

„¡Buenas tardes, Senor! Queremos vamos a Hotel Petit Palace Alcala Torre circa de Puerta del Sol“ waren die magischen Worte, die den Taxifahrer zum Einstellen seines Navis bewegte. Nach einem „Sí, senor. ¡Vamos!“ des Fahrers, ging es durch den hell illuminierten Stadtkern Madrids bis direkt zum Hotel, das unweit des Zentrums errichtet wurde. Das 4-Sterne Hotel Petit Palace Alcala Torra ist ein neues, sehr modernes Hotel, dass uns fast vom Staunen die Kinnladen aus unseren Gesichtern gefallen waren. Als Last-Minute-Angebot war es sehr günstig zu haben.

Beim Check-In war mein 2. Einsatz gefragt. „Quisieramos una habitación para seis personas. Tengo una habitación reservada aquí.“ So ein wenig ‚puzzeln‘ macht mir immer Spaß und haben dann auch das entsprechende Appartement zugewiesen bekommen.

Sachen auf das luxuriöse Zimmer gebracht, kurz frisch gemacht und auf in das Nachleben Madrids gestürzt. Wir überfielen einige Bars, Pubs, Tavernen und Bodegas rund um die Stadtteile Santa Ana und Huertas, die direkt an unserem Hotel beginnen. Meistens bedienten wir uns an einem einfachen Trick, den es nicht unbedingt in den Touristenhochburgen wie auf Malotze, Lloret de Schmacht und Bratzelona in dieser Form mehr gibt. Der Trick geht wie folgt;- Bestellt man nur ein paar Häppchen (Tapas) ohne Getränke (Bebidas), so bekommt man dazu ein kostenloses Bier aufs Haus vom Dueño (Gastwirt) gestellt. Praktisch! So wird man günstig sitt und satt. 🙂 Der Abend… ehm eher Morgen… dauerte bis 4 Uhr an bis alle in den Kajüten abgetaucht sind. Ein wirklich super, gelungener, entertainmentreicher 1. Tag und bin schon sehr auf den heutigen Tag 2 (Sightseeing-Part) gespannt. Auf jeden Fall spielt Petrus mit. Bei der wolkenfreien Anreise hatten wir noch Temperaturen von mehr als 20°C.

Jetzt ist es 7:45 Uhr und die Hälfte von uns haben einen „Hangover“, ratzen noch oder geben komische Töne von sich. 🙂 Ich freue mich schon auf das versprochene, reichhaltige Frühstücksbuffet, packe mein iPAD wieder ein und werde gleich mit Bine und Stefan vorweggehen.

Schöne und sonnige Grüße aus Kastilien, Christian 🙂

Erstelt am 3. Oktober 2012 von chriz



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