Kamera-Rucksack Manfrotto Pro Light

Für meine letzte Tour habe ich à la Minute, hochdeutsch „auf‘m letzten Drücker“, einen passenden Kamera-Rucksack bei der Hausmesse FotoFachTage 2017 von Foto Erhardt gesucht und den Manfrotto Pro Light gefunden. Es musste unbedingt ein neuer Rucksack her, da ich ja schon am Folgetag meine Fotoreise über Beelitz, Berlin, Warschau und der slowakischen Hohen Tatra angetreten bin.

Kamerarucksack Manfrotto Pro Light

Manfrotto Pro Light

Nun wollte ich mehr aus der Praxis berichten und habe deshalb mit diesem Bericht etwas abgewartet um ein neutraleres Bild zu dieser Beschaffung abgeben zu können. Jeder kennt es ja. Sobald etwas neu ist, ist man dazu stets geneigt nur das Positive hervorzuheben. Das wollte ich mal entgegensteuern.



Was sollte der neue Rucksack können/beinhalten?

Ich habe mir bei den FotoFachTagen einige Rucksäcke von den bekannten Herstellern angesehen, aber entweder waren sie zu groß, waren für Berg-und Übernachtungstouren oder Multikopter gedacht oder passten nicht zu meiner Ausrüstung. Der so ziemlich einzige Kamera-Rucksack der für mich perfekt passte war der Pro Light von Manfrotto.

Vorab möchte ich versichern, dass ich für Manfrotto nicht arbeite oder irgendeine Aufwandsentschädigung bzw. Gage von denen erhalte. Ich habe schließlich schon einige Produkte von Manfrotto gekauft und bin weiterhin von den qualitativ hochwertigen Produkten überzeugt.




Auch der Pro Light ist ein durchdachtes und flexibles Produkt. Das weiche Inlay besteht aus flexiblen Trennwänden und kann je nach Gebrauch umgelegt werden. Darin findet meine Ausrüstung perfekt und sicher Platz und der Tragekomfort ist durch die gepolsterten Gurte ausgezeichnet. In der Hohen Tatra musste ich mit dem Rucksack einige Höhenmeter überwinden, und es war recht angenehm, da ich auch zeitweise den Beckengurt für eine bessere Lastverteilung angelegt habe. Wer ihn nicht braucht, der kann diesen Beckengurt auch in den Rucksack verstecken. Auch der schnelle Kamera-Zugriff über die seitlichen Reißverschlüsse ist gegeben. Das Stativ kann sicher am Rucksack befestigt werden. Einfach ein Stativbein in die Lasche durchstecken und die Restlichen mit dem Gurt fixieren. So könnte man vertikal eine Felswand herunterklettern können ohne dass das Stativ dabei verloren geht. Neben dem großen Hauptfach mit den Haupt- und den beiden Seitenzugänge, mit dem Tagesfach und die vier kleineren Fächern kann man in diesem kompakten Rucksack schon eine Menge unterbringen. Auch ein Regencover für den möglich plötzlich aufkommenden Platzregen ist dabei.

Zuletzt muss ich nochmal sagen, dass ich Hausmessen wie z.B. die FotoFachTage bei Foto Erhardt sehr schätze. Nur dabei kann man sich ausgiebig die Produkte von der Nähe aus ansehen, austesten und unverbindlich miteinander vergleichen. Ich habe meine Kamera mit dem großen Objektiv mitgebracht um es auch direkt live austesten zu können. Also wenn Ihr wieder von so einer Hausmesse etwas hört, ich komme gerne mit.

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