Ein Tüte Meeresbrise zum Mitnehmen bitte, Danzig, Kolberg, Berlin – Tag 10

Nun, am 10. Tag meiner Eurotour 3.0 wird eine super Urlaubswoche beendet. Ich habe sehr viel erlebt, obwohl diese Zeit ehrlich zugegeben auch etwas hektisch verlief. Das Land Polen habe ich nun mit allen Facetten kennen gelernt. Weltoffene, sehr herzliche Menschen leben dort und die Vielfalt der verschiedenen Landschaften ist enorm. Zunächst möchte ich noch den letzten Tag meiner Reise schildern.

Die Koffer wurden gepackt und checkten nach dem letzten Frühstück im Kobza-Haus aus. Wir fuhren aus der Tiefgarage hinaus und gelangen ohne Probleme über eine Stichstraße auf die E77, die aus dem Stadtkern von Danzig führte. Danzig ist eine große Dreistadt bestehend aus Gdansk (Danzig), Sopot und Gdynia. Wir fuhren weiter auf der E28 Richtung Norden. Diese Dreistadt zog sich an der E28 wie Kaugummi. Etwa 50 Km weiter wechselte die E28 die Richung und verläuft in einem Abstand zur Ostseeküste von ca. 30 Km in den Westen. Durch Kaschubien über die Orte Lebork, Slupsk und Koszalin vorbei, war durch die gut ausgebauten Straßen recht zügig Kolberg erreicht.

Standpromenade

Standpromenade

Kurpark in Kolberg

Kurpark in Kolberg

Kolberg ist ein polnischer Kurort in Pommern an der Ostsee und ist sehr geprägt von deutschen Touristen bzw. Senioren, die ganz heiß auf ihre Kuranwendungen sind. Für so ein Käse hatten wir allerdings keine Zeit. A pro pro Käse… Zeit dort ein Mittagessen einzunehmen. Gut gespeist haben wir in einem Lokal direkt mit Blick zum Meer. Sehr coole Athmosphäre, als durch den Lautsprechern Chris Reas „On the Beach“ erschallte. Sehr cool. 🙂 Insgesamt ist das hier ein schöner Ferienort, an dem in der Sommersaion richtig der Bär steppt.

La Mer

La Mer

Tief die Meeresbrise durch die Nase gezogen, Fotos geschossen und vorbei am Hafen zum Wagen. Als wir nach etwa 3 Stunden Aufenthalt am Meer losfuhren, fing es an zu regnen. Wir fuhren zurück zur E28 die über Stettin bis nach Deutschland läuft. Direkt vor der Grenze wurde der Tank noch einmal mit polnischen Sprit gefüllt. Der Liter Superbenzin (95er) kostete umgerechnet nur 1,14€! Auf der deutschen Seite konnte das Auto nun endlich komplett ausgefahren werden.

Wir haben beschlossen nicht den gewaltigen Bogen des Berliner Rings zu fahren. Von der A11 bin ich die Anschlussstelle Bernau-Süd (Letzte vor dem Berliner Ring (A10)) abgefahren und fuhr mit der Berliner Allee in Richtung Berlin Mitte. Nachdem wir die Stadtteile Malchow und Weißensee durchquert haben, bogen wir auf der Ostseestraße Richtung Wedding, Tegel ab. Es ist eine sehr einfache Abkürzung, denn die Ostseestraße führt bei Wedding direkt auf die Stadtautobahn A100. Am Autobahndreieck wechselten wir auf die A115, fuhren ab Autobahndreieck Nuthetal ein kleines Stück auf dem Berliner Ring (A10) und setzten ab Autobahndreieck Werder die Fahrt auf der langen A2 weiter fort. Mit einer kurzen Pinkelpause bei Magdeburg, sind wir kurz vor 01:00 Uhr daheim angekommen.

Pure Fahrzeit für 1050 km von Danzig betrug 9 Stunden. Das Gepäck übernachtete im Auto, ich allerdings im Bett. Heute habe ich den Tag als Urlaub vom Urlaub genutzt. Koffer auspacken, damit ich in 3 Tagen wieder für meinen kleinen Schwedentrip Platz zum Packen haben werde. Ich fand so eine Rundreise einfach nur Spitze. Mal sehen mit welchem Land ich die Eurotour 4.0 machen werde. 🙂

Erstelt am 19. September 2011 von chriz



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