GoEast 2017 (#5) – Warschau

Warschau - Kulturpalast (Pałac Kultury i Nauki)

Warschau – Kulturpalast (PaĹ‚ac Kultury i Nauki)

Ach ja, heute war Mittwoch, der Tag an dem Warschau nun angesteuert wurde. Durch die ganze Reiserei vergisst man schnell die Zeit und der Aufenthalt in Berlin ist wirklich sehr schnell verlaufen. Nun ging es das erste Mal wieder ins Ausland. Polen war von Berlin über Frankfurt/Oder sehr schnell erreicht. Von der Grenze ging es dann nonstopp über die gut ausgebaute Autobahn über Posen nach Warschau. Leider hatte ich mit dem Wetter etwas Pech. Neben der Anreise während des Berufsverkehrs herrschte auch ein penetranter Nieselregen, der die Fahrbahnspuren verschwinden ließ. In einer fremden Stadt ist dieses nicht besonders praktisch.

Sicher und schnell habe ich dann auch zu meinem Hotel, dem Golden Tulip Warszawa unweit der Innenstadt von Warschau, gefunden. Nach dem Check-In und einer Lebenszeichen-WhatsApp-Nachricht zur Familie ging es dann raus um die Stadt entdecken.




Die beste und recht günstige Möglichkeit sich in Warschau fortzubewegen ist das Fahren mit der Straßenbahn bzw. Tram. Das Tagesticket (Bilet dobowy) kostete gerade mal 15,00 PLN (Zloty), was in etwa 3,60 EUR entspricht. Es ist eher gesagt ein 24h-Ticket, dieses bei der ersten Fahrt mit der Entwertung aktiviert wird. Direkt ins Zentrum hatte ich auch nur eine Haltestelle dazwischen.

Viele Trams sind in der polnischen Hauptstadt unterwegs

Viele Trams sind in der polnischen Hauptstadt unterwegs

Großes Glück hatte ich während meines gesamten Aufenthalts leider nicht, denn es gab nonstop lästiger, feiner Sprühregen. Eine echte Herausforderung für jeden Fotografen, der auch mehr auf Langzeit- und Nachtaufnahmen hinaus war.




In Warschau habe ich dann die größten und wichtigsten Spots angesteuert. Darunter zählt ganz sicher der imposante Kulturpalast Pałac Kultury i Nauki, der irgendwie dem Empire State Building ähnt. Der 237 Meter hohe Wolkenkratzer gilt heute als das Wahrzeichen Warschaus, was zuvor jedoch nicht der Fall war. Errichtet wurde er damals von der Führungsriege der Sowjetunion, dieses von der polnischen Bevölkerung eher als Symbol der totalitären Unterdrückung missachtet wurde. Heute ist der Kulturpalast nicht mehr wegzudenken. Optisch nicht und für das Freizeitangebot der Metropole trägt er auch einen kulturellen Wert bei. Einige Kinos, Theater und Museen wurden in diesem Wolkenkratzer untergebracht. Bei gutem Wetter, was leider bei meinem Trip ausgeblieben ist, lohnt es sich die Stadt von der Aussichtsplattform im 30. Stockwerk zu entdecken.

Einer der schönsten Stadtansichten Warschaus mit dem 1048 Km langen Hauptfluss Polens, der Weichsel (pol. Wisła) erhält man von der Siekierkowski-Brücke (pol. Most Siekierkowski). Um dahin zu kommen, fahre am besten mit der Tram auf die östliche Seite Warschaus und steige an der Haltestation Rondo Waszyngtona 06 um in den Bus 146 Richtung Falenica 04 bis zur Haltestelle Most Siekierkowski.

Skyline von Warschau

Skyline von Warschau

Einige SehenswĂĽrdigkeiten der Stadt habe ich mit Demut besichtigt, was zu einem eine besondere Stimmung hatte und dieses lange in Erinnerung bleiben wird. Das ist zu einem das Ehrenmal zum Gedenken des Aufstandes im Warschauer Ghetto, das Denkmal zum Warschauer Aufstand sowie Grabmal des unbekannten Soldaten mit der Feuerwache.

Weitere sehenswerte Spots der Stadt sind die Altstadt mit seinen Stadttoren und dem großen Rathausplatz sowie der Königsweg, auf dem ich ein preiswertes Leder-Portmonee gekauft habe. Einkaufszentren scheinen europaweit zu boomen. Auch Warschau hat einige davon. Ein recht Schönes ist das Złote Tarasy direkt neben dem Hauptbahnhof (Warszawa Centralna).

Verhungern und verdursten kann man in Warschau nicht. Es gibt zu einem eine hohe Dichte an Restaurants und Imbissbuden. Jedoch sollte man sich auch an die regionale Küche wagen, sei es Pirogi (pol. Pierogi, engl. Polish dumplings) z.B. im Zapiecek Polskie Pierogarnie oder an dem polnischen Fast-Food-Klassiker schlecht hin, der Zapiekanka. Sie ist einfach, lecker und relativ günstig. Für mich gehört die Zapiekanka zum Pflichtprogramm jeden Polenbesuchs.

Polnisches Fast-Food - Zapiekanka

Polnisches Fast-Food – Zapiekanka

Auch hier habe ich mich für drei Übernachtungen entschieden. Während meines Aufenthalts in Warschau habe ich über booking.com meine nächste Hotelbuchung vorgenommen, ein geniales, preisgünstiges Apartment in der Slowakei. Dieses war zugleich die nächste Station bzw. das nächste Land auf meiner Reise.

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Essen Motor Show 2017 (Preview Day)

Essen Motor Show 2017 - 50 Jahre

Essen Motor Show 2017 – 50 Jahre

Die Essen Motor Show 2017 feiert derzeit ihren 50. Geburtstag. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass ich von der Social Media Abteilung der Messe Essen zum Preview Day am 01.12.2017 zu einer Extra-FĂĽhrung eingeladen wurde. DafĂĽr recht herzlichen Dank nochmals.




Unsere Tour durch die Hallen begann um 15 Uhr mit einer kurzen Vorstellungsrunde der Teilnehmer und Eindeckung von Merchandising-Artikel des Events Essen Motor Show. An einem schicken SEAT Leon 5F, siehe dazu auch meine exklusive SEAT-LEON-5F-Seite, vorbei kamen wir am Stand von Jean-Pierre Kraemer (JP Performance) vorbei, der zu dieser Zeit eine Aktion zum 50. Geburtstag der Essen Motor Show mit Pyro-Cracker startete und einen kurzen Smalltalk mit uns hielt.

Die ersten Fotos waren im Kasten und machen uns dann zu dem nächsten Zwischenstopp auf, dem Stand von VW Motorsport, wo wir vom schwedischen PSRX-Volkswagen-Werksfahrer Johan Kristoffersson aus Schweden empfangen wurden. Er posierte an dem VW Polo GTI, mit dem der die WRX Rallycross-Weltmeisterschaft 2017 sowie zusammen mit Peter Solberg die Team-Weltmeisterschaft gewonnen hat. Das Siegerauto hat einen 2,0-Liter-Turbomotor mit 570 PS, der die 100 Km/h bei 1,9 Sekunden erreicht.

WRX Weltmeister Johan Kristoffersson

WRX Weltmeister Johan Kristoffersson

WRX Teamweltmeister Peter Solberg und Johan Kristoffersson

WRX Teamweltmeister Peter Solberg und Johan Kristoffersson

WRX VW Polo GTI

WRX VW Polo GTI

Den nächsten Boxenstopp legten wir bei RaceChip ein. RaceChip-Geschäftsführer Dirk Bongardt zeigte uns die neuste Generation des RaceChips sowie das neue Gaspedal-Tuning XLR der Göppinger Firma.

Leistungssteigerung mit RaceChip

Leistungssteigerung mit RaceChip

Leistungssteigerung mit RaceChip

Leistungssteigerung mit RaceChip

Das erste Filmauto des Tages wurde angesteuert. Am Stand von Chromecars stand das originale Filmauto des Films „Nur noch 60 Sekunden“ bzw. „Gone in 60 Seconds“, ein 1967 Ford Mustang Eleanor. Dabei erzählte uns Chris Zöllner, dass die Jungs von ChromeCars an die Drehorte des Films zurückgekehrt sind, zusammen mit Eleanor um ebenso schöne Erinnerungsfotos einsammeln zu können, die man im Film mit den Hauptdarstellern Nicolas Cage und Angelina Jolie gesehen hat.

Ford Mustang Eleanor

Ford Mustang Eleanor

Weiter ging es in die nächste Halle, in der Designstudien und Unikate präsentiert wurden. Darunter:

  • BRABUS Ultimate e concept (Elektrofahrzeug, 150 KW / 204 PS, 350 Nm, 0-100 Km/h in 4,5 Sekunden)
  • Rinspeed Oasis (selbstfahrend, 2 E-Motoren mit je 40 KW)
  • Ruf CTR 2017 (Wert des Fahrzeugs nur 892.500 EUR, 710 PS, Auflage: 30 StĂĽck)
  • Skoda VISION E (Elektrofahrzeug, Reichweite bis 500 Km durch optimierter EnergierĂĽckgewinnung)
  • u.v.m.




Am Ford-Stand wurde uns der Ford Mustang GT4 vorgestellt sowie die Ford Performance Parts, die Ford ebenfalls in Europa in den Markt platzieren möchte.

Ford GT

Ford GT

Ford Edge

Ford Edge

Direkt im Anschluss besuchten wir ein zweites Filmauto, ein Mercedes-Benz AMG Vision Gran Tourismo. Es ist ein Unikat, dieses extra fĂĽr den aktuellen Kino-Film Justice League gebaut wurde. Damit cruist Batman aka Batman durch Gotham City. FĂĽr mehr Infos besucht das Magazin von Mercedes-Benz https://www.mercedes-fans.de.

Mercedes-Benz AMG Vision Grand Turismo

Mercedes-Benz AMG Vision Grand Turismo

Etwas Zeit zum Schlendern hatten wir in der Oldtimer-Halle zwischen alten Fahrzeuge u.a. von Porsche, Citroen, Mercedes-Benz und Ferrari. Was mir ins Auge gefallen ist war ein Tuning-Truck von einer schwedischen Firma. Der hintere Bereich der Zugmaschine wurde in eine Multimedia-Zone umgewandelt.

Dass auch Tuning mehr als Fuchsschwanz ist, wurde uns mit einer Führung durch die TuningXperience präsentiert. Tuning ist für jedermann (je nach Geschmack) und jedem Geldbeutel etwas. Gezeigt wurde uns wie der Trend des Tunings aussehen könnte.

Bevor es zum Abschluss-Imbiss im neuen Pressecenter-Ost ging und die Magen noch nicht gefĂĽllt waren, gab es zum Abschluss noch eine besondere Ăśberraschung von der Messe Essen fĂĽr uns Teilnehmer. Wir wurden eingeladen sich mit dem Drift-Taxi einige Runden durchwirbeln zu lassen.

Wenn Ihr die Messe besuchen möchtet, dann habt Ihr nur noch bis zum 10.12.2017 Zeit Euch auf die Socken zu machen.

November 2017

Mein Profil auf Instagram

November 2017 – Best of Instagram-Fotos

Wenn es eine Steigerung zum Oktober 2017 gibt, dann war es definitiv der November 2017. Ich kann das ehrlich gesagt noch nicht so wirklich glauben. Ich spĂĽre eine Art RĂĽckenwind.

In den letzten Wochen konnte ich meine Reichweite in den sozialen Medien ausweiten. Dieses ist zu einem festzustellen anhand der erhöhten Anzahl der Likes auf Instagram sowie weiterhin steigende Besucherzahlen auf meiner Internetseite. Dieses beflügelt mich sehr und Ihr gibt mir ebenso dadurch den nötigen „Arschtritt“, Inhalte regelmäßig zu liefern.




Ein weiteres, wichtiges Zahnrad sind Aufträge und Zusammenarbeiten im „echten Leben“. Treffen und Print-Erzeugnisse fördern derzeit, von der Seite des Marketings betrachtet, immens mein kleines Gewerbe #chrizschwarz IT & Media. In diesem Sinne vielen Dank an: Messe Essen, Stadtwerke LĂĽnen, der Rasselbande von dem InstaStammtisch NRW, der Pfarrgemeinde St. Joseph LĂĽnen-Mitte, dem Planetarium Bochum, und, und, und… Ich stehe voll hinter der Philosophie „…eine Hand wäscht die andere“ und freue mich auch zukĂĽnftig ĂĽber derartigen Zusammenarbeiten und neuen, netten Kontakte. Diese Arbeit macht mir einfach nur SpaĂź, da alles aus meinem Hobby gewachsen ist.

Mein Cityscape- bzw. Nightscape-Bild von meiner Heimatstadt LĂĽnen hat es als Hintergrundbild der Landingpage der Stadtwerke LĂĽnen zum Thema Smartmeter geschafft. Dieses Bild wird auĂźerdem das Monatsblatt Juli 2018 im Familienkalender 2018 der Stadtwerke LĂĽnen zieren. Vielen Dank an dieser Stelle an die Abteilung Ă–ffentlichkeitsarbeit fĂĽr die Bereitstellung einer PDF-Version des Kalenders im Voraus.

Eine neue Erfahrung war es auch die Mitarbeiterschaft meiner Hauptarbeitsstelle von der sechsten Etage zu fotografieren. Ich habe mir extra einen Aufbau ausgedacht (siehe Artikel Vertical Shots), damit meine Kamera sicher in freier, lüftiger Höhe aus dem Fenster schweben konnte. Die Fotos dienten als Geschenk für drei ehemalige Mitarbeiter, die nun wohlverdient in Ruhestand sind und sich über die Fotos sehr gefreut haben.

Vertical Shot

Vertical Shot

Vorhin fiel der Begriff Zahnrad und möchte diesen Begriff nochmal in diesem Abschnitt aufgreifen. Verstärkt habe ich mich in diesem Monat mit dem Thema Social Media bzw. Social Network befasst. Um diesen Abschnitt nun zu verkürzen, folgt nur eine kurze Schilderung wie ich dieses Thema sehe. Ich verspreche zukünftig und in einem anderen Rahmen dieses Thema tiefgründiger ausarbeiten. Ich sehe Social Media nicht wie ein volles Schaufester, nur um aufzufallen. Ich vergleiche es sehr gerne mit einem hochmodernen Motor in dem es sehr viele kleine Zahnräder gibt. Sie sind vielleicht winzig, aber jedes hat seinen wichtigen Anteil,- seine Daseinsberechtigung, damit der Motor gut funktioniert. Je mehr Zahnräder involviert werden, desto wertvoller ist der Motor. Er ist vielleicht durch die Übersetzung schneller auf der Autobahn oder kräftiger im Gelände, in jedem Fall steigt der Materialeinsatz, somit auch der Wert. Demnach bin ich jetzt auch interaktiver auf Google Plus, Twitter und Pinterest unterwegs und nutze gezielt die einzelnen Synergie-Effekte der Social Media-Plattformen.




Tolle Foto-Walks fanden im November ebenso statt, einmal im Planetarium in Bochum sowie bei der Verbrauchermesse MODE HEIM HANDWERK in Essen. Ich habe bereits von diesen genialen Veranstaltungen berichtet. Im Dezember werde ich ebenfalls einen Fotowalk auf der Messe Essen zur Essen Motor Show 2017 mitmachen. Geplant ist ebenfalls ein Walk mit dem Stadtmarketing der Stadt Wuppertal.

Ansonsten ist der Workshop in der Planung und probiere die eine oder andere Ăśbung vorab aus. Voraussichtlich findet der erste Workshop im Februar in NRW statt. Ich freue mich jetzt schon sehr auf Euch und den Workshop, denn der wird Euch sicherlich gefallen. Interessenten bitte ich eine kurze E-Mail an workshop(et)chris-schwarz(punkt)de zu schicken, damit Ihr in den Verteiler rutscht.

Ich weiß zu diesem Zeitpunkt noch nicht, ob ich eine Art Revue & Ausblick auf 2018 schaffe, deshalb nur die Highlights in kürzester Form. Ich werde in den nächsten Tagen meine Unterkunft für das Foto-Festival horizonte zingst 2018 buchen. Für 2018 stehen auch jetzt schon eine Menge neue, spannende Projekte u.a. ein neues Online Freizeit-Portal, diverse Shootings und Arbeiten für Printprojekte an. Ich werde Euch, sofern sie spruchreif sind, hier in meinem Blog vorstellen. Bitte abonniert doch meinen Newsletter, damit Ihr auch nichts verpasst.

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Vertical Shots

In diesem Beitrag möchte ich Euch meinen Aufbau vorstellen, mit dem ich Vertical Shots schieße. Vorab möchte ich noch erwähnen, dass ich keine besondere Ausrüstung speziell für Vertical Shots besitze, sondern einfach auf meine bisherige Ausrüstung zurückgreife. Ich habe mir einen eigenen und einfachen Aufbau für Vertical Shots ausgedacht, der die Kamera in einer sehr zuverlässigen und sicheren Weise frei über Fensterbänke oder Geländer hinaus hält.

Mein Aufbau fĂĽr Vertical Shots

Mein Aufbau fĂĽr Vertical Shots

FĂĽr den Aufbau habe ich folgendes Equipment verwendet:

Zunächst werden alle Stativ-Beine ausgefahren. Zwei Beine verbleiben in der gewohnten Position, so wie das Stativ im Normalfall verwendet wird. Das dritte Bein wird im etwa 90°-Winkel zur Mittelsäule abgespreizt. Am Ende des dritten Stativ-Beins habe ich die Nano-Clamp mit dem Verdrehschutz und Fritionarm befestigt. Am anderen Ende des Manfrotto Frictionarms habe ich auf dem Stativgewinde die Canon EOS 70D (wegen dem praktischen Dreh-Bildschirm) mitsamt des Empfängers des Funkauslösers (einschalten!) festgeschraubt. Zuletzt musste dann nur noch um den 3-Wege-Neiger am Stativ der Rucksack umgelegt werden um ein Kontergewicht zu haben und habe den gesamten Aufbau ausgerichtet.




In dem oberen Beispiel lag das Stativbein stabil auf dem Fensterrahmen. Bei dieser Auftragsarbeit habe ich die Mitarbeiterschaft aus der sechsten Etage von oben fotografiert. Das Ergebnis war echt spektakulär und perfekt zugleich.

Solltest Du auch schon mal Vertical Shots angefertigt haben, würde ich mich auf eine kurze Beschreibung Deines Aufbaus freuen. Hast Du Vertrauen in den Aufbau, der Deine Kamera in luftiger Höhe hält? Schreib es doch einfach als Kommentar, so kann man voneinander lernen.

Messe Essen (Insta-Walk)

Instawalk Messe Essen

Dank eines speziellen Angebots über die Presse- und Marketingabteilung der Messe Essen, durfte ich mit weiteren Instagram-Benutzern an einer besonderen Messeführung bzgw. an einem Insta-Walk teilnehmen. Zu der Zeit fanden gleich mehrere, spannende Messen statt, darunter die kreativ.essen und die MODE HEIM HANDWERK mit dem Wintermarkt auf dem sich eine österreichische Almhütte und eine Schlittschuhbahn befanden.

Alter Schlittschuhe Alte Schlittschuhe und Ski

Nach einem Gruppenbild für den Facebook-Auftritt der Messe Essen stand nun eine Architekturführung auf dem Plan. Die Architektin führte uns zu den Besonderheiten und Neuerungen des Messegeländes, die bei der mehrjährigen Modernisierung der Messe entstehen.

Im Anschluss folgte Geschenke-Shopping durch die Messehallen. Vieles gab es zu bestaunen, ob Dekostände, Teestuben, Gewürzhändler und Textilstübchen, die ganz große Palette für jedermann wurde aufgefahren.

Mit vollen Tüten machten wir uns dann zu einem Termin zu dem Stand der Tischlern NRW auf. An diesem Stand waren kleine Maschinen zur Holzbearbeitung aufgereiht. Ziel war es am Ende ein Schlüsselanhänger mit dem eingravierten Namen in der Hand zu halten. Parallel wurden wir gruppenweise und exklusiv durch die Sammlung der Gesellenstücke geführt, die speziell ausgezeichnet wurden. Der Besuch des Stands ist besonders empfehlenswert, da viele Kniffe in den Exponaten einmalig und gut ausgetüftelt waren.




Der nächste Programmpunkt sah eine Art Intermezzo vor. Wir gingen in einen größeren Raum im Kongressbereich der Messe um die Geschenke zu verpacken. Alles hüllte sich in weihnachtliche Schleife und Papier.

Direkt nach der offiziellen Schließung der Messe nach 18 Uhr haben wir die anfangs erwähnte Almhütte besucht um gemeinsam bei österreichischen Spezialitäten wie Gröstl, Käsekrainer, Schweinsbraten und Marillen- sowie Germ-Knödeln zu speisen.




Schöner, durchdachte Veranstaltung von der Messe Essen. Vielen Dank für Eure Mühen und Organisation sowie viel Erfolg bei dem weiteren Messebetrieb u.a. bei den Messen Essen Motorshow 2017 und der internationalen Tortenmesse Cake & Bake Germany 2018.

Planetarium Bochum

Milchstrasse im Planetarium Bochum

Milchstrasse im Planetarium Bochum

Kennst Du das Planetarium in Bochum? Letztes Wochenende war ich zu Gast im Zeiss Planetarium Bochum und konnte den einen oder anderen Blick hinter den Kulissen werfen. In Herbert Grönemeyers Bochum-Lied schmeichelt er auf seiner eigenen Art und Weise die GroĂźstadt mit Worten wie z.B. „…du bist keine Schönheit“,  „… wo die Sonne verstaubt“ etc. Keine Ahnung was fĂĽr Pimpernellen er damals hatte, aber u.a. ist das Planetarium eine Perle unter den SehenswĂĽrdigkeiten im Revier. Vielleicht hat Herr Grönemeyer noch nie im Planetarium Platz genommen. Man weiĂź es halt nicht.

Vorab möchte ich Euch informieren, dass das Fotografieren im Planetarium nicht gestattet ist. Ich möchte Euch nur die Enttäuschung ersparen, falls Ihr mit dem ganzen Foto-Equipment anreisen möchtet. Ich habe eine Sonderveranstaltung besucht, wo ich die Fotos schießen konnte und nun hier etwas über den Besuch berichten werde.




Nach der Begrüßung des Planetarium-Personals bei Snacks und Kaffee durfte ich mit einer Leiter hinauf auf das Kuppeldach. Ich befand mich also zwischen Kuppel und Außendach des Gebäudes auf dem Bauch liegend um die außergewöhnliche Vogelperspektive vom Planetariumsprojektor zu schießen. Dieses war nicht ganz so einfach, da man schnell abrutschen oder sogar die Kamera fallen lassen konnte. Deswegen habe ich sie auch gut mit dem Sun Sniper doppelt und dreifach gesichert.

Planetariumsprojektor Zeiss Universarium IX

Planetariumsprojektor Zeiss Universarium IX

Danach bin ich in die Kuppel zurückgekehrt und rotierte oft herum um einige Fotos zu sammeln. Dabei wurden einige Standbilder von Milchstraße und Sternschuppen präsentiert. Wirklich schöne Aufnahmen sind dabei entstanden. Aber als das noch nicht genug war, wurde noch eine Sondershow gezeigt. Es wurden im ersten Teil teils verwirrende, imposante Sequenzen gezeigt, im zweiten Teil folgten Zeitrafferaufnahmen vom Ruhrgebiet.

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Es war wie im Kino, dennoch mit einem völlig anderen Erlebnis die Bilder in 360° zu sehen. Ich kann absolut den Besuch empfehlen und werde auch selbst sehr wahrscheinlich wieder das Planetarium besuchen.

Mein Kamera-Equipment beim Rundgang im Zeiss Planetarium Bochum:

GoEast 2017 (#4) – Berlin

Brandenburger Tor in Berlin in der Nacht als Lanzzeitbelichtung

Brandenburger Tor, Berlin

Nun bin ich wieder in Berlin angekommen und habe im Hotel andel’s Vienna House eingecheckt. Das Hotel an sich finde ich richtig klasse, es hat die vier Sterne und hat eine perfekte Anbindung an S- und Straßenbahn. Ich war beruflich schon mal hier und deswegen wusste ich, dass ich auch etwas Gutes bekomme. Das andel’s ist allerdings in den Sonderleistungen nicht besonders günstig, was ich leider jetzt erst als Autofahrer bemerkt habe. Allein für das Parken über die drei Nächte wurde meine Geldbörse um exakt 54 Euro (17,- EUR pro Tag) leichter.




Nach dem langen Tag auf dem Gelände der ehemaligen Heilstätten von Beelitz hatte ich richtig Hunger. Bevor es aber zum nächstbesten Italiener ging, besuchte ich die Sky Bar des Hotels, orderte ein leckeres Getränk und machte Aufnahmen der Berliner Skyline während der blauen Stunde. Ich war sehr zufrieden mit den Fotos und es ging weiter zum Pizza-Essen.

Skyline von Berlin mit Alex

Skyline von Berlin mit Alex

Gut gestärkt spazierte ich am Abend am Park Friedrichshain vorbei und habe in den dunklen Parkwegen hineingeblickt. Tatsächlich konnte ich da die dunklen Umrisse von Füchsen ausmachen. Es war die erste Begegnung mit diesen wunderschönen Tieren, die im Verlauf der Reise nochmal gesteigert wird. Mein Ziel war es, höchstens bis zum Alexanderplatz zu gehen und die nächtliche Stimmung auf Fotos einzufangen. So habe ich einige Fotos von der Weltzeituhr, vom Fernsehturm „Alex“, dem Bahnhof Alexanderplatz und von einigen Straßenzügen gemacht. Gemütlich spazierte ich wieder Richtung Hotel.

 

Der zweite Tag startete mit einer genialen Tour im Parlamentsviertel sowie Bundestag. Ich habe mein Hotel über booking.com gebucht und dabei wurde mir das Angebot der Führung von getyourguide angezeigt. Die 15 EUR pro Person waren sehr gut investiert. Dieses Angebot kann ich uneingeschränkt weiterempfehlen. Die Tour startete direkt vor der Akademie der Künste auf dem Pariser Platz neben dem Wahrzeichen der Stadt, dem Brandenburger Tor mit einer sehr lockeren Erklärung zur Geschichte Berlins mit einigen Anekdoten. Es folgte bei sommerlichen Temperaturen ein interessanter Spaziergang über das Parlamentsviertel, darunter am Jakub-Kaiser-Haus, Marie-Elisabeth-Lüders-Haus, Reichstagspräsidentenpalais, Paul-Löbe-Haus und Bundeskanzleramts vorbei. Anschließend wurden wir als Gruppe zügiger in das Reichstagsgebäude gelassen. Nachdem wir unsere Rucksäcke und Jacken an der Garderobe abgeben mussten, betraten wir den großen Plenarsaal und nahmen auf der Besuchertribüne Platz. Ein Sprecher des Pressedienstes hielt dabei einen Vortrag über die Geschichte des Bundestags und der aktuellen Situation z.B. über die Sitzverteilung und die möglichen Folgen der Bundestagswahl 2017. Anschließend holten wir unsere Sachen wieder von der Garderobe ab und konnten mit dem Aufzug in die Reichstagskuppel fahren. Im Kreisel kann man die Kuppel hochlaufen und schöne Aussichten auf die Berliner Innenstadt genießen sowie in den Plenarsaal blicken. Ich blieb noch eine ganze Weile auf der Kuppel-Terrasse, bevor ich das Reichstagsgebäude wieder verlassen habe. Das Wetter war einfach nur genial.

 

Unten angekommen beschloss ich weiter zu Fuß Berlin zu entdecken. Da ich die Straße Unter den Linden bereits von meinen, damaligen Klassenfahren kannte, entschied ich mich entlang des Spree-Ufers meine Tour zu machen. So kam ich am Bahnhof Friedrichsstraße, am Tränenpalast, Bodemuseum bzw. Museumsinsel mit dem Berliner Dom, an der Uferpromenade im Monbijoupark und am Hackeschen Markt, der doch sehr gut von Touristen besucht wurde, vorbei. An sich auch eine gute Adresse um eine Mittagspause inkl. Mittagsessen zu halten. Hier gibt es ebenso sehr urige Gastronomie.

Bode-Museum

Bode-Museum

Berliner Dom

Berliner Dom

Da ich sehr auf Nachtaufnahmen stehe, besuchte ich am Abend nochmals das Parlamentsviertel, wo zu der Zeit ein Film auf das bunt beleuchtete Gebäude des Marie-Elisabeth-Lüders-Haus projektiert wurde. Danach besuchte ich das Denkmal für die ermordeten Juden Europas und tourte weiter bis zum Sony-Center am Potsdamer Platz. Weitere Highlights habe ich mir für den nächsten Tag aufgehoben.

 

Direkt nach dem Frühstück des dritten Tages in Berlin wollte ich weiterhin Ziele der damaligen Teilung Deutschlands besuchen und machte mich auf zur Gedenkstätte der Berliner Mauer an der Bernauer Straße. Von einer Aussichtsplattform kann man sehr gut einen alten Grenzstreifen von oben beobachten. Die Gedenkstätte an der Bernauer Straße zieht sich einige 100 Meter lang, an der auch die Kapelle der Versöhnung liegt. Innen herrscht ein sehr schönes Licht-und Schattenspiel und empfehle daher diesen Ort zu besuchen, wenn die Sonne sehr niedrig am Morgen oder Abend in die Kapelle hineinstrahlt.

Gedenkstätte Berliner Mauer, Bernauer Straße

Gedenkstätte Berliner Mauer, Bernauer Straße

Kapelle der Versöhnung

Kapelle der Versöhnung

Mit dem Bus fuhr ich dann zur Oberbaumbrücke, um mir die East Side Gallery anzusehen. Die East Side Gallery ist über einen Kilometer lang und ist demnach die größte Open-Air-Galerie der Welt. Nun zur Frage, was ist da zu sehen? Zu sehen ist auf dem gesamten Stück die Berliner Mauer, die von Straßenkünstler mit über 100 Graffitis verziert wurde. Diese Bilder stellen meistens die Freude über den Mauerfall dar. Das bekannteste, weltweit bekannteste Motiv ist der sozialistische Bruderkuss zwischen den beiden ehem. Staatschefs Leonid Breschnew (UdSSR) und Erich Honecker (DDR). Über den Ostbahnhof ging es dann zurück ins Hotel.

KĂĽnster an der East Side Gallery

KĂĽnster an der East Side Gallery

Bruderkuss

Bruderkuss

East-Side-Gallery, Berlin

East-Side-Gallery, Berlin

OberbaumbrĂĽcke, Berlin

OberbaumbrĂĽcke, Berlin

Am Abend besuchte ich dann die letzten Highlights auf meiner Liste. Das waren Schloss Bellevue, Siegessäule am Großen Stern, Kudamm, Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche am Breitscheidplatz und die Wasseruhr im benachbarten Europacenter. Nach einer originalen Berliner-Currywurst am Curry 36 ging es dann zurück ins Hotel zum Koffer packen. Am nächsten Tag sollte es ja weiter Richtung Osten gehen.

Siegessäule in der Nacht

Siegessäule in der Nacht

Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, Berlin

Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, Berlin

Nun zu einem kurzen Fazit zu Berlin. Berlin hat sich absolut gelohnt und ich habe es schon oft angesprochen, das Wetter war perfekt! Leider hatte ich noch viele Punkte notiert, die ich noch besuchen wollte. Die Zeit reichte leider nicht dazu aus, so dass ich Berlin nochmals einen Besuch abstatten muss.

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GoEast 2017 (#3) – Lost Places, Beelitz

Lost Places Beelitz

Jeder der sich schon mal mit Lost Places in Deutschland auseinandergesetzt hat, der denkt fast  immer direkt an die ehemaligen Heilstätten Beelitz in Brandenburg. Komisch oder? Naja, das ist ja auch nicht unbegründet. Beelitz ist die Perle unter den Lost Places hierzulande, oder sollte ich eher in der Vergangenheitsform schreiben? Also warum war sie eine Perle für Lost Places-Fotografen?

Fragen über Fragen, irgendwie ein komischer Start für einen Blog-Artikel, stimmt’s? Nun ja, Beelitz ist nicht mehr so schmackhaft wie es vermutlich vor einigen Jahren der Fall war. Lost, also „verlassen“, ist dieser Ort nicht wirklich. Beelitz ist schon wirklich sehr bekannt, es gibt einige Führungen auf dem Gelände und viele Vandalen haben Ihre Spuren an Fensterscheiben sowie Innenwände hinterlassen. U.a. Graffitis machen diese Atmosphäre eines verlassenen Ortes oftmals kaputt. Aber auch Hollywood war vor wenigen Jahren zu Gast und haben auch dort Ihre Spuren hinterlassen. Deswegen ist Beelitz meiner Meinung kein richtiger Lost Place mehr, sondern ein Ort mit Lost Place-Eigenschaften.




Aber die hässlichen Spuren des Vandalismus sind nicht durchgehend in Beelitz zu finden. Zum Glück, denn es konnten trotzdem noch einige gute Fotos gemacht werden.

Nach einer sehr kurzen Nacht nach dem Lightpaining-Workshop, packte ich meinen Koffer wieder zusammen und fuhr zu dem mit dem Veranstalter go2know vereinbarten, geheimen Treffpunkt unweit der Heilstätten. Nach der Registrierung gingen wir dann gemeinsam zu der Fotobase, die sich zentral auf dem Gelände der Männer-Heilstätten befand. Das Gelände, auf dem sich die Beelitzer Heilstätten befinden, ist nicht frei zugänglich. Auf diesem Gelände konnten wir uns dann selbstständig in den Gebäuden Männer-Sanatorium, zentrale Badeanstalt und Verwaltung aufhalten, die Räume entdecken und Fotos machen. In den Räumen selbst waren auch noch alte Gegenstände (Bett, Behandlungsstuhl, Operationsleuchten, etc.) aus den damaligen Betriebszeiten zu sehen. Ich war mit den beiden Luxenburgern Alexandra und Georges unterwegs und haben so ziemlich jede Ecke von den ehemaligen Heilstätten entdeckt. Die Errichtung der Arbeiter-Lungenheilstätte begann bereits schon seit 1898 und ihr Ende ist leider schon vorauszusehen.

Am Nachmittag wurde uns im Rahmen einer historischen Führung gut und ausführlich die Geschichte der Beelitzer Heilstätten und die Hintergründe erklärt. Leider etwas zu ausführlich, da ich mich zusammen mit Alex und Georges vorzeitig von der Führung lösen musste um noch das eine oder andere Foto von den Beelitzer Heilstäten zu machen.

Direkt danach machte ich mich zu einem etwas abgelegenen Gebäude, dem Whitney Houston-Haus, auf. Erstaunlicher Weise war dieses Haus nicht so von Vandalismus heimgesucht. Dort gab es auch Einiges zu entdecken, u.a. ein alter Flügel in einem großen Saal, ein alter Informations-Stand, schöne lange Flure sowie ein tolles Treppenhaus.




Um 17 Uhr, also 30 Minuten vor dem Ende der Tour, machte ich mich nochmal zügig ins Badehaus und dem Speisesaal im Herren-Sanatorium auf. Ich wollte ungestört die letzten Fotos mit dem warmen, fast abendlichen Licht haben. Punkt 17:30 Uhr wurde dann auch hinter mir abgeschlossen.

Es war ein sehr schöner Tag gewesen. Ich habe vieles gesehen und auf Speicherkarte für die Ewigkeit gesammelt. Nun war es an der Zeit Beelitz den Rücken zu kehren und geradeaus Richtung Berlin zu blicken. Dort werde ich die nächsten drei Übernachtungen verbringen.

Vielen Dank an go2know, die mir freundlicher Weise die Freigabe zur Veröffentlichung der Fotos, die während meines Aufenthalts in Beelitz, auf meinem Blog erteilt haben. Diese Bilder stehen nicht zum Verkauf zur Verfügung. Ebenso dürfen sie nicht entnommen und/oder weiterverwendet werden.

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