Timelapse | #chrizschwarz

Timelapse

Timelapse hört sich super, cool modern an. Auch das was man in Bezug auf Timelapse gesehen hat, ist immer ein Kino für die Äuglein. Dabei ist Timelapse nichts Neues sondern nur im deutschen Sprachgebrauch ein neu importiertes Wort von der Insel. Vielleicht schon bald denglisch, denn unser Duden kennt dieses Wort noch nicht. Die älteren Herrschaften unter uns kennen Timelapse noch unter dem Begriff Zeitraffer, der vor allem noch bei den verstaubten rechtlich-öffentlichen Sendern während der Wettervorhersage Verwendung findet.

Ich brauche es nicht zu verstecken, ich stehe total auf Timelapse und habe das eine oder andere Timelapse-Video in meinem Blog bereits geteilt. Gerne möchte ich Euch auch im Groben erklären, wie diese doch zeitaufwendigen Timelapse-Filme zu erstellen sind.




Beim Timelapse-Effekt, anders wie bei der Zeitlupe wobei ein durchgehender Film entschleunigt wird, handelt es sich um das Abspielen einer Sequenz bestehend aus sehr vielen Bildern. Dieses macht vor allem diese surrealen, ruckartigen Bewegungen extremst spannend. Dafür wird eine digitale Spiegelreflexkamera verwendet, die besonders gut hochauflösende Fotos knipsen kann.

Leider ist die Erstellung dieser Timelapse-Filme sehr zeitaufwendig. Es werden dabei in einem Zeitraum von z.B. einer Stunde 300 Bilder in einem Intervall von 12 Sekunden ein Foto geschossen. Wenn diese Bilder später mit einem Videobearbeitungsprogramm zu einem Video zusammengeführt werden, so hätten wir bei einer Abspielrate von 30 Bilder/Sek. insgesamt 10 Sekunden Filmmaterial zusammen. Sehr schwierig ist dabei die passende Belichtung zu finden, daher mein Tipp eine Sequenz nicht bei wechselnden Lichtverhältnissen erstellen, d.h. entweder am Tag oder bei Nacht. I.d.R. wird die Kameraeinstellung nur einmal gewählt. Bspw. Aufnahmen bei der Dämmerung oder bei drastischen Wetteränderungen könnte diese aufgebrachte Stunde eine vergoldete Stunde sein ohne ein gutes Ergebnis dabei zu erhalten.




Im semiprofessionalen Bereich wählt man zusätzlich einen Schlitten bzw. Camera Slider mit einem Controller. Damit wird die Bewegung der Kamera auf dem Schlitten sowie der Auslöser-Intervall gesteuert. Somit können noch weitere Tilting-Effekte von feststehenden Objekten wie z.B. Gebäude oder Pflanzen erzielt werden und die Sequenz erscheint lebendiger. Kostet allerdings auch wiederum an die 1.000,- EUR.

Ich habe schon Bock erste Schritte in das Timelapsing zu machen. Solltet Ihr bereits Erfahrungen oder auch Lust haben einzusteigen, dann schreibt mir oder lässt ein paar Worte unten als Kommentar übrig.

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