Schnee-Fotografie – So fotografierst Du Schnee richtig

Schnee-Fotografie - So fotografierst Du Schnee richtig

Schnee-Fotografie – So fotografierst Du Schnee richtig

In diesem Beitrag zum Thema Schnee-Fotografie – So fotografierst Du Schnee richtig erfĂ€hrst Du die wichtigsten Tipps fĂŒr ein gelungenes Winterfoto.

Welches Objektiv fĂŒr die Schnee-Fotografie?

Ziel soll es ja sein, dass man so viele Flocken auf dem Foto einfÀngt, wie möglich. Also ist meiner Meinung nach ein Teleobjektiv, je höher die Brennweite desto besser, dazu bestens geeignet. Das es aber auch anders geht und man auch mehr von der Umgebung sehen möchte, das beweist das Titelfoto des Posts. Dieses habe ich mit meinem lichtstarken Tamron-Objektiv mit 35mm an der Canon EOS 70D fotografiert.

Einstellung an der Kamera

Viele Wege fĂŒhren nach Rom. Wichtig ist es beim Schneeflocken einfrieren, dass die Belichtungszeit nicht unter 1/750Sek liegt. Um eine sehr kurze Belichtungszeit zu erreichen, solltet Ihr die Blende auf einen sehr niedrigen Wert, z.B. f/2.8 stellen. Wenn Ihr immer noch nicht so eine kurze Belichtungszeit erreicht oder das Foto immer noch zu dunkel ist, dann könnt Ihr als letztes Mittel die ISO erhöhen. Generell lasse ich sie immer auf 100 und stelle sie nur in diesen Grenzsituationen höher ein.




Wenn Du noch am Anfang der Fotografie stehst und die Einstellungen Dich noch ĂŒberfodern, dann probiere Folgendes. Stelle den Kamera-Modus auf ZeitprioritĂ€t (Tv oder T) und wĂ€hle eine Verschlusszeit von 1/750Sek. oder etwas schneller. Stelle ebenso in Deiner Kamera auf ISO-Automatik. So brauchst Du Dich nicht weiter mit den Belichtungseinstellungen beschĂ€ftigen und kannst einfach drauf fotografieren.

Nachbearbeitung

Weißabgleich

Die Kamera hat keine Ahnung, was Weiß ist und stellt Weiß auch nicht immer als korrekten Weißton dar. Deswegen mache ich immer im Nachgang einen genauen Weißabgleich, dieser in jedem richtigen Bildbearbeitungsprogramm oder Foto-App wie z.B. Snapseed schnell und effektiv durchgefĂŒhrt werden kann. Wenn Du die Möglichkeit hast im RAW-Format zu fotografieren, dann solltest Du es auch machen. Wenn nicht, mache zunĂ€chst Probeaufnahmen und bewerte sie, welche Einstellung (sonnig, bewölkt oder per manueller Kelvin-Eingabe) den Schnee auch ohne Farbstiche perfekt in Weiß darstellen lĂ€sst. Ok, gelber Schnee kann schonmal vorkommen und sollte die Finger von lassen. 😀

Weißabgleich in der Smwartphone-App Snapseed

Weißabgleich in der Smwartphone-App Snapseed

SĂ€ttigung

Ich persönlich bevorzuge es die SĂ€ttigung von Schneefotos etwas zu reduzieren, um etwa -50% bis -65%. Diese unterstreicht auch nochmal, dass die schneebedeckte Landschaft auch weiß ist.




Möchtest Du weitere, praktische Tipps zum Thema Fotografie, Video und Bearbeitung erhalten, so freue ich mich auf jedes Feedback / jeden Kommentar. Schaue Dir auch meine Tipps und Tricks zum Thema Adobe Lightroom an.

Nun bleibt mir nur noch zu schreiben „TschĂŒss“ und wĂŒnsche Dir mit Deinen Lieben eine schöne Adventszeit.

Katalog (Lightroom-Tricks)

Heute geht es um das Thema wie man den Katalog in Adobe Lightroom wiederherstellen kann. Schnell ist es passiert, ein falscher Klick oder ein PC-Absturz und die Katalogdaten von Adobe Lightroom gehören ungewollt der Vergangenheit an. Deshalb sollte man die Kataloginhalte am besten durch Adobe Lightroom auch sichern lassen, wenn Du beim Beenden des Programms danach gefragt wirst. Die HĂ€ufigkeit des Sicherungsvorganges kannst Du in Adobe Lightroom unter dem MenĂŒpunkt Bearbeiten -> Katalogeinstellungen anpassen.

Katalogeinstellungen in Adobe Lightroom

Katalogeinstellungen in Adobe Lightroom

Das Vorhandensein der Sicherungen ist enorm wichtig, denn ohne sie ist es logischer Weise nicht mehr möglich eine Wiederherstellung durchzufĂŒhren. Sind sie vorhanden, so können die alten Katalogdaten im Handumdrehen wieder hergestellt werden.




ZunĂ€chst öffne den Dateiexplorer (unter Windows die Tastenkombination Win-Taste + Taste E) und begebe Dich nicht ĂŒber Los zu dem Speicherort, in dem sich die Sicherungsdateien befinden. Meistens ist es der Pfad C:\Users\[Dein Benutzername]\Pictures\Lightroom\Backups Darin befinden sich Ordner mit der Datumskennung der Sicherung. Gehe in das Verzeichnis und entpacke die darin befindende zip-Datei, bestenfalls im gleichen Ordner.

Katalog Backup-Dateien

Katalog Backup-Dateien

Öffne dann, falls noch nicht passiert, Adobe Lightroom und klicke im Modus Bibliothek auf die MenĂŒpunkte Datei, anschließend auf Aus anderem Katalog importieren. Nun wĂ€hlst Du im Dialogfenster die von Dir entpackte Sicherungs-Datei mit der Endung .lrcat und klickst auf „WĂ€hlen“. Es kann nun auch einige Minuten Datern, bis der alte Katalog wieder hergestellt ist.

Import aus Katalog wird vorbereitet



Metadatenvorgaben (Lightroom-Tricks)

Metadatenvorgabe bearbeiten

Metadatenvorgabe

Zu jedem Bild ist es möglich bestimmte, zusÀtzliche Informationen, die Metadaten, zu hinterlegen. Sicherlich stellen die Meisten von Euch die Frage, warum brauche ich so einen Quatsch? Ich gestehe Einige werden es auch nach dieser Anleitung nicht benötigen, aber möchte Euch den Sinn und Zweck sowie die schnelle Pflege dieser Metadaten nÀher bringen.

Die Metadaten bestehen aus drei wesentlichen Bereiche: technische Bildinformation, inhaltliche Bildbeschreibung und Rechteinformation.



Technische Bildinformation

Dazu zĂ€hlen die grundlegenden, technischen Informationen u.a. wie Abmessung in Pixel, Aufnahmezeitpunkt, Kamera-Modell, verwendetes Objektiv, sonstige Aufnahmedaten, etc. Viele dieser Einstellungen werden bereits von der Kamera vordefiniert und können nur bedingt, z.B. bei dem Aufnahmezeitpunkt, direkt geĂ€ndert werden. Wegen der spĂ€teren Sortierung wĂŒrde ich immer auf eine korrekte Angabe in der Kamera (vor der Aufnahme) achten.

Inhaltliche Bildbeschreibung

Zu diesem Bereich gehören Informationen, die Du erst nachtrĂ€glich in der Post-Produktion u.a. in Adobe Lightroom zum Bild hinzufĂŒgen kannst. Bildtitel, Bildbeschreibung, Bewertung, Verschlagwortung bzw. Tags, ggf. GPS-Koordinaten uvm. gehören zu dieser Kategorie der Metadaten. In vieler Hinsicht macht es Sinn diese Informationen der inhaltlichen Bildbeschreibung zu haben.

  • Wurde das Bild auf einer Internetseite hochgeladen, so kann Google dieses besser verarbeiten und Suchende finden Dein Bild. Bspw. ist in den Stichworten oder im Dateinamen Deines Bildes der Begriff „Zimmerbrunnen“ enthalten, so ist es möglich dass das Suchergebnis bei Google Dein Bild darstellt.
  • Ähnlich wie auf Google funktioniert es auch auf Stockphoto-Plattformen (Adobe Stock, Fotolia, etc.) oder auch Pressefoto-Agenturen, auf denen Du Deine Fotos zum Verkauf anbieten möchtest. Ähnliches Prinzip wie bei der Google-Suche, diese Informationen sind wichtig, damit die Bilder auch zu den treffenden Suchbegriffen des potenziellen KĂ€ufers dargestellt werden. Nur so kannst Du auf Deine Werke aufmerksam machen und sie auch verkaufen.
  • Mit den Informationen ist auch eine bessere Recherche selbst auf Lightroom möglich.
  • FĂŒr die Urlaubsfotografie ist die GPS-Information sehr praktisch. Sind die GPS-Informationen hinterlegt, so kannst Du in Adobe Lightroom noch Jahre spĂ€ter auf einer Google Maps-Karte nachvollziehen, wo Du die Aufnahmen gemacht hast.

Rechteinformationen

Dieser Punkt ist schnell erklÀrt. Hier gehören die Informationen zum Copyright-Inhaber sowie die Copyright-Bestimmungen eingetragen werden.



Wie kann ich eine Metadatenvorgabe erstellen?

In Adobe Lightroom kannst Du eine Standard-Vorgabe erstellen. Somit kannst Du den Bildern mit nur einem Mausklick sĂ€mtliche von Dir als Standard definierten Informationen setzen. WĂ€hle dazu in Adobe Lightroom im Modus Bibliothek den MenĂŒpunkt „Metadaten“ und darunter den UntermenĂŒpunkt „Metadatenvorgaben bearbeiten
“ aus. Darunter kannst Du Deine Vorgaben eingeben und als Vorlage abspeichern. Felder die Du leer lĂ€sst, werden nicht ĂŒberschrieben. Lasse Felder wie z.B. zum Erstelldatum leer, denn es macht wenig Sinn immer das gleiche Datum neu hinzuzufĂŒgen.

Metadatenvorgabe auswÀhlen

Nach der Speicherung der Metadatenvorgabe steht sie auf der rechten Seite als Vorgabe zur VerfĂŒgung. WĂ€hle nun Deine erstellte Vorgabe aus und schon werden die Standard-Informationen in das Bild geschrieben.

FĂŒr eine schnellere Stapelverarbeitung musst Du zunĂ€chst ein Bild wie o.g. mit den Informationen versehen. Markiere dieses Bild und wĂ€hle im HauptmenĂŒ den Punkt „Metadaten“, anschließend „Metadaten kopieren“. Danach markierst Du die Bilder, die Du mit den gleichen Meta-Informationen versehen möchtest und wĂ€hlst nun die Punkte „Metadaten“ und „Metadaten einfĂŒgen“ aus. Fertig. Sobald Du das Bild exportierst, beinhalten die Fotos diese zusĂ€tzlichen Bildinformationen bzw. Metadaten.




P.S.: Metadaten ist ein allgemeiner Begriff fĂŒr diese zusĂ€tzlichen Bildinformationen. Oft stehen sie auch in Ihrer Klassifizierung EXIF-Daten oder IPTC in Verbindung. Aber das wĂŒrde diesen Quick-Tipp sprengen. 😉

ArbeitsoberflÀche personalisieren (Lightroom-Tricks)

ArbeitsoberflÀche in Lightroom anpassen / Àndern

In Lightroom ist es tatsĂ€chlich möglich ganz einfach die ArbeitsoberflĂ€che zu personalisieren. Ich habe in meinem Fall das LR-Logo mit meinem Benutzernamen durch mein Logo und meiner Firmenbezeichnung ersetzt. Ebenfalls habe ich fĂŒr die MenĂŒleiste auf der rechten Seite eine andere Schriftart und Schriftfarbe gewĂ€hlt.




Zur Personalisierung der ArbeitsoberflĂ€che musst Du zunĂ€chst Lightroom starten. Unter dem MenĂŒpunkt „Bearbeiten“ wĂ€hlst Du den Unterpunkt „Einrichtung der Erkennungstafeln“ aus. Dort steckt die Magie. Ich finde, Du solltest die Höhe Deines Logos bei der Erstellung nicht die 40px-Grenze ĂŒberschreiten.

Lightroom _ Einrichtung der Erkennungstafeln

Eine Übersicht der bisherigen Lightroom-Tricks findest Du auch auf der Kategorien-Seite.

Raster Àndern (Lightroom-Tricks)

Lightroom-Trick Raster Àndern

3×3-Raster, Diagonale Linien, Goldener Schnitt, Fibunacci-Spirale, usw. sind verschiedene Freistell-Raster. Je nach Motiv sind die unterschiedlichen Raster sehr nĂŒtzlich. Diese Raster kannst Du ganz einfach Ă€ndern.
Im Modus „Entwickeln“ wĂ€hlst Du die SchaltflĂ€che zum Zustellen (FreistellungsĂŒberlagerung) bzw. Du drĂŒckst die Taste „R“ und kannst anschließend mit der Taste „O“ das Raster Ă€ndern und Dich durch die vielen Raster-Optionen durchwĂ€hlen.

Ich habe noch eine ganze Schublade voll mit diesen kleinen, verborgenen Lightroom-Tricks und möchte sie gerne in diesem Blog nennen. Vielleicht wöchentlich jeden Mittwoch. Deshalb lebt diese Geschichte von Deinem Feedback und wĂŒrde mich total freuen, wenn Du diese BeitrĂ€ge like(st) und/oder teilst.




Photostars on Stage

Photostars on Stage u.a. mit Pavel Kaplun

Vorletzten Samstag besuchte ich im Cinemaxx in Bielefeld die Veranstaltung Photostars on Stage. In Deutschland gab es bislang noch nie so ein Event. (mehr …)

Merry Christmas (feat. Tankgutscheine) and a Happy New Year

Merry ChristmasIch wĂŒnsche Euch allen eine schöne und besinnliche Weihnacht und ein Paar friedvolle Tage mit Euren Liebsten.

Allerdings war schon das Christkind bei mir und hat die Tankgutscheine vorbeigebracht, die Ihr mit meinem Gewinnspiel ergattern konntet. Vor einigen Wochen wurde der 250.000 Besucher gezĂ€hlt. Wahnsinn…, aber wahr! 🙂 Nun zu den Gewinnern der Tankgutschein. Diese sind …

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LR/Instagram

Mit LR/Instagram habe ich nun ein weiteres Social Media Tool gefunden, was mir meinen Bildbearbeitungs-Workflow deutlich verbessert. Nun kann ich mit diesem Plugin fĂŒr Adobe Lightroom meine Bilder einfangen, sie in Adobe Lightroom importieren, bearbeiten und direkt aus Lightroom veröffentlichen. Dabei kann per LR/Instagram Beschreibungstext sowie die Hashtexte bequem per Tastatur mitgegeben werden. Einfach hervorragend!

Screenshot: Mein erstes Foto, dass ich per LR/Instagram auf Instagram veröffentlicht habe

Mein erstes Foto, dass ich per LR/Instagram auf Instagram veröffentlicht habe

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