Photostars on Stage 2018

Photostars on Stage 2018 im Cinemaxx in Essen

Photostars on Stage 2018 im Cinemaxx in Essen

Am 27.01.2018 fand die zweite Auflage des Events, die Photostars in Stage 2018, statt. WĂ€hrend im letzten Jahr Calvin Hollywood, Alexander Heinrichs, Pavel Kaplun und Laura Helena die Massen unterhielten, waren in diesem Jahr im Cinemaxx in Essen Jens Burger, Felix Rachor, Matthias Schwaighofer und Jean Noir am Start.




Jens Burger begann mit seinem Model Tessa Achtermann sein Live-Shootingakt „Crazy“. Er prĂ€sentierte, wie man mit einfachen Materialien, die man oft im Baumarkt findet, und einer grĂ¶ĂŸeren Ringleuchte abgefahrene Shootings durchziehen kann. Jens Burger ist ein fantastischer Entertainer, ihn sollte man auf jeden Fall mal besuchen. Dieser Programmpunkt zu Beginn war perfekt und inspirierend zugleich.

 

Felix Rachor fĂŒhrte nach einer Mittagspause seine Challenge aus. In 90 Minuten wollte der Fotograf und Make-Up Artist sein Model Jill Mo schminken, ablichten und das Foto produktionsfertig in Photoshop bearbeiten. Bei seiner Challenge hat er vor allem im Bereich Kosmetik gute Tipps verraten und geriet sehr wahrscheinlich dadurch auch in Zeitdruck. Er hat es allerdings in seiner vorgegebenen Zeit geschafft und uns ein Cover-taugliches Foto prĂ€sentieren können.

Photoshop-Guru Matthias Schwaighofer bombadierte uns mit vielen, genialen, kreativen Bonbons. In seinem Programm „Die Kunst zu bescheißen (oder klauen wie ein Profi)“ zeigte der KĂŒnstler aus Tirol uns, wie und wo man neue Inspirationen schöpfen kann und vorhandene Ideen neu interpretieren kann. ErgĂ€nzend dazu erklĂ€rt er seinen Werdegang und wie er es geschafft hat Erfolg zu haben. Eine Mega-Show!

Matthias Schwaighofer bei Photostars on Stage 2018 Matthias Schwaighofer bei Photostars on Stage 2018
Völlig unerwartet bot Jean Noir eine kritische Show. Er selbst wurde durch die sozialen Medien gepushet und dadurch erst richtig bekannt geworden. Er kritisierte das Verhalten der Gesellschaft in den sozialen Medien, dass wir „abhĂ€ngig“ von Facebook und Instagramm sind und ein Algorithmus schon fast unser Leben bestimmt. Er hat zwar recht, dass wir in dieser Zeit nicht mehr so stark auf unsere Umwelt achten und wir kaum Selbstreflexion betreiben. Einige Punkte werde ich sicherlich zukĂŒnftig beachten, weil ich vor dem Workshop eine Ă€hnliche Sichtweise vertreten habe und dieser Vortrag mich jetzt sogar noch mehr bestĂ€rkt alles auch nochmal zu ĂŒberdenken.




Ich hoffe doch sehr, dass dieses Event auch in 2019 fortgesetzt wird. Der Gastgeber Frank Beckmann hat angekĂŒndigt 2019 evtl. dieses Format zu ĂŒberarbeiten und VortrĂ€ge mit 1-2 Speakers zu organisieren. Ich bin gespannt wie er sich in 2019 entscheiden wird.

Weitere Artikel

Strandfotos

Strandfotos - Multivisionsshow an der Seebruecke in Zingst

Strandfotos – Multivisionsshow an der Seebruecke in Zingst

Strandfotos

Strandfotos sind meistens eine sehr schöne Erinnerung von einem Urlaub an der See. Meistens entpuppt sich es aber als eine riesige Herausforderung fĂŒr das Material. Da ja bald Weihnachten ist, möchte ich Euch einige Sachen vorstellen, die fĂŒr den nĂ€chsten Trip am Strand meiner Meinung nach Sinn machen. Ich bin nach einigen Foto-Reisen am Meer schon erfahren und es geht auch 2018 wieder wie 2017 zur Ostsee zum Fotofestival horizonte zingst nach Zingst.

Was dem Fotografen am meisten Àrgert ist Wind, Salzwasser, Sand und vielleicht auch Möwen. Gut, gegen Möwen lÀsst sich kaum etwas unternehmen, aber gegen den Rest schon.

Fototasche statt Rucksack

Ich habe mir hauptsĂ€chlich fĂŒr Fotoreisen am Strand die Fototasche von Kalahari gekauft und lasse lieber die Foto-RucksĂ€cke (Manfrotto 26 Pro Light, Mantona) Zuhause oder in der Unterkunft. Eine Fototasche kam man ohne Bedenken in den Sand abstellen ohne Panik zu schieben, dass die Tasche umfĂ€llt und dass das Foto-Equipment mit dem Sand nicht kontaminiert wird. Foto-Equipment ist nun mal empfindlich und teuer, deswegen sollte man in diesem Punkt nicht sparen. Die Kalahari-Tasche kann oben, unterhalb der Lasche, verschlossen werden, so das Sand und die salzhaltige Meeresluft nicht in die Tasche gelangen.




Stativ

Der zweitwichtigste Gegenstand ist das Stativ. Das Stativ darf keinesfalls mit der Kamera in den Sand oder sogar ins Wasser fallen. Vor allem das Zweitere wĂ€re der absolute Kamera-Tod. Ein Stativ fĂŒr Strandfotos sollte in jedem Fall A: massiv, ggf. mit einem Gewicht beschwert werden, sein sowie B: bestenfalls nicht bei Salzwasser korrodieren. Ich habe keins, aber Profis schwören fĂŒr einen Strandeinsatz auf Holzstative u.a. von diesem Hersteller. Ich werde weiterhin mein Manfrotto-Stativ verwenden, denn es hat noch einen weiteren Vorteil, nĂ€mlich HebelverschlĂŒsse. Sie sind fĂŒr den Einsatz besser geeignet als Twist-Lock-VerschlĂŒsse (DrehverschlĂŒsse). Twist-Lock-VerschlĂŒsse können sind ordnungsgemĂ€ĂŸ verschlossen/geöffnet werden, wenn Sand, Schmutz, Salz und/oder Wasser in das Gewinde der VerschlĂŒsse eindringt. Trotzdem ist Pflege das A und O. Sobald ich von meinem Shooting in der Unterkunft zurĂŒckgekehrt bin, stelle ich mein Stativ in die Dusche und brause es ordentlich mit warmen Wasser ab.

Stativ-Hilfe

Nun haben wir ein schweres Stativ und stehen nun vor einer weiteren Herausforderung, es ist der nasse Sand, der das Stativ regelrecht einsickern lĂ€sst. Auch das Fotografieren in den AuslĂ€ufern der Wellen umspĂŒlt das Stativ und grĂ€bt das Stativ immer tiefer ein. Was kann dagegen helfen? Zu einem ein niedriger Schwerpunkt sowie die bessere Verteilung der punktuellen Bodenbelastung. D.h. es muss eine Stativ-Unterlage z.B. ein Brett oder Ă€hnliches sein, damit das Eingraben zumindest etwas gebremst wird und man in der Lage ist bessere und lĂ€ngere Langzeitaufnahmen fotografieren zu können.




Fernauslöser

Steht die Kamera stabil im Sand, sollte die Kamera auch dann nicht mehr angefasst werden. Dazu solltest Du immer einen Fernauslöser verwenden.

Blasebalg und Fotoputztuch

Damit die Kamera von Schmutzpartikel gereinigt werden kann, sollte in die Fototasche stets Blasebalg und FotoputztĂŒcher mit eingepackt werden.

Sensorreinigungsset

Auch wenn man den Objektiv-Wechsel nicht direkt am Strand praktizieren sollte, sind seit Zingst in diesem Jahr die Fotoreinigungssets von Rollei mit dabei. Wer sich diesen Akt nicht zutraut, der sollte es auch am besten ĂŒber einen Fachmann durchfĂŒhren lassen. Falls Du Dich zutraust, dann solltest schon beim Kauf des Reinigungssets darauf achten, ob es fĂŒr MFT-, APS-C- oder Vollformat geeignet ist. Kostenpunkt 20-30 EUR fĂŒr 12 Reinigungen. Auch dazu habe ich in meinem Blog einen Artikel „Sensorreinigung“ geschrieben.




Filter

HauptsÀchlich werden am Strand Langzeitaufnahmen gemacht und am Tage muss man abdunkeln. Dieses erreicht man mit Neutraldichte-Filter, kurz ND-Filter. Sie gibt es in unterschiedlichen StÀrken, die gÀngigsten sind 8-fach, 64-fach und 1000-fach. Sie gibt es als Schraub- und Steckfilter. Ob Schraub- oder Steckfilter, beide Arten haben ihre Vor- und Nachteile. Ich arbeite mit beiden Arten, allerdings komme ich persönlich mit Schraubfilter besser und schneller on Location zurecht. Beim Kauf von Filtern, ob es der Adapterring oder der Schraubfilter ist, solltest Du auf den Durchmesser achten. Dieser muss zu dem Durchmesser des Objektiv-Gewindes entsprechen.

Fotografiert man am Wasser, so sind Reflektionen auf der WasseroberflĂ€che oder in der Welle vorprogrammiert. Dazu verwende ich einen zirkulĂ€ren Polarisationsfilter (C-Pol-Filter) ein. Durch die Drehung des Schraubfilters in einer Viertelstellung kann der Filter aktiviert oder deaktiviert werden. Je nachdem ob man Spiegelungen im Bild benötigt oder nicht. Außerdem trĂ€gt der Polfilter zu einem kontrastreicheren Foto bei.

Auf Grauverlaufsfilter verzichte ich. Ich fotografiere durchgehend in Raw und meistens erstelle ich eine Belichtungsreihe um das Maximum aus der fotografieren Szene herauszuholen. GrĂ¶ĂŸter Knackpunkt ist meistens der Himmel, vor allem bei Gegenlichtaufnahmen. Persönlich finde ich, dass der Grad des Grauverlaufsfilters oft sehr unschön bzw. unpassend auf den Fotos aussieht. Ebenso verzichte ich auf Farbverlaufsfilter, die so gut wie immer zu einem sehr miserablen Foto fĂŒhren. FĂŒr diesen Effekt u.a. auch Tönungen gibt es Adobe Lightroom. Siehe mehr dazu meinen Artikel „Stimmungsvolle Fotos“.

Kamera

Canon EOS 70D

Canon EOS 70D

Ich nehme eher die Canon EOS 70D an den Strand mit, weil sie durch den mechanischen Verschluss etwas staub- und sandunempfindlicher ist als die SONY Alpha 7 S II. Die Canon hat mehr Pixel und sie ist die gĂŒnstigere Anschaffung, so dass ich beim Fotografieren an der See ein höheres Risiko eingehen kann. Also fĂŒr das bessere WohlfĂŒhlgefĂŒhl. Die SONY 7 S II hat ihre StĂ€rken in der Nacht, in der ich am Strand eher keine Fotos schieße.




Mit dabei ist auch immer meine Action-Cam, die ich nebenbei z.B. direkt am Stativ mit dem Manfrotto Micro Friction-Arm-Kit zum Zeitrafferaufnahmen verwende oder Sie halb Unterwasser halte und den Auflöser drĂŒcke.

Powerbank

Anker PowerCore 20100 - Aufladen des Canon Kamera-Akkus

Anker PowerCore 20100 – Aufladen des Canon Kamera-Akkus

Ob Stromversorgung fĂŒr die Kameras, Aufladend er Akkus, dem Handy, etc. ist auch immer meine Powerbank mit an Bord. Sie hat genĂŒgend Power um z.B. weitere Workshop-Teilnehmer mit Strom zu versorgen. Ich will sie nicht mehr missen.

 

Ansicht in Lightroom optimieren

Ich möchte nun wieder etwas fĂŒr meine Lightroom-Trickkiste schreiben und zeige Euch ab heute, wie man die Ansicht in Lightroom fĂŒr einen vielleicht fĂŒr Dich besseren Workflow optimieren kann.

Modus-Ansicht in Lightroom reduzieren

Ansicht in Lightroom optimieren - Modus-Ansicht reduzieren

Ansicht in Lightroom optimieren – Modus-Ansicht reduzieren

Wir sehen oben, rechts in Lightroom laut Standard die Modi Bibliothek, Entwickeln, Karte, Buch, Diashow, Drucken und Web.

Die meisten von Euch benötigen aber nur 2-3 Modi und den Rest erst gar nicht. Deshalb empfehle ich die Modi auszublenden, die Du gar nicht verwendest. Das wÀre z.B. Karte, Buch, Diashow, Drucken und Web.

Um beliebige Modi wieder ein- und ausgeblendet werden, klicke mit der rechten Maustaste direkt links neben der Modi-Leiste in die schwarze FlÀche. Dort kannst Du ganz einfach die Modi ein- und ausblenden, so wie Du es möchtest und brauchst.




Bearbeitungsschritte automatisch ein- und ausklappen

Im Modus „Bearbeiten“ befindet sich auf der rechten Seite die verschiedenen, kleinen Fenster der jeweiligen Bearbeitungsschritte. Sofern alle gleichzeitig ausgeklappt sind, kann es schnell unĂŒbersichtlich werden. Adobe hat auch dafĂŒr eine kleine, versteckte Funktion zur Abhilfe hinterlegt. Diese Funktion sorgt dafĂŒr, dass immer ein aktives Fenster aufgeklappt ist. Sollte man ein anderes Fenster aufklappen, klappen die restlichen Fenster wieder zu. Das sorgt wieder fĂŒr Ordnung.

Adobe Lightroom Solo-Modus

Adobe Lightroom Solo-Modus

Um diese Funktion ein- und auch wieder auszuschalten klicke mit der rechten Maustaste auf einen beliebigen Fenster-Reiter und aktiviere die Option Solomodus. Außerdem kann man dort beliebige Einstellungsbereiche ein- und ausblenden.

Siehe auch weitere, nĂŒtzliche Lightroom Tipps und Tricks fĂŒr Adobe Lightroom




Schnee-Fotografie – So fotografierst Du Schnee richtig

Schnee-Fotografie - So fotografierst Du Schnee richtig

Schnee-Fotografie – So fotografierst Du Schnee richtig

In diesem Beitrag zum Thema Schnee-Fotografie – So fotografierst Du Schnee richtig erfĂ€hrst Du die wichtigsten Tipps fĂŒr ein gelungenes Winterfoto.

Welches Objektiv fĂŒr die Schnee-Fotografie?

Ziel soll es ja sein, dass man so viele Flocken auf dem Foto einfÀngt, wie möglich. Also ist meiner Meinung nach ein Teleobjektiv, je höher die Brennweite desto besser, dazu bestens geeignet. Das es aber auch anders geht und man auch mehr von der Umgebung sehen möchte, das beweist das Titelfoto des Posts. Dieses habe ich mit meinem lichtstarken Tamron-Objektiv mit 35mm an der Canon EOS 70D fotografiert.

Einstellung an der Kamera

Viele Wege fĂŒhren nach Rom. Wichtig ist es beim Schneeflocken einfrieren, dass die Belichtungszeit nicht unter 1/750Sek liegt. Um eine sehr kurze Belichtungszeit zu erreichen, solltet Ihr die Blende auf einen sehr niedrigen Wert, z.B. f/2.8 stellen. Wenn Ihr immer noch nicht so eine kurze Belichtungszeit erreicht oder das Foto immer noch zu dunkel ist, dann könnt Ihr als letztes Mittel die ISO erhöhen. Generell lasse ich sie immer auf 100 und stelle sie nur in diesen Grenzsituationen höher ein.




Wenn Du noch am Anfang der Fotografie stehst und die Einstellungen Dich noch ĂŒberfodern, dann probiere Folgendes. Stelle den Kamera-Modus auf ZeitprioritĂ€t (Tv oder T) und wĂ€hle eine Verschlusszeit von 1/750Sek. oder etwas schneller. Stelle ebenso in Deiner Kamera auf ISO-Automatik. So brauchst Du Dich nicht weiter mit den Belichtungseinstellungen beschĂ€ftigen und kannst einfach drauf fotografieren.

Nachbearbeitung

Weißabgleich

Die Kamera hat keine Ahnung, was Weiß ist und stellt Weiß auch nicht immer als korrekten Weißton dar. Deswegen mache ich immer im Nachgang einen genauen Weißabgleich, dieser in jedem richtigen Bildbearbeitungsprogramm oder Foto-App wie z.B. Snapseed schnell und effektiv durchgefĂŒhrt werden kann. Wenn Du die Möglichkeit hast im RAW-Format zu fotografieren, dann solltest Du es auch machen. Wenn nicht, mache zunĂ€chst Probeaufnahmen und bewerte sie, welche Einstellung (sonnig, bewölkt oder per manueller Kelvin-Eingabe) den Schnee auch ohne Farbstiche perfekt in Weiß darstellen lĂ€sst. Ok, gelber Schnee kann schonmal vorkommen und sollte die Finger von lassen. 😀

Weißabgleich in der Smwartphone-App Snapseed

Weißabgleich in der Smwartphone-App Snapseed

SĂ€ttigung

Ich persönlich bevorzuge es die SĂ€ttigung von Schneefotos etwas zu reduzieren, um etwa -50% bis -65%. Diese unterstreicht auch nochmal, dass die schneebedeckte Landschaft auch weiß ist.




Möchtest Du weitere, praktische Tipps zum Thema Fotografie, Video und Bearbeitung erhalten, so freue ich mich auf jedes Feedback / jeden Kommentar. Schaue Dir auch meine Tipps und Tricks zum Thema Adobe Lightroom an.

Nun bleibt mir nur noch zu schreiben „TschĂŒss“ und wĂŒnsche Dir mit Deinen Lieben eine schöne Adventszeit.

Katalog (Lightroom-Tricks)

Heute geht es um das Thema wie man den Katalog in Adobe Lightroom wiederherstellen kann. Schnell ist es passiert, ein falscher Klick oder ein PC-Absturz und die Katalogdaten von Adobe Lightroom gehören ungewollt der Vergangenheit an. Deshalb sollte man die Kataloginhalte am besten durch Adobe Lightroom auch sichern lassen, wenn Du beim Beenden des Programms danach gefragt wirst. Die HĂ€ufigkeit des Sicherungsvorganges kannst Du in Adobe Lightroom unter dem MenĂŒpunkt Bearbeiten -> Katalogeinstellungen anpassen.

Katalogeinstellungen in Adobe Lightroom

Katalogeinstellungen in Adobe Lightroom

Das Vorhandensein der Sicherungen ist enorm wichtig, denn ohne sie ist es logischer Weise nicht mehr möglich eine Wiederherstellung durchzufĂŒhren. Sind sie vorhanden, so können die alten Katalogdaten im Handumdrehen wieder hergestellt werden.




ZunĂ€chst öffne den Dateiexplorer (unter Windows die Tastenkombination Win-Taste + Taste E) und begebe Dich nicht ĂŒber Los zu dem Speicherort, in dem sich die Sicherungsdateien befinden. Meistens ist es der Pfad C:\Users\[Dein Benutzername]\Pictures\Lightroom\Backups Darin befinden sich Ordner mit der Datumskennung der Sicherung. Gehe in das Verzeichnis und entpacke die darin befindende zip-Datei, bestenfalls im gleichen Ordner.

Katalog Backup-Dateien

Katalog Backup-Dateien

Öffne dann, falls noch nicht passiert, Adobe Lightroom und klicke im Modus Bibliothek auf die MenĂŒpunkte Datei, anschließend auf Aus anderem Katalog importieren. Nun wĂ€hlst Du im Dialogfenster die von Dir entpackte Sicherungs-Datei mit der Endung .lrcat und klickst auf „WĂ€hlen“. Es kann nun auch einige Minuten Datern, bis der alte Katalog wieder hergestellt ist.

Import aus Katalog wird vorbereitet



Metadatenvorgaben (Lightroom-Tricks)

Metadatenvorgabe bearbeiten

Metadatenvorgabe

Zu jedem Bild ist es möglich bestimmte, zusÀtzliche Informationen, die Metadaten, zu hinterlegen. Sicherlich stellen die Meisten von Euch die Frage, warum brauche ich so einen Quatsch? Ich gestehe Einige werden es auch nach dieser Anleitung nicht benötigen, aber möchte Euch den Sinn und Zweck sowie die schnelle Pflege dieser Metadaten nÀher bringen.

Die Metadaten bestehen aus drei wesentlichen Bereiche: technische Bildinformation, inhaltliche Bildbeschreibung und Rechteinformation.



Technische Bildinformation

Dazu zĂ€hlen die grundlegenden, technischen Informationen u.a. wie Abmessung in Pixel, Aufnahmezeitpunkt, Kamera-Modell, verwendetes Objektiv, sonstige Aufnahmedaten, etc. Viele dieser Einstellungen werden bereits von der Kamera vordefiniert und können nur bedingt, z.B. bei dem Aufnahmezeitpunkt, direkt geĂ€ndert werden. Wegen der spĂ€teren Sortierung wĂŒrde ich immer auf eine korrekte Angabe in der Kamera (vor der Aufnahme) achten.

Inhaltliche Bildbeschreibung

Zu diesem Bereich gehören Informationen, die Du erst nachtrĂ€glich in der Post-Produktion u.a. in Adobe Lightroom zum Bild hinzufĂŒgen kannst. Bildtitel, Bildbeschreibung, Bewertung, Verschlagwortung bzw. Tags, ggf. GPS-Koordinaten uvm. gehören zu dieser Kategorie der Metadaten. In vieler Hinsicht macht es Sinn diese Informationen der inhaltlichen Bildbeschreibung zu haben.

  • Wurde das Bild auf einer Internetseite hochgeladen, so kann Google dieses besser verarbeiten und Suchende finden Dein Bild. Bspw. ist in den Stichworten oder im Dateinamen Deines Bildes der Begriff „Zimmerbrunnen“ enthalten, so ist es möglich dass das Suchergebnis bei Google Dein Bild darstellt.
  • Ähnlich wie auf Google funktioniert es auch auf Stockphoto-Plattformen (Adobe Stock, Fotolia, etc.) oder auch Pressefoto-Agenturen, auf denen Du Deine Fotos zum Verkauf anbieten möchtest. Ähnliches Prinzip wie bei der Google-Suche, diese Informationen sind wichtig, damit die Bilder auch zu den treffenden Suchbegriffen des potenziellen KĂ€ufers dargestellt werden. Nur so kannst Du auf Deine Werke aufmerksam machen und sie auch verkaufen.
  • Mit den Informationen ist auch eine bessere Recherche selbst auf Lightroom möglich.
  • FĂŒr die Urlaubsfotografie ist die GPS-Information sehr praktisch. Sind die GPS-Informationen hinterlegt, so kannst Du in Adobe Lightroom noch Jahre spĂ€ter auf einer Google Maps-Karte nachvollziehen, wo Du die Aufnahmen gemacht hast.

Rechteinformationen

Dieser Punkt ist schnell erklÀrt. Hier gehören die Informationen zum Copyright-Inhaber sowie die Copyright-Bestimmungen eingetragen werden.



Wie kann ich eine Metadatenvorgabe erstellen?

In Adobe Lightroom kannst Du eine Standard-Vorgabe erstellen. Somit kannst Du den Bildern mit nur einem Mausklick sĂ€mtliche von Dir als Standard definierten Informationen setzen. WĂ€hle dazu in Adobe Lightroom im Modus Bibliothek den MenĂŒpunkt „Metadaten“ und darunter den UntermenĂŒpunkt „Metadatenvorgaben bearbeiten
“ aus. Darunter kannst Du Deine Vorgaben eingeben und als Vorlage abspeichern. Felder die Du leer lĂ€sst, werden nicht ĂŒberschrieben. Lasse Felder wie z.B. zum Erstelldatum leer, denn es macht wenig Sinn immer das gleiche Datum neu hinzuzufĂŒgen.

Metadatenvorgabe auswÀhlen

Nach der Speicherung der Metadatenvorgabe steht sie auf der rechten Seite als Vorgabe zur VerfĂŒgung. WĂ€hle nun Deine erstellte Vorgabe aus und schon werden die Standard-Informationen in das Bild geschrieben.

FĂŒr eine schnellere Stapelverarbeitung musst Du zunĂ€chst ein Bild wie o.g. mit den Informationen versehen. Markiere dieses Bild und wĂ€hle im HauptmenĂŒ den Punkt „Metadaten“, anschließend „Metadaten kopieren“. Danach markierst Du die Bilder, die Du mit den gleichen Meta-Informationen versehen möchtest und wĂ€hlst nun die Punkte „Metadaten“ und „Metadaten einfĂŒgen“ aus. Fertig. Sobald Du das Bild exportierst, beinhalten die Fotos diese zusĂ€tzlichen Bildinformationen bzw. Metadaten.




P.S.: Metadaten ist ein allgemeiner Begriff fĂŒr diese zusĂ€tzlichen Bildinformationen. Oft stehen sie auch in Ihrer Klassifizierung EXIF-Daten oder IPTC in Verbindung. Aber das wĂŒrde diesen Quick-Tipp sprengen. 😉

ArbeitsoberflÀche personalisieren (Lightroom-Tricks)

ArbeitsoberflÀche in Lightroom anpassen / Àndern

In Lightroom ist es tatsĂ€chlich möglich ganz einfach die ArbeitsoberflĂ€che zu personalisieren. Ich habe in meinem Fall das LR-Logo mit meinem Benutzernamen durch mein Logo und meiner Firmenbezeichnung ersetzt. Ebenfalls habe ich fĂŒr die MenĂŒleiste auf der rechten Seite eine andere Schriftart und Schriftfarbe gewĂ€hlt.




Zur Personalisierung der ArbeitsoberflĂ€che musst Du zunĂ€chst Lightroom starten. Unter dem MenĂŒpunkt „Bearbeiten“ wĂ€hlst Du den Unterpunkt „Einrichtung der Erkennungstafeln“ aus. Dort steckt die Magie. Ich finde, Du solltest die Höhe Deines Logos bei der Erstellung nicht die 40px-Grenze ĂŒberschreiten.

Lightroom _ Einrichtung der Erkennungstafeln

Eine Übersicht der bisherigen Lightroom-Tricks findest Du auch auf der Kategorien-Seite.

Raster Àndern (Lightroom-Tricks)

Lightroom-Trick Raster Àndern

3×3-Raster, Diagonale Linien, Goldener Schnitt, Fibunacci-Spirale, usw. sind verschiedene Freistell-Raster. Je nach Motiv sind die unterschiedlichen Raster sehr nĂŒtzlich. Diese Raster kannst Du ganz einfach Ă€ndern.
Im Modus „Entwickeln“ wĂ€hlst Du die SchaltflĂ€che zum Zustellen (FreistellungsĂŒberlagerung) bzw. Du drĂŒckst die Taste „R“ und kannst anschließend mit der Taste „O“ das Raster Ă€ndern und Dich durch die vielen Raster-Optionen durchwĂ€hlen.

Ich habe noch eine ganze Schublade voll mit diesen kleinen, verborgenen Lightroom-Tricks und möchte sie gerne in diesem Blog nennen. Vielleicht wöchentlich jeden Mittwoch. Deshalb lebt diese Geschichte von Deinem Feedback und wĂŒrde mich total freuen, wenn Du diese BeitrĂ€ge like(st) und/oder teilst.




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