Investieren in P2P-Kredite – Nachhaltigkeit und Sicherheit

Einige von Euch haben mich kontaktiert und Fragen zur Nachhaltigkeit und Sicherheit beim Investieren in P2P-Kredite zugesendet. Es freut mich wirklich sehr, dass ich Euch neugierig gemacht habe und der ein oder andere Leser meines Blogs die von mir vorgestellten P2P-Plattformen ausprobiert und schon die erste Rendite einkassiert haben.

Investieren in P2P-Kredite - Nachhaltigkeit und Sicherheit
Investieren in P2P-Kredite – Nachhaltigkeit und Sicherheit

Nun zurück zum eigentlichen Thema. Wir befinden uns derzeit in einer Phase, in der das Thema P2P-Investments noch in den Kinderschuhen steckt. Durchaus in Deutschland herrscht eine sehr konservative Grundhaltung zum Sparen und Investieren, wenn etwas außerhalb der eigenen Hausbank passieren soll und deshalb ist auch das Investieren in P2P-Kredite bei uns noch nicht wirklich angekommen.

P2P-Plattformen bieten beiden Parteien. Das sind zu einem die Personen, die sich Geld borgen möchten um sich auch etwas Schönes im Leben leisten zu können, sei es eine Immobilie, ein Auto oder einfach einen schönen Urlaub. Zum anderen stehen wir auf der anderen Seite und wollen Investieren in einer Sparte mit guten Rendite-Chancen. Ich sehe auf dem Markt sehr großes Potenzial, denn Kreditnehmer wird es immer geben und vor allem in der jetzigen Situation, in der sich die P2P-Plattformen noch nicht etabliert haben, gibt es auch einen Angebotsüberhang. Also derzeit ist das Angebot an Kredite größer und die Nachfrage nach Kredite (noch) geringer. Falls dieser Markt umpolt wird, dann werden (wenn überhaupt) einige Jahre ins Land vergehen.

Dieses Potenzial sehen auch die P2P-Plattformen und schießen sinngemäß wie Pilze aus dem Boden. Das sehe ich am kritischsten, denn das Risiko ist vor allem bei den kleineren Plattform-Anbietern höher, dass sie ohne Ankündigung den Markt verlassen. Plattformen, die inzwischen über einige Jahre gewachsen sind, werden vermutlich auch als letzte Plattform das Schiff verlassen. Deshalb werde ich mich auch nicht mit den kleineren Anbietern auseinandersetzen und mich eher auf Bondora und Mintos konzentrieren.

Selbstverständlich ist Dein Geld auch nicht 100%ig auf Bondora und Mintos sicher, denn auch da können die Plattformen ohne Ankündigung verschwinden. Deshalb mache ich das auch per Bauchgefühl und investiere nur so viel, wie viel ich auch bereit bin zu verlieren und streue das Risiko, in dem ich gesund diversifiziere. Es sind keine Unsummen, dafür finde ich das Investieren in P2P-Kredite als Rendite-Booster ganz gut und schaufele hin und wieder Mal etwas in mein Wertpapierdepot, wo ich hauptsächlich in sicherere ETFs langfristig investiere.

Im Allgemeinen finde ich die Möglichkeit, dass es auch Personen ermöglicht einen Kredit zu bekommen, sehr gut. Warum soll das denn auch nicht funktionieren, auch wenn die Bankenstrukturen wie bei uns eher bei den Kreditnehmern nicht gegeben sind? Bislang ist auf meinen Portfolios kein Ausfall verzeichnet, auch wenn es gelegentlich eintreffen sollte, dann ist es nur ein winziger Teil, der von der Rendite der anderen Kredite locker mitgetragen wird. Also ein Verlust in diesem Sinne ist nicht zu erwarten.

Das investieren in P2P-Kredite sehe ich nicht als moralisch verwerflich, sondern man gibt den Kreditnehmern die Chance sich auch etwas leisten zu können. Die Kredite werden halt angeboten und wenn Du nicht investierst, dann wird es an Deiner Stelle jemand anderes tun. Das ist das Gesetz des Kapitalismus. 😉 Ob bei einem höheren Zinssatz sie auch in der Lage sind, diesen Kredit auch zurückzuzahlen, darauf habe ich selbst keinen Einfluss. Das finde ich wie in jedem Land dieser Erde, dass man einen Kredit auch nur dann aufnehmen sollte, wenn man ihn auch zurückzahlen kann. Ausgenommen von dieser Aussage sind natürlich Schicksalsschläge, die plötzlich Lebenspläne aus den Rudern reißen. Die gibt es leider und man spricht sich davon auch nicht frei. Letztendlich kannst Du nur die Grundinfos zu den Kreditnehmern erhalten wie Herkunft, Alter, Geschlecht, Kreditart und die Historie von bisherigen Tilgungszahlungen/Kredite. Wer nun hinter dieser Fassade steckt, das ist nicht zu erkennen.  

Rendite mit P2P-Investments

Ob Dein Geld, das Du investierst, für nachhaltige Zwecke verwendet werden, das mag ich bei den Verbraucherkredite über klassische P2P-Plattformen zu bezweifeln. Ich denke eher nicht, dass die Kredite für Windkraft- oder Solaranlagen oder nur ausschließlich für die Anschaffung eines E-Autos verwendet werden. Das mag zwar sein, dass ein geringer Teil dafür aufgewendet wird, aber eher ist es doch das normale Auto oder normale Verbrauchsgüter, die über P2P-Plattformen wie Bondora und Mintos gedeckelt werden.

Plattformen wie WiWin, Crowdestor und envestio bieten des Öfteren Investitionsmöglichkeiten in nachhaltige Projekte an. Darunter findest Du Windanlagen, Biomassekraftwerke und das Recyceln  von Holzpaletten. Aber auch Exoten wie Immobilien- und Geschäftskredite (Bergfürst, kapilendo, etc.) von Startups sind ebenso im World-Wide-Net immer häufiger anzutreffen. Es sollte für jeden Geschmack etwas dabei sein.

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Erstelt am 25. Juni 2019 von chriz



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