Rückfahrkamera (Projekt 16)

Ich habe es geschafft mein geplantes Budget einzuhalten und habe Material von insgesamt 50 € auszugegeben. Eine wirklich gelungene und erfolgreiche Aktion, da die Montage von so einer Kamera von einer Kfz-Werkstatt mindestens das 10-fache kosten würde. Eins vorab: Ich brauche nicht wirklich eine Kamera und zähle es als kleine Aufwertung des Autos. Es zählt die Tat ein sehr schönes Nice-to-Have zu schaffen.

Nach der Materialbeschaffung im Juni/Juli 2014 und Internetrecherche nach dem Doing, habe ich in meinem Urlaub die Theorie in die Praxis umgesetzt. Erst habe ich auf beiden Seiten die Verkleidungen abmontiert. Auf der linken Fahrzeugseite habe ich den Signalfilter an das Rückwärtssignal mit einem Abzweigverbinder (Stromdieb) angeschlossen. An dem Signalfilter sowie am Massepunkt an der Karosserie habe ich ein zweiadriges Kabel angeschlossen und es hinter der Verkleidung in die rechte, vordere Kofferraumseite verlegt.




Danach wurde das Laufwerk im Handschuhfach herausgezogen. An dem Quadlock des Laufwerks wurde das gelbe Video-Chinchkabel mit Hilfe von Fakra-Steckern eingepinnt. Das Videosignal/Phase (meistens rot oder gelb) auf Belegung 6, auf Belegung 12 die Abschirmung (schwarz). Daraufhin habe ich das Chinchkabel nach rechts aus der seitlichen Amaturenverkleidung, der Fußleiste und der Kofferraumverkleidung ebenfalls in die rechte, vordere Ecke des Kofferraums geführt. Der Elektroinstallationsteil war damit erledigt.

Als nächstes habe ich mein Diagnosetool wieder eingesetzt um die Codierungen für die Rückfahrkamera vorzunehmen. Dann konnte die Kamera testweise im Kofferraum angeschlossen werden.




An einem anderen Nachmittag habe ich dann die Heckschürze abmontiert und mit einer Lochsäge das Loch für die Kamera mittig, oberhalb des Nummernschilds, geschnitten. Dann habe ich die Kamera angeschlossen und über den Gummistopfen, der sich ebenfalls in der rechts, vorderen Kofferraumseite befindet, durchgeführt. Nachdem die Kamera dann feinjustiert wurde, habe ich die Schürze wieder angebracht und habe damit Projekt 16 erfolgreich abgeschlossen.

Update (19.03.2015): Auf mehrfachen Wunsch stelle ich die Hauptkomponente nachfolgend zur Verfügung:

Codierung per VCDS




Die Codierungen greifen erst richtig bei LEONs, die ab Ende Oktober fertiggestellt worden sind. Bei den Modellen davor wird der Umriss des Auto mit den Abstandsblöcken nicht im Rückfahrbild dargestellt. Die Darstellungsfenster für den Umriss sowie Einstellungen zu Farbe und Kontrast bleiben i.d.R. schwarz.

Um die Kamera per VCDS freizuschalten, ist folgende Codierung durchzuführen:

STG 76 – Coding – Byte 02 – Bit 4 auf 1
STG 5F – Coding – Byte 19 – Bit 4 auf 1

Erster Artikel zum Projekt 16




Vorgegangen bin ich nach der perfekten und vollständigen Dokumentation des Forenbenutzers Leoneer. Nochmal großes Lob an die User, die ohne Profit andere User helfen. Leider gibt es davon leider viel zu wenig!

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