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Open Data – Noch ein langer, weiter Weg (Beispiel ÖPNV)

Kleinstaaterei überall. Egal, wo man hinfährt, muss man sich erst mal den örtlichen Verkehrsverbund suchen, dann den Einstieg in dessen Fahrplan. Obwohl das wirklich das Einzige ist, was einen dort hinführt – wer will schon wissen, was der Vorstand gerade wieder meint – ist das bei jedem Verbund anders versteckt. Und dann, oh Wunder, benutzen (hoffentlich) alle die gleiche Software, jeweils im eigenen Corporate Design: HAFAS. Steht meistens ganz verschämt am unteren Rand. Beispiel RMV: HAFAS 5.29.RMV [P].3.0.3.31/5.29.RMV [P].3.0.3.31 Oder noch schlimmer: jeder hat sich für das immer gleiche Problem etwas eigenes gestrickt.

Nun spielt die Bahn mit Google. Und Berlin/Brandenburg spielt schon länger mit Nokia. Das geht immer bilateral, Dorf für Dorf, Stadt für Stadt, Verkehrsverbund für Verkehrsverbund. Dabei ist das keine Zauberei. Welche Verkehrsmittel wo fahren sollen, wo sie tatsächlich gerade fahren, das wissen die Unternehmen. Sie müssen die Daten nur bereitstellen. Und das soll schwierig sein?

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