MoFi 2019 – Ich war dabei

Es war eine recht knackige Nacht bei -8° C. Schnell verabschiedete ich mich deswegen von dem Gedanken ins Feld zu fahren um von dort die Silhouette von Recklinghausen-Suderwich mit in die Fotos einzubeziehen. Stattdessen betrat ich kurz vor 6 Uhr mein Büro, das den allerbesten Mondblick ohne Verzicht auf Komfort bietet. Hier habe ich Heizung und mein Senseo-Apparat.

Zur Blutmondphase öffnete ich das Fenster nur ein wenig, so dass meine Kamera einen ungehinderten Blick Richtung Mond hatte. Obwohl es kalt war, waren die Witterungsverhältnisse perfekt. Wenig Luftfeuchte und einen klaren Himmel. Ich baute in Ruhe mein Equipment auf:

Die 500er-Regel

Nach der 500er-Regel wird ein Wert (nicht exakt) ermittelt, dieser die Höchstbelichtungsdauer bei einer bestimmten Brennweite darstellt. Innerhalb dieser Dauer werden Sterne auch noch wie Punkte dargestellt, Sternspuren werden erst beim Überschreiten des Werts abgebildet. Zur Ermittlung des Wertes werden die 500 durch die Brennweite dividiert.

Demnach befand ich mich genau auf dieser Grenze, denn bei 600mm wird ein Wert von 0,8333… Sek. ausgegeben. Ich belichtete stets mit 0,6-0,8 Sek. Evtl. hätte ich um noch ein schärferes Bild zu erhalten nochmal 1-2 Stufen die Belichtungszeit verkürzen müssen.

Um einen annähernd exakten Maximal-Belichtungswert ermittelt zu bekommen, der sollte statt der 500er-Regel z.B. in der App PhotoPills die Option „Sterne als Punkte“ sich anschauen. Darin kann mit der NPV-Tabelle dieser Wert ermittelt werden, diese auch die Pixelanzahl Deiner Kamera sowie Blendenzahl mit berücksichtigt.

Fazit

Das frühe Aufstehen hat sich gelohnt. Also Einstellung wählte ich in der Phase der absoluten Verdunkelung gegen 6:12 Uhr folgende Parameter: 600mm, Blende f/8, 0,6 Sek., ISO 1.600, 4.000K, Manuelle Fokussierung, Bildstabilisator: Aus

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Erstelt am 25. Januar 2019 von chriz



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