MATE X – Ankunft und erster Erfahrungsbericht

Vergangenen Dienstag war es endlich soweit und das langersehnte MATE X, ein klappbares E-Bike,  wurde endlich von der Spedition geliefert. Da die voraussichtliche Auslieferung allerdings schon im Oktober des vergangenen Jahres gesehen sollte, beträgt die Nachspielzeit insgesamt 13 Monate.

Aber abgesehen davon habe ich vor diesem Crowdfunding-Projekt allergrößten Respekt gegenüber den Kampagnen-Initiatoren, dem Zwillings-Paar Christian Adel Michael und Julie Kronstrøm Carto aus der dänischen Fahrradmetropole Kopenhagen. Sie haben es mit einem kleinen Team geschafft bald über 13.000 Mate X verteilt über den gesamten Globus auszuliefern. Obwohl deren Kommunikation bzw. Transparent nicht so gut war, bin ich unter dem Strich doch sehr zufrieden. Als Early-Bird-Unterstützer konnte ich das Mate X für umgerechnet 550 EUR zzgl. Zollgebühren und Extras erwerben. Im Shop ist es derzeit für ca. 1.900 EUR zu kaufen.

Geliefert wurde das Mate X vormontiert und gut verpackt in einem riesigen Karton. Ich musste nur das Vorderrad, Sattel und Lenker montieren und schon war es fahrbereit. Allerdings habe ich noch Schutzbleche und Leuchten befestigt. Sehr schwierig war der Gepäckträger anzubringen, der nur mit hoher Gewalt in die Verschraubung passte.

Zusätzlich habe ich den hinteren Stoßdämpfer gegen einen besseren Stoßdämpfer (DNM AOY-36RC). getauscht. Diese hat eine Einstellmöglichkeit zur Verzögerung der Rückfederung sowie ist ausgestattet mit einem Lock-Out, wenn es auch abseits des Geländes auf planen Asphalt weitergeht. Die Steuereinheit am Lenker, besteht aus Hupe und Blinker-Steuerung habe ich abmontiert, da eine Hupe nicht StVO-konform ist und ersetzte sie gegen eine gewöhnliche Fahrradklingel. Meine Gepäckträgertasche passt ebenfalls perfekt an meinem Mate X.

Nachdem der große AKKU kurze Zeit später geladen war, machte ich eine kleine, erste Testfahrt durch die kalte November-Luft in dem matschigen Wald. Der kräftige Schub überraschte mich total. Ich bin schon einige E-Bikes gefahren, aber so ist noch kein elektrischer Esel durchgegangen wie das Mate X. Das Mate X beschleunigt auf 25 Km/h binnen der ersten 20 Metern. Ein Höllenstuhl für ein E-Bike! Ein Freund machte ebenfalls eine Testrunde mit meinem Fahrrad und meinte nur, dass es mehr E als Bike ist. 😀

Im Wald machte das Mate X auf der ersten Testrunde eine richtig gute Figur. Pfützen, Matsch und Wurzel, alles war dem E-Bike egal und bügelte mit über 25 Km/h den Untergrund platt.

In der Tat habe ich mich mit dem Gewicht und der Maße verkalkuliert. Trotz dass es sich um ein scheinbar mobiles Faltrad handelt, möchte man es mit fast 30 Kg nicht unbedingt die Treppen zu Bahnsteige nehmen um damit dann Bahn zu fahren. Von der Länge her betrachtet ist es auch länger als mein Trekkingrad. Einige Leute habe ich in Mate-Facebook-Gruppen kennengelernt und freue mich sehr gemeinsam ab Frühjahr in der Gruppe zu Radeln. Gleichzeitig ist das E-Bike nicht nur ein Faltrad, sondern auch ein Fat-Bike, da es eine Bereifung von 20×4 Zoll hat und damit richtig auffällt.

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Erstelt am 24. November 2019 von chriz



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