Luminar | #chrizschwarz

Luminar

Luminar von Skylum

Luminar ist kein Bildbearbeitungsprogramm im klassischen Sinne, sondern ein sehr guter RAW-Konverter. Somit ist Luminar vom Hersteller Skylum ein Pendant zu dem bekanntesten Vertreter Adobe Lightroom. Obwohl Luminar noch recht frisch aus dem Ei geschlüpft ist, erschien erstmals Ende 2016, wuchs der Funktionsumfang in kürzester Zeit rapide an.

Seit Version 3 ist sogar ein Katalog-Modul enthalten, was auch der Grund war, dass ich jetzt erst zugeschlagen habe. Richtig gut finde ich, dass dieser Katalog automatisch synchron zu dem Ordner auf dem PC bzw. externe Festplatte gehalten wird. Einfacher geht es wirklich nicht.

Im Bearbeitungs-Modul stehen noch mehr Werkzeuge zur Verfügung. Entweder man entscheidet sich für die faule Variante und wählt einen Luminar-Look aus der Palette aus (ähnlich wie auf Instagram), oder man vergnügt sich mit den unzähligen, sehr mächtigen Filter von Luminar. Zweiteres kann man mit Lightroom vergleichen, indem man Belichtung, Schärfe, HSL einstellen kann. Allerdings gibt es hier noch mehr Filter bzw. Möglichkeiten.

Die Filter kann man sich beliebig aus dem Gesamtsortiment zusammenstellen oder man wählt eine fertig zusammengestellte Filterpalette z.B. „Schnell & Genial“, „Portrait“, „Landschaft“, „Luftbildfotografie“ oder „Professional“ aus.

 Z.B. der AI-Acent-Filter ist ein Filter gespickt mit künstlichem Gehirnschmalz. Die Software ermittelt die Bereiche im Bild, die am besten zu optimieren sind und wendet dieses auch an. U.a. wird ein Abendhimmel besser betont.

Persönlich finde ich den Filter „Sonnenstrahlen“ fantastisch. Vor allem Gegenlichtaufnahmen in der Stadt oder im Wald können richtig, richtig, richtig gut mit diesem Filter unterstrichen werden.

Sonnenstrahlen in Athen mit Luminar erstellt.

Mir persönlich fehlen die Anschläge, die ich immer in Lightroom nutze. Vorallem bei der Justierung der Belichtung und der Schärfe-Maskierung nutze ich in Lightroom die ALT-Taste und sehe direkt, was ich mit meinen Einstellungen bewirke. Dieses fehlt mir in Luminar oder ich habe es noch nicht herausgefunden.

Preislich ist Luminar sehr attraktiv und bietet in diesem Punkt Adobe Lightroom die Stirn. Für Adobe Lightroom zahlt man monatlich 11,89 € in dem günstigeren Creative Cloud Foto-Abo.

Solltet Ihr auch an Luminar interessiert sein, so könnt Ihr es hier zunächst als 30-Tage-Testversion herunterladen und in Ruhe austesten. Derzeitig kostet Luminar nur 59 EUR (ohne Rabattierung).


Werbung (Hinweis): Dieser Artikel beinhaltet Markennennungen, Affiliate-Links und beschreibt konkrete Produkte. Der Inhalt basiert auf praktischen Einsatz von mir, Meinungsbildung meinerseits, eigene Einschätzungen und Erfahrungen zum beschriebenen Produkt ohne jeglichen Einflussnahme (Inhaltsvorgaben, Gagen, etc.) der Hersteller.

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