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Heizen und Strom mit erneuerbaren Energien

Auch vor dem 24.02.2022 habe ich mich mit dem Thema Wärme und Strom durch erneuerbaren Energien beschäftigt. Ich besitze ein Eigenheim mit einer Gesamtwohnfläche von ca. 160 m² und da fallen die ansteigenden Energiekosten besonders jetzt extrem auf. Der Haken daran, es ist ein Haus aus dem Jahre 1956. Also weit vor einer Zeit bevor energetisch sinnvoll gebaut wurde. Bislang wurde in der Dämmung der Außenhülle mit Korkacryl investiert. Eine sehr nachhaltige Variante, da die portugiesische Korkeiche nachwächst, von Natur aus gute Dämmeigenschaften besitzt und zudem witterungsbeständig ist.

Zudem steht im Keller eine Gasheizung und das wird zukünftig am meisten schmerzen. Sie befeuert über einen Heizkreislauf zwei Etagen sowie passiv eine Brauchwassertherme. Mein erstes Ziel wird es sein, den Gebrauch der Gasheizung mindestens zu reduzieren oder sogar durch eine andere Heizungstechnik abzulösen.

Kapitel 1 – Infrarotheizung

Wie ist das Wärmeempfinden bei einer Infrarotheizung und ist der Einsatz wirtschaftlicher als die Gasheizung? Das wollte ich selbst austesten und habe im ersten Schritt mich über viele Anbieter informiert. Grundsätzlich stellte ich fest, dass günstige Infrarotheizungen, also bis 180 EUR, sehr schlecht bei Amazon bewertet wurden. Bei vielen war die Rückwand verkohlt oder die mit Bildmotiven waren nach dem Gebrauch auf der Oberfläche wellig. Keine negativen Bewertungen hingegen, habe ich von der Firma Infrarotheizung-Experten bzw. Infrapower gefunden und habe mir die 800W-Variante für 299,- EURO bestellt. Am Rande erwähnt, durch die Bezahlung mit meiner Krypto-Kreditkarte habe ich einen Cashback von 3% erhalten (Zum Artikel).

Die Infrarotheizung wird zunächst provisorisch in meinem zur kalten Nordseite ausgerichteten Homeoffice-Arbeitsplatz platziert. Ich bin gespannt, ob die 800W-Variante die 14,75 m² spürbar erwärmen kann. Nicht nur das Fenster ist auf der Nordseite, sondern auch im Rücken habe ich eine Außenwand Richtung Westen, die erst in den warmen Monaten aufgeheizt wird.

Anders als bei Konvektionswärme über einen gewöhnlichen Heizkörper, wird bei der Infrarotheizung nicht die Luft direkt erwärmt und eine Umwälzung der Luft findet nicht statt. Das ist vor allem auch positiv für alle Allergiker, da der Hausstaub nicht umhergewirbelt wird. Stattdessen erwärmt die Infrarot-Heizung die Gegenstände und auch menschliche Körper, die sich im Strahlungsbereich befinden. Erst die erwärmen die Luft im Raum.

Nach einigen Berichten zufolge soll diese Wärme recht angenehm sein, ähnlich wie Sonnenstrahlen auf der Haut. Aber auch 800W kosten etwas. Sollte sich diese Lösung als praktikabel erweisen, so könnte ich mir den Betrieb über eine separate Photovoltaik-Inselanlage bzw. Offgrid-Anlage vorstellen. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass ich im Falle eines guten Testergebnisses, mir 4-5 Zimmern mit Infrarotheizungen bestücken könnte. Aber zunächst wird auf Wärmeempfinden und Wirtschaftlichkeit (Heizdauer und Leistung) getestet.

Fortsetzung folgt…

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Dieser Beitrag wurde erstellt am 15. April 2022 von Christian Schwarz (chriz)

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