bett1.de – Testbericht Bodyguard Matratze

Bodyguard – Die Anti-Kartell-Matratze von bett1.de

Bodyguard – Die Anti-Kartell-Matratze von bett1.de

Gleich nach einer Woche einen Testbericht zu veröffentlichen finde ich nicht gerade sinnvoll und bringe nun einen Testbericht zur Bodyguard Anti-Kartell-Matratze von bett1.de nach einem Monat Schlafen heraus.

Ich habe mich für die mittelfeste Seite der Matratze (H3) entschieden. Die ersten zwei, drei Nächte wachte ich noch etwas mit Rückenproblemen auf und begründete dieses mit einer Angewöhnung an die neue Matratze. Tatsächlich waren diese Probleme nach diesen zwei, drei Nächten vorbei und schlief tief und entspannt die Nächte durch. Selbst an den bisherigen, beiden Gewitternächten wachte ich nicht auf, da ich mich ungewöhnlich tief im Schlaf befand. Das kannte ich bislang noch nicht.

Der größte Nachteil war wie schon anfangs im ersten Bericht geschildert der komische, fischige Geruch der Matratze. Dieser Produktionsgeruch verflog allerdings rasch und am zweiten Tag war kaum davon etwas übrig.




Die gewöhnliche Bildung einer Kuhle am Morgen blieb bislang aus, es gibt nichts Negatives zur Stabilität/Festigkeit des Schaummaterials der bett1.de Bodyguard Matratze zu beanstanden. Eine verbesserte Luftdurchlässigkeit der Matratze zur besseren Belüftung (Air Flow Effekt) konnte ich bislang nicht vermerken.

Fazit: Auf der Bodyguard Matratze von bett1.de schlafe ich ausgesprochen gut. Für einen Preis ab 199 EUR bekommt man eine sehr gute Matratze. Für mich war es ein sehr guter Kauf und kann sie uneingeschränkt weiterempfehlen.

Siehe dazu auch den Artikel Bodyguard – Die Anti-Kartell-Matratze von bett1.de.

Wetter zum Fotografieren

Erwischt trotz sehr hoher Lichtverschmutzung des Ruhrgebiets. Die Milchstraße in Haltern am See.

Erwischt trotz sehr hoher Lichtverschmutzung des Ruhrgebiets. Die Milchstraße in Haltern am See.

Wetter zum Fotografieren mit Hilfe von Wetter-Tools (Modellkarten, Wetterdienste und Apps). Welches Wetter benötigst Du um Dein Foto optimal ablichten zu können? Es macht keinen Sinn sommerliche Strandfotos bei Regen oder Nebel oder die Milchstraße bei Dunst und Wolken zu fotografieren. Auf „gut Glück“ loszuziehen ist oft nicht das perfekte Mittel zum Zweck, die Zeit und Spritkosten zum Spot kannst Du Dir sparen. Versuche zunächst das Wetter besser lesen zu können! Und damit meine ich jetzt keine altbackenen Bauern-Regeln.

Seit dem letzten Jahr habe ich mich gezielt in die Wetterkunde eingelesen. Welche Wetterphänomene treten unter welchen Bedingungen auf. Seit einiger Zeit habe ich mir die Jagd nach der Milchstraße vorgenommen und plane eine Tour in den Harz oder in die Eifel, dorthin wo die Lichtverschmutzung sehr gering ist. U.a. an diesen Orten ist es in Deutschland am Dunkelsten sind. Bei der Milchstraße müssen mehrere Faktoren passen, die sind: Eine freie Blickrichtung Richtung des Zentrums des Sternensystems, die passende Jahreszeit, die passende Uhrzeit, kein Mond, keine bzw. kaum Lichtverschmutzung, kein Niederlag, keine Wolken und auch kein Bodennebel.




Nachfolgend habe ich einige Wetter-Tools u.a. von Modellkarten, Wetterdienste und Apps aufgelistet, die ich oft für meine Planung einsetze und werde diese Liste nach und nach ergänzen. So bekommt Ihr eine gute Übersicht, wo Ihr am Schnellsten die Infos erhaltet.

Ich kann Dir das Buch Fotografieren mit Wind und Wetter empfehlen, da es hervorragend die Zusammenhänge der Meteorologie erklärt und Dir noch weitere Tipps verrät.

Modelldienste

Wetterdienste

Wetterwarnungen

Wetterstationen

Satellitenbilder

Niederschlagsradar

Blitzortung




Sonne, Mond und Sterne

Lichtverschmutzung

Webcams

Apps

 

Welche Seiten und Wetter-Tools verwendest Du für Deine Touren? Gerne darfst Du bei der Vervollständigung dieser Liste mitwirken. Schreib mir einfach eine Mail oder lass einen Kommentar dar.

Bodyguard – Die Anti-Kartell-Matratze von bett1.de

Bodyguard – Die Anti-Kartell-Matratze von bett1.de

Bodyguard – Die Anti-Kartell-Matratze von bett1.de

Die Anti-Kartell-Matratze „Bodyguard“ von bett1.de ist Dir sicherlich schon oft in der TV-Werbung begegnet. Nein? Dann geht es Dir genauso. Ich habe nämlich immer diese Matratzenwerbung ausgeblendet. Mir war sie erst bewusst nachdem ich die Matratze bestellt habe. Man sagt ja dass sich Werbung in das Unterbewusstsein einfressen kann. Mag sein, aber ich bin zu der Entscheidung diese Matratze zu bestellen völlig anders gelangt.

Ausgangslage. Nach einigen Jahren war die Matratze, die als Standard zu meinem Bett geliefert wurde, dahin und habe nicht mehr wirklich zu einem erholsamen Schlaf gefunden. Es musste eine Neue her und wollte in eine „gute“ Matratze investieren. Ebenso, so mein Plan, soll sie auch vor evtl. in der Zukunft auftretenden Schulter- und Rückenschmerzen vorbeugen. Also stellte ich mir die Frage,- welche Matratze ist die Beste?

Es war der Tag gekommen, an dem ich mein Notebook eingeschaltet habe und mich nach Matratzen umgeschaut habe. Dabei habe ich viele Meinungen und Testergebnisse eingeholt. Mir noch völlig fremd war die erschwingliche Anti-Kartell-Matratze „Bodyguard“ von dem Anbieter bett1.de, die allein bei der Stiftung Warentest im Jahr 2015 auf Platz 1 landete und sie bis dahin unangefochten auf dieser Position verharrt. Auch auf anderen Meinungsportalen und im sozialen Netz ist sie immer wieder positiv aufgefallen. Das reichte mir an Meinungen und habe sie dann auch bestellt. Schließlich bietet der Hersteller bett1.de eine 100-Tage-Probeschlafzeit an sowie zehn Jahre Garantie auf Haltbarkeit und Kern.




Der Umtausch bzw. die Reklamation wurde in den sozialen Medien alles andere als gelobt. Man ginge nicht auf die Mitteilungen der Kunden ein, Matratzen werden vom Spediteur nicht abgeholt, etc. Vermutlich müsste dort bett1.de noch eine Schippe drauflegen und hoffe jetzt mal, dass ich mit der Matratze zufrieden sein werde, da eine vergleichbare Matratze in ähnlicher Qualität das Dreifache kostet.

Bodyguard – Die Anti-Kartell-Matratze von bett1.de

Bodyguard – Die Anti-Kartell-Matratze von bett1.de

Ich hatte kurz über Facebook Kontakt mit dem Social Media Team von bett1.de aufgenommen, nachdem wenige Minuten nach dem Kauf mir mitgeteilt worden ist, dass es zu einer Lieferverzögerung kommt. Auf der Website von bett1.de war von einer Lieferzeit von 2-4 Werktagen die Rede und deswegen schickte ich die Rückfrage, weil auf der Seite anscheinend keine Aktualisierungen bzgl. Lagerbestand, Versandabfertigung, etc. erfolgt. Die Antwort von bett1.de folgte sehr zeitnah und schickte mir vorab schon eine DPD-Paketverfolgungsnummer. Letztendlich waren es fünf Werktage und für mich noch absolut im vertretbaren Rahmen.

Die Matratze mit dem stabilen QX-Schaum soll auch am Morgen keine Liegekuhle bilden. Sie ist eine Wendematratze, die auf der einen Seite den Härtegrad H3 (mittel), auf der anderen H4 (hart) hat. Der Bezug ist abnehmbar und waschbar. Die Bodyguard Anti-Kartell-Matratze ist zusammen mit dem HyBreeze Funktionsbezug luftdurchlässig und sorgt so mit dem Air Flow-Effekt für eine angenehme Luftzirkulation. Auf dieser Matratze soll man nicht mehr so stark schwitzen. Laut bett1.de ist sie modular in 7-Zonen aufgebaut und soll für alle geeignet sein. Ebenso für Seitenschläfer aber auch Rücken- und Bauchschläfer.

Bodyguard – Die Anti-Kartell-Matratze von bett1.de

Bodyguard – Die Anti-Kartell-Matratze von bett1.de

Storytelling ist in der heutigen Zeit das beste Werbemittel und davon nimmt der Firmengründer genügend Gebrauch. Laut ZDF-Reportagen hatte der Gründer von bett1.de zunächst Matratzen von anderen Herstellern vertrieben. Da er u.a. gegen die illegalen Preisabsprachen vorging, hat er von den Fremdherstellern keine Ware mehr erhalten. Somit war seine Idee geboren eine hochwertige Matratze herzustellen, die dessen Preise der Fremdhersteller u.a. von Schlaraffia und Tempur deutlich unterbietet. Er hat den Kampf gegen das Kartell aufgenommen und somit ist die Bezeichnung der Matratze geboren, die Anti-Kartell-Matratze.

Heute wurde sie dann von DPD geliefert. Sie kam sehr kompakt eingerollt in einem 22 Kg schweren Karton und entfaltete Ihre volle Größe von 140cm x 200m nach dem öffnen der Folie. Nicht gerade angenehm ist der Neugeruch der Matratze, der irgendwie fischig riecht. Aber dieser sollte spätestens nach 14 Tagen verflogen sein. Die Bodyguard Anti-Kartell-Matratze hat nach dem Zeitpunkt der Bestellung 329 EUR EUR gekostet. Der Preis startet allerdings schon ab 199 EUR für eine Matratze in der Größe 90cm x 200cm. Wie ich finde ein sehr fairer Preis.

Nun werde ich einige Tage Probeschlafen und mein persönliches Feedback anschließend zu der besten Matratze laut Stiftung Warentest geben. Mein erster Eindruck nach dem Auspacken und Anpacken, sehr gut!

Wo gibt es die Matratze zu kaufen? Anscheinend nur online direkt beim Hersteller auf deren Internetseite bett1.de.




Wo entsorge ich meine alte Matratze? Es ist durchaus mühsam aus der alten Matratze Konfetti zu machen und sie in die graue Tonne zu schütten. Wenn sich die Anmeldung zum Sperrmüll nicht lohnt, dann können diese Dinge i.d.R. direkt zum Wertstoffhof gebracht werden. Irgendwie werde ich sie in mein Auto quetschen und sie nach der Arbeit dort vorbeibringen.

Kann das Schlafen auf der Matratze durch einen Topper noch weicher gemacht werden? Ja, das geht auch. Ein passender Topper würde mich nochmal 99 EUR kosten und deswegen möchte ich zunächst die Matratze austesten, ob ich auch ohne Topper gut schlafen kann.

Datensicherung (Backup) – Fotos unterwegs sichern

Daten weg? DatensicherungThema Datensicherung (Backup). Aus meiner Sicht ist dieses Thema sehr wichtig und ich weiß, es wird von Euch sehr unterschiedlich gehandhabt. Den einen ist es völlig egal, den anderen hingegen speichern alles zehnfach in fünf verschiedenen Online-Speichern (Clouds) in der ganzen Welt ab. Das hängt von unterschiedlichen Faktoren ab z.B. von keinen Bock auf Backups haben, unter Angsthasen-Syndrom leiden und selbstverständlich, es ist eine Frage von Zeit sowie Budget jedes Einzelnen.

Für mich ist allein der Gedanke ein Alptraum, wenn Fotos plötzlich nicht mehr abzurufen sind. Die Bilddateien sind plötzlich defekt oder wurden aus mysteriösen Gründen gelöscht, dahin sind die Erinnerungen an Orte, die man so schnell nicht mehr wieder besucht, plötzlich futsch. Wenn überhaupt. Deshalb möchte ich meinen Mittelweg zu dem Thema Datensicherung unterwegs in diesem Beitrag genauer erklären.

Vor der Datensicherung kommt die Ordnung

Nichts ist schlimmer alles irgendwo abzulegen, wo man die Bilder zu einem späteren Zeitpunkt nicht mehr finden kann. Die Katastrophe ist schon fast damit vorprogrammiert. Deswegen richte ich mir auf meiner Festplatte im Laptop ein geeignetes Datensystem an und führe diese Systematik nun in folgender Weise weiter fort. In dem Verzeichnis Bilder lege ich auf der Laptop-Festplatte mir Unterverzeichnisse an, und benenne sie nach dem Jahr der Aufnahmen. In den Jahres-Ordner lege ich mir dann Monats-Ordner an. Aufgrund der Sortierung benenne ich sie immer zweistellig z.B. 01, 02,…,11 und 12. In den Monats-Ordnern lege ich dann weitere Verzeichnisse nach folgendem Schema an:

yyyy-mm-dd-Ort-Stichwort1-Stichwort2-Stichwort3

yyyy = Jahresangabe, vierstellig

mm = Monat, zweistellig

dd = Tag, zweistellig

Stichwort = geeignet sind Ort, Art der Aufnahme (Cityscape, Portrait, Street, …),ggf. Tageszeit, Wetter und Event (z.B. Fotowalk)

Meine Datenstruktur

Meine Datenstruktur

Demnach kann es einen oder auch mehrere Verzeichnisse für einen einzigen Tag geben, wenn ich bspw. an demselben Tag in Dortmund und dann in Bochum fotografieren war. Dann erstelle ich auch zwei Ordner. Ich erstelle auch unterschiedliche Ordner, wenn es von der Verschlagwortung nicht mehr passt, z.B. für Bochum tagsüber und in der Nacht.




Auf dieser Weise kann alles sehr schnell über die Suche des Betriebssystems (Windows, MacOS, Linux, …) gefunden werden. Sind die für die Übertragung notwenigen Verzeichnisse auf der Festplatte des Laptops bzw. Arbeitsgeräts erstellt, so werden von der SD-Karte die entsprechenden Bilder (ich verwende nur das RAW-Format) dort hineinkopiert.

In diesen Ordner lege ich, sofern das Material vorhanden ist, drei weitere Verzeichnisse an.

  • Lightroom (aus Lightroom exportierte und bearbeitete JPG-Bilder)
  • PS (bearbeitete .psd-Dateien aus Adobe Photoshop mit Ebenen)
  • Video

Lightroom kann doch auch Ordnung verschafffen. Oder doch nicht?

In der Tat. Mit Adobe Lightroom können Bilder in Sammlungen abgelegt werden und auch verschlagwortet werden. Auch die Suche mit den vielen verschiedenen Filteroptionen funktioniert super. Aber das Fundament für die ganze Vorarbeit wird in dem o.g. Schritt gegossen und so ist man auch von Adobe Lightroom nicht abhängig. Es ist sogar möglich, dass in 2-5 Jahren Lightroom für Dich keinen Stellwert mehr hat.

Vielleicht pfeifst Du dann generell auf Bildbearbeitung, weil das Leben Dich doch andere Prioritäten setzen lässt oder verwendest ein völlig anderes Programm wie z.B. Luminar oder Software von DxO.

Mit der Vorarbeit hast Du einen entscheidenden Vorteil. In Lightroom kannst Du die Bilder direkt über den Ordnerbaum unter Bilder finden. Sollten die Bilder bereits auf einer Festplatte ausgelagert worden sein, so kannst Du von Deiner externen Festplatte z.B. das Verzeichnis 07 aus dem Verzeichnis 2017 auf die Festplatte des Laptops bzw. Arbeitsgeräts kopieren. Solltest Du dann in dem Verzeichnis Änderungen vorgenommen haben, so musst Du logischer Weise diesen Ordner (mit dem aktuellen Stand) wieder auf die externe Festplatte (über-)schreiben.




Arbeit mit zwei externen Festplatten

Der Speicher auf dem Arbeitsgerät ist eher begrenzt und lagere die Bilder meistens nach der Bearbeitung der Bilder in dem jeweiligen Ordner direkt auf einer externen Festplatte aus. Dazu brauch ich dann immer nur die entsprechenden Monats-Ordner kopieren, da ich auf der externen Festplatte das gleiche Datensystem (Bilder/Jahr/Monat/Tagesordner) verwende. Damit entfällt die ganze Sucherei.

Monatlich erstelle ich dann nochmal eine 1:1 Kopie von dieser externen Festplatte (erste, externe Festplatte) auf eine weitere externe Festplatte (zweite, externe Festplatte) zur doppelten Sicherheit falls mir die erste, externe Festplatte einmal abraucht. Dafür, für das Festplatten-Cloning, verwende ich das sehr leicht zu bedienende Programm Acronis, welches ich für den Wechsel meiner Systemfestplatte im Laptop gekauft und verwendet habe. Ich kann das Programm absolut weiterempfehlen. Auch meine Laptop-Sicherung funktioniert vollautomatisiert über Acronis.

Beide externe Festplatten sind die Maxtor M3 4TB.

Daten auf Kamera-Speicherkarte der Kamera bzw. SD-Karte löschen

Die SD-Karte lösche ich dann immer erst, sobald die Daten auf beiden externen Festplatten vorhanden sind. Durch diese Redundanz kann ich nämlich viel besser schlafen.

Sicherung des Lightroom-Katalogs

Es bleibt oft vergessen, aber Du solltest auch Deinen Lightroom-Katalog in regelmäßigen Abständen sichern. In dem Lightroom-Katalog befinden sich zwar nicht die Bilder, aber Dein eigentlicher und eigener Fleiß. Es befinden sich darin Deine Einstellungen zu den RAW-Bildern, die Du über die Jahre in Lightroom vorgenommen hast u.a. Weißabgleich, stürzende Linien, Höhen- und Tiefenwerte, uvm. Ich speichere den Katalog ebenfalls auf meiner ersten, externen Festplatte im Verzeichnis Bilder/Lightroom-Katalog ab und wird beim Festplatten-Cloning ebenfalls wieder automatisch auf die zweite, externe Festplatte geschrieben.




Cloud-Speicher und RAID-Systeme

Beides sind modernere Technik von beiden ich allerdings auch nicht viel halte. Für die Datenübertragung von Laptop auf Smartphone verwende ich oft Dropbox, aber nicht wirklich zur Speicherung. In meinen Augen ist der Online-Speicher sehr gegen unbefugten Zugriff ausgesetzt. Auch wenn Gigabytes über die Internetleitung transportiert werden, kann es in Hotels mit einer miserablen Verbindungsrate Wochen dauern. Das Speichern der Daten auf der ersten, externen Festplatte führe meistens schon im Urlaub durch.

RAID-Systeme, insbesondere das RAID 1-System, spiegeln Festplatten durchgehend. Sie stehen in einem Geräteverbund und sind über das Netzwerk zugänglich. Das heißt sie müssen sich fast durchgängig im Betrieb befinden und abhängig von der Steuerung des RAID-Systems. Die Anschaffungskosten, Instandsetzungskosten sowie die Betriebszeiten können mich absolut nicht für eine Beschaffung eines RAID-Systems überzeugen.

 

 

Amsterdam

Amsterdam und sein Grachtengürtel

Amsterdam und sein Grachtengürtel

Amsterdam, jetzt bist Du fällig. Ich war 2011 das letzte Mal im Venedig des Nordens und hatte tatsächlich wieder richtig Lust die Grachtenstadt nun fotografisch zu entdecken. Während daheim sich einige Leute mit Alaaf, Helau und Hopsasa bekriegen, wollte ich wieder flüchten, hinaus zum Sightseeing abseits jeglichen Karnevals-Trubel.

Es wird gesagt, dass man nach Amsterdam keinesfalls mit dem Auto besuchen sollte. Verstopfte Straßen, enge Gassen und Null-Parkplätze gehören stets zum Alltag von Amsterdam. Nun, ich entschied mich trotzdem mit dem Auto anzureisen und suchte mein Hotel auf, das sich auf der IJ-Insel IJburg etwas abseits von Amsterdam befindet. Es ist immer so dass ich mir mehrere Faktoren herauspicke um ein geeignetes Hotel zu finden. Darunter sind es folgende Punkte:

  • Gute Anbindung zur Stadt (U-Bahn, Tram, Bus, etc.)
  • Sicherere Parkmöglichkeit (z.B. Tiefgarage)
  • W-LAN
  • Frühstück
  • Preis-/Leistung
  • Kundenbewertungen (Buchungsseiten und Social Media)

Mein gewähltes Hotel war dieses Vier-Sterne-Hotel mit grandioser Aussicht der Superlative über Amsterdam. Es war genau die richtige Wahl. Direkt vor dem Eingangsbereich hielt auch schon die Tramlinie 26. Ich musste nur noch einsteigen und in 10 Minuten war ich an der Centraal Station (Hauptbahnhof). Das Ticket habe ich mir vorher schon online bestellt und postalisch zuschicken lassen.




Ein- und Auschecken nicht vergessen!

Die Holländer haben in der Straßenbahn ein eigenes System und dieses finde ich gar nicht mal so schlecht. In einer Straßenbahn steigt man entweder vorne beim Fahrer oder vorletzte Tür beim Schaffner ein. Tickets können beim Schaffner gekauft werden. Ansonsten muss man sein Ticket beim Einstieg an einer Check-In-Box halten, bis ein kurzer Signalton ertönt. An allen anderen Türen darf man dann austeigen. Es ist aber wichtig, dass man vor dem Aussteigen das Ticket erneut an diese Box hält, damit man sich wieder auscheckt. Sollte man es vergessen haben, ist das reaktivieren schwierig. Jedenfalls beim Einstieg zeigt er eine Ungültigkeit an.

Die Sehenswürdigkeiten Amsterdams

Auch wenn das Wetter sehr durchwachsen war, von Sonnenschein, bis Wolken, Schnee und Hagel war alles dabei, konnte ich in den drei Tagen viele Sehenswürdigkeiten besichtigen.

Grachtenrundfahrt auf Amsterdams Kanäle

Grachtenrundfahrt auf Amsterdams Kanäle

Am ersten Tag hat es durchgängig geschneit und beschloss mich durch die Stadt ohne Kamera zu bewegen. Es war ein erster Orientierungswalk. Nachdem ich einen Rundgang um den Hauptbahnhof machte, besichtigte ich einen ersten Teil des UNESCO Weltkulturerbens Amsterdamer Grachtengürtel. Dabei bin ich die gesamte Prinsengracht (Prinzengracht), es ist die äußerste Gracht des Amsterdamer Grachtengürtels, entlang spaziert und habe mir mögliche Spots für den Folgetag ausgeguckt. Vorbei am Anne-Frank-Haus und der prächtigen Westerkerk bin ich an einer kleinen Gracht stehen geblieben, weil die mir besonders ins Auge gefallen ist. Umrahmt von weihnachtlich beleuchteten Ulmen war die sehr kleine Gracht sehr traumhaft.

Spiegelgracht

Spiegelgracht

Die merkte ich mir ebenfalls vor und spazierte weiter. Auf der Höhe des Heineken Experience bog ich vom Grachtengürtel ab und habe mich eine Weile im trendigen, ehemaligen Arbeiterviertel De Pijp umgesehen. Ein sehr hippes, lebendiges Stadtviertel Amsterdams. Irgendwann machte ich einen Haken in Richtung östlicher Richtung bis ich an dem Hauptfluss und Namensgeber Amsterdams, der Amstel, angekommen war. Entlang der Amstel in nördlicher Richtung erreichte ich wieder den Stadtkern Amsterdam, zuvor ich noch die Amstelsluizen (Amstelschleusen), die Magere Brug (Magere Brücke) und die Blauwbrug (Blaue Brücke) besucht habe.

Bleuwbrug (Blaue Brücke)

Bleuwbrug (Blaue Brücke)

Fast am Endpunkt der Singel am Opernhaus auf dem Waterlooplein bog ich dann in das alte Amsterdam ab und habe mich in der Altstadt etwas umgesehen. Die Altstadt habe ich dann an der Nicolaaskerk verlassen und brauchte zur Tram-Station am Amsterdamer Hauptbahnhof nur die Straße überqueren.




Der Amsterdamer Grachtengürtel (Exkurs)

Der Amsterdamer Grachtengürtel hat zwei Seiten einer Medaille, denn sie dienten damals zu zwei wesentlichen Zwecken. Errichtet wurden die Hauptgrachten Prinsengracht (Prinzengracht), Keizersgracht (Kaisersgracht) und Herengracht (Herrengracht) mit den vielen kleineren Quergrachten, die als Verbindungswege angelegt wurden, im florierenden Zeitalters Amsterdams zu Beginn des 17 Jh. und dienten als Transportweg für Waren und Güter. Die Waren- und Lagerhäuser wurden direkt an den Grachten gebaut. Neben dieser Hauptfunktion dienten die Grachten rund um Amsterdam als offenes Abwassersystem bzw. offene Kloake, was auch im romantischen Venedig der Fall ist. Es war notwendig geworden, dass über ein Schleusensystem das Abwasser mit dem Gezeitenwasser ausgetauscht wurde. Das Abwasser wurde demnach in das unweite Markermeer, ferner auch Ijsselmeer, gespült.

Wetserkerk an der Prinsengracht

Wetserkerk an der Prinsengracht

Oft möchte ich mich auch gerne in den äußeren Gebieten einer Stadt umsehen. Am Folgetag beschloss ich dann zu Fuß von IJburg ins Zentrum zu schlendern und kam an dem Vorort Indische Buurt vorbei. Ein Multikulti-Bezirk mit Bazar-Charakter. Vorbei am Amsterdamer Zoo ARTIS bin ich dann an einer weiteren Sehenswürdigkeit der Stadt angekommen. Es ist das Wissenschaftsmuseum NEMO mit seiner tollen, kostenlosen Aussichts-Terrasse.

Blick von der Aussichts-Terrasse des NEMOs

Blick von der Aussichts-Terrasse des NEMOs

Unweit vom NEMO besuchte ich noch ein weiteres, schönes Fotomotiv, Montelbaanstoren an der Oudeschans, wo auch heute noch der Wasserstadt kontrolliert wird.

Montelbaanstoren

Montelbaanstoren

Mit der Gracht ist dieses Bauwerk zur Tageszeit ein schönes Fotomotiv, in der Nacht wird der Turm leider nicht beleuchtet. Dann fuhr ich wieder zurück ins Hotel und entspannte mich etwas bis etwa 90 Minuten vor Sonnenuntergang und brach zu einem Highlight meiner Reise auf.

Die beste Aussicht von Amsterdam

EYE Filminstitut und A'DAM Lookout am Nordufer des Flusses IJ

EYE Filminstitut und A’DAM Lookout am Nordufer des Flusses IJ

Die beste und mit einem Preis von 12,50 EUR vielleicht auch die teuerste Aussicht von Amsterdam kann man auf dem Hochhaus A’DAM Lookout genießen. Es ist dort sogar möglich über der Hochhauskante in etwa 100m zu Schaukeln, was ebenso seinen Preis hat. Das A’DAM Lookout befindet sich neben dem futuristischen Bau des EYE Filminstituts am Nordufer des Flusses IJ gegenüber vom Hauptbahnhof (Centraal Station). Die Fähren überqueren wegen der hohen Fahrgastfrequenz fast im Minutentakt die IJ und sie können kostenlos benutzt werden. Die Anlegestelle befindet sich am Nordausgang des Hauptbahnhofs, gelegen eher nord-westlich.

Am A’DAM angekommen zerplatzte fast meine Hoffnung noch oben auf der Plattform den Sonnenuntergang mitzuerleben, da der Besucherandrang ziemlich groß war und die Schlage nur langsam kleiner wurde. Deswegen empfehle ich unbedingt das Online-Ticket vor dem Besuch zu ordern, dann kann man direkt in den ersten Stock zur Zugangskontrolle gehen (das Fotoangebot kann übersprungen werden; ist nicht kostenlos) und in den Fahrstuhl begleitet von einer abgefahrenen Lichtshow im Aufzugsschacht nach oben fahren.

Aufzug zur Aussichtsplattform

Aufzug zur Aussichtsplattform

Die Fahrt über 20. Etagen dauerte auch nur 22 Sekunden, schnell genug um doch noch den Sonnenuntergang bestaunen zu können. Oben abgekommen musste ich feststellen, dass sich dieser grandiose 360°-Ausblick für die 12,50 EUR absolut gelohnt hat. Obwohl dort oben sehr strenge, kalte Böen über das Gesicht pfiffen, musste ich unbedingt dort verweilen bis es dunkel geworden ist.

Die beste Aussicht über Amsterdam

Die beste Aussicht über Amsterdam

Die beste Aussicht über Amsterdam

Die beste Aussicht über Amsterdam

Restaurant im A'DAM Lookout

Restaurant im A’DAM Lookout

Im Anschluss fuhr ich wieder auf die Südseite Amsterdams und besuchte nun mit der Kamera und bei besseren Wetter wie am gestrigen Tag die Spots, die ich mir am Vortag abgegangen bin. Da ich recht viele Langzeitaufnahmen geschossen habe, verging die Zeit recht fix. Es wurde spät und fuhr zurück ins Hotel nach IJburg.

Der letzte Tag war wettertechnisch wieder sehr durchwachsen. Nu am Nachmittag hat es sich dennoch ganz gut gehalten und konnte mehr die Innenstadt entdecken. Besucht habe ich dann den Nieuwmarkt, das Rembrandt-Haus, den Amstelhoek, Munttoren, den schwimmenden Blumenmarkt auf der mittelalterlichen Gracht Singel, den ruhigen Begijnhof mit der Begijnhofkapel, die Fußgängerzone Kalverstraat und den großen Platz Dam mit dem königlichen Palast.

Begijnhof - Ein ruhiger Ort und Ursprung mitten in der Stadt

Begijnhof – Ein ruhiger Ort und Ursprung mitten in der Stadt

Dam mit königlichem Palast

Dam mit königlichem Palast

In der Nacht habe ich dann noch die beiden bekanntesten Brücken Magere Brug und Bleuwbrug fotografiert ehe es durchfroren ins Hotel zum Packen ging.

Magere Brug (Magere Brücke)

Magere Brug (Magere Brücke)

Goede Reis

Der nächste Morgen hat begonnen, es war mein Abreisetag. Nach dem Auschecken habe ich zunächst mein Gepäck ins Auto gebracht und ging nochmal zurück zum Albert Hejn Supermarkt um mir noch XXL-Senseo-Kaffeepads-Tüten für ein paar Monate zu kaufen. Der Kaffeepreis ist im Vergleich zu Deutschland deutlich günstiger. Das Parkticket in der Tiefgarage konnte man nur bargeldlos lösen wobei ich dann direkt dachte, die sind hierzulande schon viel fortgeschrittener als die Deutschen. Das wurde dann nochmal getoppt, als ich das Ticket an der Ausfahrt in den Automaten schieben wollte. Dazu ist es nicht gekommen, denn bei der Einfahrt wurde das Kennzeichen per Kamera im System registriert. Bei der Ausfahrt öffnete sich dann der Schlagbaum automatisch, denn auch da hat die Kamera mein Kennzeichen erkannt. In Deutschland ist dieser Luxus sicherlich aus datenschutzgründen nicht umsetzbar und fuhr staunend davon.




Amsterdam ist eine sehr fotogene, spezielle Stadt und ist in 2,5 Stunden vom Ruhrpott erreicht. Demnach können weitere Fototouren nach Amsterdam sehr gerne und sehr bald wieder geplant werden.

Weitere Beiträge:

EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)

EU-Datenschutz-Grundverordnung

EU-Datenschutz-Grundverordnung

Ab dem 25.05.2018 tritt die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in Kraft. Dieses betrifft nicht nur die größeren Unternehmen, sondern auch kleine Firmen, einfache Website-Besitzer und Blogger.  Gut möglich auch Dich. Laut der Justiz sollen die schmerzhaften Geldbußen (bis zu 20 Millionen EURO in Ultima Ratio) u.a. wirksam und „abschreckend“ wirken. Die meisten Website-Besitzer müssen jetzt schon tätig werden, damit sie nicht ab dem 25. Mai 2018 in einem möglichen Kugelhagel von Abmahnungen ausgesetzt werden. Auch ich bin gezwungen sämtliche Anpassungen an meinen Websites vorzunehmen und auch in meinem Hauptjob in der öffentlichen Verwaltung habe ich sämtliche Berührungspunkte mit dem MEGA-Konstrukt, der DSGVO.

Fakt ist, dass der Webseiten-Besitzer mehr in die Verantwortung genommen wird, die Strafen maßgeblich erhöht werden und Besucher mehr Rechte erhalten als bislang. Erweitert wird die EU-Datenschutz-Grundverordnung in naher Zukunft durch die E-Privacy-Verordnung, die voraussichtlich Anfang 2019 in Kraft treten wird.

Ich stelle für Dich alle wichtigen Punkte zusammen und bereite sie auch für den Laien verständlich mit Best-Practise-Beispielen bzw. Lösungsansätze auf. Diese Übersicht stelle ich in meinem Newsletter vor. Der Newsletter erreicht meine Abonnenten am 09. März 2018 und kann einfach und schnell per Anmeldeformular abonniert werden.

Oder bestellt Euch die passende Lektüre zur EU-Datenschutz-Grundverordnung.




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In 2016 I started successful my #chrizschwarz IT & Media business. The relaunch of this website followed in 2017, that is written in german language. Now, it is 2018 and I’ve got many requests from beyond the borders of my nation. This is why I pitched up a new landing page for my international guests and clients.

You are welcome on my new Webpage on https://chris-schwarz-photography.com




Ruhrtopcard

Ruhrtopcard

Ruhrtopcard

Yippie, für dieses Jahr habe ich es endlich geschafft mir die Ruhrtopcard vorzeitig gegönnt. Bestellt habe ich sie schon im letzten Jahr und steckte noch vor Weihnachten in meinem Briefkasten. Sie kostet 54 Euro (für ADAC-Mitgieder 48 Euro).

Mit der Ruhrtopcard kann ich viele Ausflugsziele und Attraktionen im Ruhrgebiet und dessen Umgebung teils zum halben Preis, teils kostenlos besuchen. Ich möchte sie in diesem Jahr richtig nutzen, egal ob es u.a. der Besuch des GaiaZOOs in den Niederlanden, der Freizeitpark Movie Park Germany, das Musical Starlight Express in Bochum, diverse Stadtführungen, der Ausstellung Der Berg ruft im Gasometer Oberhausen, SEA LIFE Oberhausen oder Führungen durch das UNESCO-Weltkulturerbe Zollverein in Essen sein wird.




Die Ruhrtopcard kann online bestellt oder in diversen Verkaufsstellen bezogen werden. Mehr Infos gibt es auf dem Internetauftritt der Ruhrtopcard. Den einen oder anderen Besuch wird sich hier zukünftig als Artikel wiederfinden.


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