GoEast 2017 (#2) – Lightpainting in Beelitz

Lightpainting in Beelitz - mit zolaq und go2know

Lightpainting in Beelitz

Am spĂ€ten Nachmittag machte ich mich vom Berliner Teufelsberg zum Lightpainten in Beelitz auf. Vorher checkte ich noch im Landhotel Gustav ein, in dem ich spĂ€ter nach dem Lightpainting in den ehemaligen HeilstĂ€tten kaputt ins Bett fallen kann. Mich erwarteten durch den nĂ€chsten Programmpunkt am Folgetag etwa 2-3 Stunden Schlaf, also gönnte ich mir noch etwas Ruhe, habe zwischenzeitlich mein Kamera-Equipment geladen und ging vor dem Lightpainting mit einer Kursteilnehmerin zum „abendlichen“ Mittagstisch.




Gemeinsam fuhren wir gegen 19 Uhr zu dem mit dem Veranstalter go2know vereinbarten Treffpunkt und betraten in der Dunkelheit den Lost Place, die ehemaligen HeilstĂ€tten von Beelitz.  Das Areal der ehemaligen HeilstĂ€tten in Beelitz ist nicht frei zugĂ€nglich. Solltet Ihr Euch fĂŒr diesen Lost Place interessieren, dann wendet Euch am besten direkt an den Veranstalter go2know. Es kann durchaus sein, dass dieser Lost Place im Laufe des nĂ€chsten Jahres nicht mehr geben wird. Mehr Infos und Termine findet Ihr www.go2know.de

Vorort im alten Badehaus erwartete uns schon der Workshop-Leiter zolaq mit der Crew. U.a. mit Stromaggregat, Fluter, Laser, Nebelmaschine und sehr vielen Lightpaining-Tools hat zolaq richtig groß aufgefahren. In dem Workshop mit der tollen Location wurden wieder großartige Lightpaintings gezaubert. Ebenso konnten wir im ehemaligen MĂ€nnersanatorium eigene Lightpaintings erstellen.

Lightpaining bedeutet, dass man mit Licht wÀhrend der Aufnahmezeit malt und/oder zeichnet. Man stellt die Kamera in den Bulb Modus und so können in einer lÀngeren Belichtungszeit viele Lichtfiguren erstellt werden. Es gibt eine ganze Reihe von Techniken um die unterschiedlichsten Ergebnisse zu erzielen. Darunter ist es im Lightpaining auch möglich, einfach nur RÀume gezielt auszuleuchten, die dann eine ganz spezielle AthmosphÀre wiedergeben.

Beelitz - Ausleuchtung des Badehauses

Erstmals war meine Sony Alpha 7S II bei einem Workshop dieser Art dabei und sie hat einen sehr guten Job gemacht. Ein Rauschen ist so gut wie gar nicht feststellbar und haben einen viel höheren Dynamikumfang als bei meiner Canon EOS 70D. Um auch möglichst viel von der Szenerie einfangen zu können, habe ich das neue SAMYANG 14mm 2.8 AF verwendet. Es war eine traumhafte Kombination. Zwischenzeitlich habe ich meine Kamera-Akkus und mein Smartphone mit meiner praktischen, mobilen Lade-Lösung (siehe Artikel Powerbank fĂŒr Urlaub) geladen.




Kurz vor 3 Uhr klang der Workshop aus und machte mich auf den Weg Richtung Hotel. Schnell habe ich meine Sony sowie die sonstigen Batterien an die Steckdose gepackt und ging direkt ins Bett. In wenigen Stunden, direkt nach dem FrĂŒhstĂŒck, folgte die Fotobase-Tour, eine Lost Place-FĂŒhrung vom selben Veranstater go2know. Ich war sehr gespannt, wie die Beelitzer HeilstĂ€tten unter gedĂ€mmten Tageslicht aussehen wĂŒrden.

Vielen Dank an go2know, die mir freundlicher Weise die Freigabe zur Veröffentlichung der Fotos, die wĂ€hrend meines Aufenthalts in Beelitz, auf meinem Blog erteilt haben. Diese Bilder stehen nicht zum Verkauf zur VerfĂŒgung. Ebenso dĂŒrfen sie nicht entnommen und/oder weiterverwendet werden.




SelbstverstÀndlich möchte ich auch nochmal den Workshop-Leiter zolaq erwÀhnen, deren Workshops absolut zu empfehlen sind. Mehr Infos und Workshop-Termine erfÀhrt Ihr auf www.zolaq.de

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Sun Sniper Rotaball Pro

Sun Sniper Rotaball Pro

Sun Sniper Rotaball Pro

Ich habe wahre Verluste der letzten Reise zu beklagen. ZunÀchst mussten meine geliebten Trekking-Schuhe Jack Wolfskin Vojo Hike umgehend gegen die Salomon Speedcross 4 GTX (Wow haben die einen Grip!) ersetzt werden. Die Wolfskin-Treter haben viel von der Welt gesehen, aber die Sohle ist nun einfach durch.

Das richtig Ă€rgerliche war allerdings, dass ich vermutlich in der BerghĂŒtte ZamkovskĂ©ho oder im Berg-Restaurant auf dem Berg Hrebienok meinen Kamera-Gurt Sun Sniper The „Pro-II“ Steel & Bear zurĂŒckgelassen habe. Eine Antwort auf meine E-Mails an die beiden Gastro-Betriebe blieb bislang leider erfolglos.




Was ich an den Sun Sniper Kameragurte klasse finde ist, dass sie durch das eingearbeitete Stahlseil sehr sicher bzgl. eines möglichen Diebstahls sind und der Tragekomfort wesentlich besser als die Standard-Gurte vom Kamera-Hersteller. Die Kamera hĂ€ngt immer schussbereit in HĂŒfthöhe. Der Gurt wird direkt mit dem Stativgewinde verschraubt.

Da ich aber nicht mehr daran glaube, dass mein alter Sun Sniper zurĂŒck nach Hause findet, habe ich auch gleich ein Upgrade getĂ€tigt. Seit letzter Woche habe ich nun den Sun Sniper Rotaball Pro im Einsatz. ZusĂ€tzlich neben den o.g. Merkmalen besitzt dieser Gurt einen zusĂ€tzlichen Unterarmgurt, der ein Verrutschen des Gurts verhindert. Gegen ein unbefugtes Herausdrehen am Konnektor sorgt nun zusĂ€tzlich ein Blocker an der Feststellschraube. Durch den kugelgelagerten Rotaball ist der Gurt auch in Höhe des Konnektors flexibler denn je. Damit die Kamera nicht hinter dem RĂŒcken pendelt, sorgt nun ein Gurt-Stopper, der die Position der Kamera in der HĂŒfte hĂ€lt.




Der Sun Sniper Rotaball Pro ist beim Tragen eines Rucksacks eher hinderlich. Da sollte man entweder den Unterarmgurt nicht schließen oder gleich zu einem gĂŒnstigeren Gurt wie zum Rotaball One zurĂŒckgreifen, der erst keinen Unterarmgurt hat. Es gibt viele Tragesysteme und Gurte fĂŒr Kameras. Meiner Meinung sind die Gurte von Sun Sniper am komfortabelsten, sichersten und durchdachtesten zugleich.

GoEast 2017 (#1) – Grenze, Teufelsberg Berlin

Blick ĂŒber Berlin vom Teufelsberg

Blick ĂŒber Berlin vom Teufelsberg

Die Sachen sind gepackt, es geht los. Um 6 Uhr ging die Reise in den Osten los. Das erste Ziel war kurz  vor 9 Uhr in der NĂ€he von Helmstedt erreicht, die Grenzanlage der ehemaligen, innerdeutschen Grenze Marienborn, auch als Checkpoint Alpha bekannt. Der Eintritt zu dieser GedenkstĂ€tte ist zwar kostenlos, allerdings öffnet diese erst ab 10 Uhr die Tore. Ich habe beschossen sie etwas von außen zu besichtigen und irgendwann mal wieder sie zu besuchen, wenn sie geöffnet ist. Ein Warten hĂ€tte meine Zeitplanung etwas durcheinander gebracht.

ehemalige, innerdeutsche Grenze Marienborn an der A2

ehemalige, innerdeutsche Grenze Marienborn an der A2



Direkt an der nĂ€chsten, oder auch ersten Abfahrt Sachsen-Anhalts, in Alleringersleben habe ich die Warschauer Allee (A2) verlassen um kurz das Örtchen Eilsleben in der schönen Magdeburger Börde zu besuchen. Das Wochenende zuvor war ich auch schon mit unserer Kirchgemeinde hier und habe unsere Partnergemeinde besucht.

Da es ja auf meinem Weg lag, brachte ich den Zeitungsartikel mit meinem erstellten Gruppenbild direkt persönlich vorbei. Nach einem kleinen Plausch und einem guten Kaffee ging es dann nonstop weiter auf der A2 Richtung Magdeburg und Berlin.

Kurz vor 12 Uhr erreichte ich den im Berliner Stadtteil Grunewald gelegenen Teufelsberg, auf dem sich die ehemalige Abhörstation befindet. Meiner Meinung hat man vom Teufelsberg aus den besten 360°-Ausblick ĂŒber Berlin. FĂŒr 13 Uhr habe ich an der Kasse gleich die historische FĂŒhrung dazu gebucht und konnte zuvor das Areal auf eigene Faust besichtigen. Es ist ein sehr abgefahrener Ort an dem sich KĂŒnstler im Bereich Straßenkunst, Malerei und Graffiti austoben. Viele der alten Ruinen sind begehbar. Ich finde jeder, der als Tourist in Berlin unterwegs ist, sollte sich einen Besuch des Teufelsbergs einplanen. Sehr interessant war auch die historische FĂŒhrung, die man in jedem Fall mitnehmen sollte. Die historische FĂŒhrung findet freitags um 14 Uhr, samstags um 13 Uhr statt. Mehr Informationen könnt Ihr auf dem Internetauftritt des Teufelsbergs entnehmen.

 

An dieser Stelle vielen Dank an die MSM Management GmbH, die mir freundlicher Weise die Freigabe zur Veröffentlichung der Fotos, die wĂ€hrend meines Aufenthalts auf dem Teufelsberg, auf meinem Blog erteilt haben. Diese Bilder stehen nicht zum Verkauf zur VerfĂŒgung. Ebenso dĂŒrfen sie nicht entnommen und/oder weiterverwendet werden.




Am spĂ€ten Nachmittag ging es ĂŒber die A115 ĂŒber den Checkpoint Bravo zunĂ€chst hinaus aus Berlin um in den ehemaligen HeilstĂ€tten in Beelitz zwei Workshops zu besuchen. Der erste Workshop startete noch am selben Tag.

Weiter geht die Reise… GoEast 2017 (#2) – Lightpainting in Beelitz

Kamera-Rucksack Manfrotto Pro Light

FĂŒr meine letzte Tour habe ich Ă  la Minute, hochdeutsch „auf‘m letzten DrĂŒcker“, einen passenden Kamera-Rucksack bei der Hausmesse FotoFachTage 2017 von Foto Erhardt gesucht und den Manfrotto Pro Light gefunden. Es musste unbedingt ein neuer Rucksack her, da ich ja schon am Folgetag meine Fotoreise ĂŒber Beelitz, Berlin, Warschau und der slowakischen Hohen Tatra angetreten bin.

Kamerarucksack Manfrotto Pro Light

Manfrotto Pro Light

Nun wollte ich mehr aus der Praxis berichten und habe deshalb mit diesem Bericht etwas abgewartet um ein neutraleres Bild zu dieser Beschaffung abgeben zu können. Jeder kennt es ja. Sobald etwas neu ist, ist man dazu stets geneigt nur das Positive hervorzuheben. Das wollte ich mal entgegensteuern.



Was sollte der neue Rucksack können/beinhalten?

Ich habe mir bei den FotoFachTagen einige RucksĂ€cke von den bekannten Herstellern angesehen, aber entweder waren sie zu groß, waren fĂŒr Berg-und Übernachtungstouren oder Multikopter gedacht oder passten nicht zu meiner AusrĂŒstung. Der so ziemlich einzige Kamera-Rucksack der fĂŒr mich perfekt passte war der Pro Light von Manfrotto.

Vorab möchte ich versichern, dass ich fĂŒr Manfrotto nicht arbeite oder irgendeine AufwandsentschĂ€digung bzw. Gage von denen erhalte. Ich habe schließlich schon einige Produkte von Manfrotto gekauft und bin weiterhin von den qualitativ hochwertigen Produkten ĂŒberzeugt.




Auch der Pro Light ist ein durchdachtes und flexibles Produkt. Das weiche Inlay besteht aus flexiblen TrennwĂ€nden und kann je nach Gebrauch umgelegt werden. Darin findet meine AusrĂŒstung perfekt und sicher Platz und der Tragekomfort ist durch die gepolsterten Gurte ausgezeichnet. In der Hohen Tatra musste ich mit dem Rucksack einige Höhenmeter ĂŒberwinden, und es war recht angenehm, da ich auch zeitweise den Beckengurt fĂŒr eine bessere Lastverteilung angelegt habe. Wer ihn nicht braucht, der kann diesen Beckengurt auch in den Rucksack verstecken. Auch der schnelle Kamera-Zugriff ĂŒber die seitlichen ReißverschlĂŒsse ist gegeben. Das Stativ kann sicher am Rucksack befestigt werden. Einfach ein Stativbein in die Lasche durchstecken und die Restlichen mit dem Gurt fixieren. So könnte man vertikal eine Felswand herunterklettern können ohne dass das Stativ dabei verloren geht. Neben dem großen Hauptfach mit den Haupt- und den beiden SeitenzugĂ€nge, mit dem Tagesfach und die vier kleineren FĂ€chern kann man in diesem kompakten Rucksack schon eine Menge unterbringen. Auch ein Regencover fĂŒr den möglich plötzlich aufkommenden Platzregen ist dabei.

Zuletzt muss ich nochmal sagen, dass ich Hausmessen wie z.B. die FotoFachTage bei Foto Erhardt sehr schĂ€tze. Nur dabei kann man sich ausgiebig die Produkte von der NĂ€he aus ansehen, austesten und unverbindlich miteinander vergleichen. Ich habe meine Kamera mit dem großen Objektiv mitgebracht um es auch direkt live austesten zu können. Also wenn Ihr wieder von so einer Hausmesse etwas hört, ich komme gerne mit.

ArbeitsoberflÀche personalisieren (Lightroom-Tricks)

ArbeitsoberflÀche in Lightroom anpassen / Àndern

In Lightroom ist es tatsĂ€chlich möglich ganz einfach die ArbeitsoberflĂ€che zu personalisieren. Ich habe in meinem Fall das LR-Logo mit meinem Benutzernamen durch mein Logo und meiner Firmenbezeichnung ersetzt. Ebenfalls habe ich fĂŒr die MenĂŒleiste auf der rechten Seite eine andere Schriftart und Schriftfarbe gewĂ€hlt.




Zur Personalisierung der ArbeitsoberflĂ€che musst Du zunĂ€chst Lightroom starten. Unter dem MenĂŒpunkt „Bearbeiten“ wĂ€hlst Du den Unterpunkt „Einrichtung der Erkennungstafeln“ aus. Dort steckt die Magie. Ich finde, Du solltest die Höhe Deines Logos bei der Erstellung nicht die 40px-Grenze ĂŒberschreiten.

Lightroom _ Einrichtung der Erkennungstafeln

Eine Übersicht der bisherigen Lightroom-Tricks findest Du auch auf der Kategorien-Seite.

Foto-Reisen – Das Abenteuer beginnt mit dem Rucksack

Foto-Reisen Packliste

Foto-Reisen Packliste

Du bist oft mit Kamera und Linsen unterwegs und hast keinen Plan was bei Foto-Reisen ins GepĂ€ck soll? In den letzten vier Jahren war ich sehr hĂ€ufig mit der Kamera in der Welt auf Tour und werde auch in KĂŒrze wieder einen Trip nach den Anderen hinterher jagen. Deshalb möchte ich Dir meine praktischsten Tipps, speziell fĂŒr Tages- und Wochenendtouren, mit auf den Weg geben.

Sollte Deine Reise etwas lĂ€nger dauern, dann ist eine ganze Reihe mehr zu beachten. Dazu findest Du eine ausfĂŒhrliche Packliste, die ich bereits vor einigen Monaten veröffentlicht habe und sie auch gut besucht wurde.

Packliste fĂŒr Tages- und Wochenendtouren

Rucksack

Die Verpackung ist das A und O auf der Tour, d.h. zunĂ€chst muss ein Rucksack oder eine Tasche her. Wichtig ist es, dass das GepĂ€ck auch ĂŒber einige Kilometer zu Fuß bequem transportiert werden kann. Du sollst Dich auch wohlfĂŒhlen und somit Spaß an der Tour haben. Deshalb bin ich in eher sicheren Orten mit einem „normalen“ Rucksack (Perfect Day von Jack Wolfskin) unterwegs. In eher unsicheren Gegenden greife ich auf meinen Mantona Kamera-Rucksack zurĂŒck, wobei der Reißverschluss zum Hauptfach sich auf der RĂŒckenseite befindet.



Kamera und Objektiv

UnabhĂ€ngig ob Spiegelreflexkamera oder spiegellose Systemkamera, sollte immer ein Reisezoom-Objektiv dabei sein. Auf meiner Canon (mit APS-C-Sensor) habe ich deshalb immer das Tamron 16-300mm f/3.5-6.3 Di II dabei. Klar ist es qualitativ nicht so gut wie eine Festbrennweite, aber dieses neuere Tamron ist trotz mĂ€chtigem Brennweitebereich schon sehr gut in der Abbildung. Außerdem ist bei einer City-Tour die Motiv-Vielfalt so umfangreich, dass ich Mal eine geringere oder eine sehr hohe Brennweite benötige. Eine Detailaufnahme vom Zifferblatt des Big Bens in London erzielt man auch nicht ĂŒber einen Fuß-Zoom bei einer Festbrennweite. Oft packe ich auch das Tamron 10-24mm f/3.5-4.5 SP Di II Weiwinkelobjektiv bei, damit man auch etwas mehr von PlĂ€tzen oder Landschaften auf das Foto bekommt. FĂŒr das Weitwinkelobjektiv werfe ich auch das Etui mit meinen Filtern (3xND-, Pol- und Grau-Verlaufsfilter) in den Rucksack.

Zubehör

Extra fĂŒr diese Touren habe ich mir das praktische, leichte Reisestativ Rollei Traveller No. I Carbon beschafft. Mit der geringen Packmasse passt es problemlos in den Rucksack oder klemme es mir zwischen einen Gurt des Rucksacks. Und wenn man nur ein Einbein-Stativ benötigt, dieses Stativ lĂ€sst sich dazu schnell umbauen bzw. umschrauben.

Außerdem ist auch immer ein Selbstauslöser bei. Damit ich auf Reisen viel freie KapazitĂ€t habe, wechselte ich vor einiger Zeit auf schnelle SD-Karten mit einer sehr großen SpeicherkapazitĂ€t und nehme immer zwei Karten sicherheitshalber mit. Ersatz-Akku und ein kleines Microfaser-Tuch schließen meine Basis-Packliste ab. Oft habe ich auch mein kleines Klemmstativ mit und kann die Kamera dort montieren, wo ich mit dem Stativ nicht so einfach hinkomme. Ob BrĂŒcken-GelĂ€nder oder GebĂ€udekanten, diese Klammer ist flexibel einsetzbar und unersĂ€tzlich.

Tragekomfort erhöhen

Ob beim Kauf einer Canon-, Nikon- oder SONY-Kamera, die Schultergurte sind einfach nur schlecht. Sie sind schmal, teils scharfkantig und schrammen schön in den Nacken. Es geht auch anders. Gleich nach dem Kauf meiner ersten Kamera habe ich mir den SunSniper Pro-II beschafft. Er macht das Tragen der Kamera viel angenehmer, verdreht nicht und ist auch durch das eingearbeitete Stahlseil diebstahlgesichert. Da beim Tragen die Kamera sich mit der Linse leicht gekippt nach unten befindet, ist sie auch gut geschĂŒtzt vor Niesselregen.

Kraftwerk ist immer dabei

Da ich auch andere Strom-Verbraucher wie mein Smartphone dabei habe und es auch oft zum Tracking benutze, habe ich fĂŒr mich eine sehr geniale Lösung gefunden. Mit dabei ist meine große ANKER Powerbank, mit der ich das Smartphone sehr schnell laden kann. Über das LadegerĂ€t mit Micro-USB-Eingang kann auch der verbrauchte Zusatz-Akku der Kamera einfach aufgeladen werden.



Etwas Old-School

FĂŒr die Orientierung, vor allem im Ausland, habe ich im Nebenfach einen Stadtplan und/oder ReisefĂŒhrer eingesteckt. Somit kann ich schnell nach weiteren SehenswĂŒrdigkeiten in der NĂ€he finden.

Und was ist mit Deiner Sony?

Ab-und zu nehme ich auch statt meiner Canon meine Sony Alpha 7S II mit, wenn ich weiß, dass ich auch in der Nacht oder dunkle, sakrale GebĂ€ude wie Kathedralen oder Tempelanlagen besuche. Die Sony hat eine geringere Auflösung, ist aber mein Spezialwerkzeug fĂŒr Low-Light-Situationen.

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Foto-Walk in DĂŒsseldorf

Skyline Medienhafen DĂŒsseldorf

Skyline Medienhafen DĂŒsseldorf

Nun stand ein Foto-Walk in DĂŒsseldorf auf meinem Zettel und muss echt sagen, Foto-Walks sind schon eine coole Angelegenheit. Die Anzahl meiner Teilnahmen in diesem Jahr bewegt sich im zweistelligen Bereich und habe dabei richtig coole Leute kennengelernt, die alle das gleiche Hobby teilen.




Auslöser fĂŒr den Foto-Walk in DĂŒsseldorf war eine kurze Absprache zwischen Arthur und mir, wo und wann er mein Weitwinkel-Objektiv, das Tamron SP35mm f/1.8 Di VC USD inkl. EF/E-Adapter, an seiner Sony Alpha 7 II ausprobieren wolle. Ich habe mir selbst ein neues, weitwinkliges Glas fĂŒr meine Sony Alpha 7S II gegönnt, nĂ€mlich das SAMYANG AF 14mm f/2.8 der neuen Generation.

SAMYANG AF 14mm f/2.8

SAMYANG AF 14mm f/2.8

Der Termin stand und ich habe daraufhin den Termin in der Instagram-Gruppe publiziert. Letztendlich waren wir in der Landeshauptstadt DĂŒsseldorf mit sieben Foto-VerrĂŒckten unterwegs starten die Tour am Lido- und Medienhafen, dort wo die windschiefen HĂ€user stehen und der Rheinturm grĂŒĂŸt. Zwischendurch gönnten wir uns Currywurst (Übrigens: Im Ruhrpott schmeckt sie trotzdem besser ;)) mit Pommes und haben den FĂŒchsen zugesehen, wie kaputt sie auf dem Tisch wankten.

Nach einem Schlenker am Stadttor und Rheinturm vorbei, versank die Sonne (fast) im Rhein und es wurde immer dunkler. Optimal fĂŒr die ersten Langzeitbelichtungen vom Rhein und der Promenade. Es ging dann weiter in Richtung Innenstadt. Wir begaben uns in den Untergrund um die U-Bahn zu fotografieren und machten daraufhin eine Runde um den Schwanenspiegel. Dabei lichteten wir das Hochhaus GAP 15 sowie am K21 (Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen) inkl. Wasserspiegelungen ab.

Letztendlich war es schon recht spĂ€t und wir begaben uns nach einem Absacker zurĂŒck zum Medienhafen, um dort die letzten SchĂŒsse auf nĂ€chtliche Motive abzugeben.

Mit dabei waren u.a. @shifted_perceptions, @detlevschuemmer, @pixelralli, michael_schaus und dirks_photography.

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Zoo Dortmund

Leopard im Zoo Dortmund

Leopard im Zoo Dortmund

Besuch des Zoo Dortmund

Obwohl ich davor das Wochenende im Rahmen der Photo+Adventure den Tierfotografie-Work mit Pavel Kaplun und Miho Birimisa besucht habe (siehe Artikel Photo+Adventure), besuchte ich dieses Wochenende den Zoo Dortmund. Es war nicht wirklich geplant und habe mich sehr spontan dazu entschieden.




Wie kam es denn dazu? Dazu möchte ich zunĂ€chst wenige Zeilen schreiben. Ich wusste, dass der Dortmunder Fotograf Roland Klecker von der Dortmunder Fotoschule und Fotostudio dofoto oft auch Foto-Touren mit FlĂŒchtlinge organisiert. Ich persönlich finde sein Projekt sehr vorbildlich und so kam der Moment, als Roland fĂŒr einen FlĂŒchtlings-Jungen ein Zoom-Objektiv mit einer grĂ¶ĂŸeren Brennweite fĂŒr Canon-Kameras benötigte und den Aufruf bei Facebook startete. Ich habe mich direkt bereiterklĂ€rt, besuchte nach ĂŒber 15 Jahren wieder in den Dortmunder Zoo und durfte seinen Workshop mit begleitet.

SĂŒdamerika

Der Zoo hat sich auf SĂŒdamerika spezialisiert und ist das (Haupt)-Thema des Zoos. Deshalb findet man im Zoo Dortmund ĂŒberwiegend Tierarten, die auf dem Kontinent beheimatet sind. In den 6,5 Stunden haben wir auch einige Tiere gesehen, da das Wetter schon beinahe sĂŒdamerikanische VerhĂ€ltnisse hatte und diese Tiere sich wohlfĂŒhlten.

Der Rundgang

Dadurch, dass der Zoo Dortmund in den Rombergpark integriert ist, ist der Baumbestand dort ziemlich hoch, z.T. auch alt und man könnte deswegen denken, man steht mitten im Wald. Gerade der westliche Teil bietet sehr viel Schatten an zu heißen Tagen, wie es mit den 30 Grad auch an diesem Tage war. Von dort starteten wir die Tour und konnten u.a. Andenkondor, Flamingos, Leopard, Anden-BĂ€r (ehemals BrillenbĂ€r), Onchilla, Riesenotter, TotenkopfĂ€ffchen und Zweizehen-Faultier fotografieren.




Ab- und zu waren auch Tiere aus den anderen Regionen der Erde zu finden, wie z.B. der Kalifonische Seelöwe, Karpaten-Luchs, Siamang und Orang-Utan.

Der östliche Teil des Zoos ist etwas freier gelegen. In diesem Teil findet man einige afrikanische Vertreter wie Löwe, Breitmaul-Nashorn und Angola-Giraffe, wo wegen dem Weltgiraffentag sehr viel los war.

In KĂŒrze wird das Amazonas-Haus wegen Statik-Probleme erneuert. Ob es anschließend noch als Voliere verwendet werden kann, wird derzeit vom Zoo geprĂŒft.

Eintritt und Parken

Wer viel Zoo fĂŒr relativ wenig Geld sehen möchte, der ist im Zoo Dortmund absolut richtig. Hier zahlen Erwachsene 8,00 €, wĂ€hrend sie in den benachbarten Zoos schon mehr als das Doppelte ausgeben mĂŒssen. Auch Verpflegungskosten fĂŒr Besucher sind im Dortmunder Zoo geringer im Gegensatz bei anderen Tierparks.

Meine Empfehlung ist es, das Auto am westlichen Ende der Hacheneystraße auf den ParkplĂ€tzen zu parken, denn dieser ist kostenlos, bietet SchattenplĂ€tze und ist nur 5 Gehminuten vom Haupteingang entfernt.



Perfektes Fotografieren im Zoo

Nach den Workshops in den Zoos musste ich feststellen, dass das Kreativstudio Pavel Kaplun und Roland Klecker einige Male unterschiedliche Techniken und Kameraeinstellungen bevorzugen. Ich konnte erkennen, dass es nicht immer ein Richtig oder Falsch unter den Profis gibt und habe mir die Punkte ausgewĂ€hlt, die mir persönlich helfen und mich ans bestmögliche Tierfoto mit meiner Spiegelreflex-Kamera und dem Teleobjektiv bringen. Und es sind genĂŒgend Tricks die ich mir nun angeeignet habe, die auch weit ĂŒber das praktische Fotografieren hinausgehen.

Ich sollte mir ĂŒber selbstgehaltene Workshops ernsthaft mir Mal einen Kopf machen.

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