Sigma 150-600mm Contemporary

Sigma Contemporary 150-600mm

Sigma Contemporary 150-600mm

Das Sigma 150-600mm Contemporary ist mein neues Wildlife-Teleobjektiv und löst nun meinen ständigen Zoobegleiter, das Tamron 16-300mm, ab. Vielleicht hast Du es schon richtig erkannt, es ist ein neues Objektiv für meine alte Canon EOS 70D (Vorgängermodell der Canon EOS 80D) und nicht für meine neuere SONY ALPHA 7S II.

Warum? Es spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Der wichtigste Faktor ist der Crop-Faktor bei der Canon EOS 70D von 1,6x. Somit können Objekte noch näher herangeholt werden, als es bei einer Vollformatkamera der Fall ist.

Der Crop-Faktor ist in diesem Sinne nur der relative Faktor des Bildbeschnitts und verlängert nicht wie oft gedacht die Brennweite. Richtig wäre es zu behaupten, dass der Bildausschnitt aus einer Kamera mit APS-C-Sensor und einem dazu verwendeten 300mm-Teleobjektiv dem entspricht, wie die einer Kombi aus 480mm-Teleobjektiv auf einem Vollformat-Kamera. So entsteht bei einer APS-C-Kamera der „Ich bin näher dran“-Effekt. Demnach ein kleinerer Bildausschnitt bei hoher Pixeldichte. Bitte bedenke aber, dass die Umrechnung des Crop-Faktors nicht die perspektivischen Eigenschaften wie z.B. die stürzenden Linien, Verdichtung des Hintergrunds (bei Tele), etc. verstärkt oder vermindert bzw. beeinflusst. Das ist völlig egal ob es ein 16mm-, 50mm oder 105mm-Objektiv ist, diese Eigenschaften bleiben bei Vollformat und APS-C-Sensoren unverändert. Es ist nur der Bildausschnitt der sich verändert (siehe Abb.).

Cropvergleich - Brennweite 388mm an Vollformat- und APS-C-Sensor

Cropvergleich – Brennweite 388mm an Vollformat- und APS-C-Sensor

Nun zurück zum Sigma 150-600mm Contemporary. Mit dieser Linse kann ich nochmal das Doppelte am Tier heran wie bislang. Ich habe das Sigma 150-600mm Contemporary dem Tamron 150-600mm G2 vorgezogen, da ich finde dass das Sigma noch eine bessere Schärfenabbildung verspricht. Dazu habe ich auf vielen Testportale mir die Testaufnahmen beider Linsen angesehen uns bin dann zu meiner Entscheidung gekommen. In sämtlichen Tests ist auch die Benotung „sehr gut“ vergeben worden. Außerdem ist das Sigma auch noch wesentlich günstiger als das Tamron 150-600mm G2 mit dem gleichen Funktionsumfang.




Von der Größe und Gewicht ist es schon ein wahrer „Oschi“. Das 1,9Kg schwere Sigma 150-600mm Contemporary ist 26cm lang und hat einen Außendurchmesser von 105mm mit einem Filtergewinde von 95mm. Also ein echter Brummer im Gegensatz zu meiner bisherigen „Reisezoom“-Linse.

Durch einen Schalter kann man verhindern, dass der Autofokus den Schärfepunkt durch alle Fokusbereiche durchpumpt. Wahlweise kann man den Autofokus deaktivieren, aktivieren für den gesamten Bereich oder wahlweise für die Fokusbereiche 2,8m-10m und 10m-∞ (unendlich). Unter 2,8m kann das Objektiv nicht scharfstellen, bei dem Tamron ist die Fokussierung erst bei 3,5m möglich. Also ein weiterer Pluspunkt für das Sigma 150-600mm Contemporary.

Der Schalter für die Bildstabilisierung hat drei Modi: Bildstabilisierung aus, Mode 1 und Mode 2. Mode 1 kompensiert alle Vibrationen in allen Richtungen. Im Mode 2 findet eine Kompensierung z.B. von vertikalem Kameraverwackeln bei Folgeaufnahmen in horizontaler Richtung statt. Dieses wird für bewegte Objekte wie rennende Wildkatzen oder rasende Formel 1-Boliden benötigt.

Ein weiterer Schalter, der Custom-Schalter, werde ich zunächst nicht nutzen. Damit können persönliche Voreinstellungen per PC konfiguriert werden.




Mit im Lieferumfang waren eine Bedienungsanleitung, die abnehmbare Objektivschelle für die Befestigung an ein Stativ, Ein Gummiring (wenn die Schelle abmontiert wird, ein großer Objektivköcher sowie eine passende Gegenlichtblende und ein Gurt.

E-mount – Gute Neuigkeiten

Neue e-Mount Objektive von Sigma und TAMRON angekündigt

Neue e-Mount Objektive von Sigma und TAMRON angekündigt

Der E-mount ist der neuere Anschluss für SONYs modernen Systemkameras und lässt allmählich den A-mount ab. Die Auswahl an Objektiven für den E-mount-Anschluss ist bislang fast an zwei Händen abgezählt und demnach ist das Sortiment sehr überschaubar.

In vielen Fachzeitschriften wurde aber nun darüber berichtet, dass auch die Fremdanbieter TAMRON und Sigma Objektive für den E-mount-Anschluss herstellen werden. Das hört sich zunächst nach einem großen Segen an, denn damit könnte neben dem größeren Angebot von zusätzlichen Objektiven auch der Preis deutlich attraktiver werden. Endlich kann, wie lange erhofft, mit mehr Bewegung bei den Systemkameras des Hauses SONY gerechnet werden. Mit den Systemkameras a6, a7 und a9 gibt es jetzt schon sehr viele potenzielle Käufer.

TAMRON möchte zur Jahresmitte ein Standardzoom auf den Markt bringen. Die Firma Sigma wird sich zunächst auf Festbrennweiten konzentrieren.




Quellen:

Feuerwerk fotografieren

Feuerwerk fotografieren - Feuerwerk bei der Internationalen Warsteiner Mongolfiade

Feuerwerk fotografieren an Silvester – Was muss man beachten für ein perfektes Foto?

In wenigen Tagen ist Silvester und viele Fragen sich, wie man optimal ein Feuerwerk fotografieren kann? Viele von Euch haben zu Weihnachten eine neue, vielleicht auch die erste, Kamera erhalten. Deswegen gehe ich in diesem Artikel weniger in die Basics der Fotografie ein und werde an dieser Stelle eine Art Standard-Rezept mit auf dem Weg geben. Damit gelangt Ihr zu genialen Ergebnisse, mit den Ihr dann bei Freunden, Mama, Papa und Oma (Grüße an Pavel ;)) glänzen könnt.

Feuerwerk fotografieren

Feuerwerk fotografieren

Feuerwerk fotografieren

Feuerwerk fotografieren

Egal ob System-, Spiegelreflex-, Bridge- oder moderner Kompaktkamera, wir müssen auf jeden Fall die Kamera in die Langzeitbelichtung einstellen. Aber das wichtigste vorab, wir dürfen dabei die Kamera mal 8-15 Sekunden nicht bewegen. Das schafft kein Sterblicher und somit ist es klar, Du brauchst ein STATIV.




Und noch vorher musst Du wissen, ob Du ein Weitwinkelobjektiv für das Einfangen der Gesamtszenerie des Feuerwerks, oder eher mit dem Teleobjektiv einzelne Effekte einfangen möchtest. Ich persönlich mag eher die Gesamtszenerie und je mehr Effekte auf dem Foto eingefangen werden, umso besser. Meistens bin ich bei einem Feuerwerk mit zwei Kamera-Kombinationen unterwegs.

Kombi A: Sony Alpha 7S II, Samyang 14mm 2.8 AF, Rollei Traveller No 1 Carbon, Fernauslöser

Kombi B: Canon EOS 70D, Tokina 11-16mm ,Manfrotto-Stativ, Manfrotto 3-W-Neiger, als Backup (wenn das Feuerwerk doch zu weit entfernt ist) das Reisezoom Tamron 16-300mm, Fernauslöser

Die genaueren Einstellungen führe ich weiter unten auf, die Du selbstverständlich auch schon Zuhause vornehmen kannst. Was Du Zuhause schon einstellen kannst, wäre die Speicherung in RAW-Format um auch nachher in einer möglichen Bildnachbearbeitung das Maximum aus den Bildinformationen herauszuholen. Auch wenn Du im RAW-Format fotografierst solltest Du auf den korrekten Weißabgleich (WA) bzw. White Balance (WB) achten und auch wählen. So kannst Du zwischen den Aufnahmen rasch und viel besser auf dem kleinen Monitor beurteilen. Denn dort wird das Vorzeigebild mit dem eingestellten Weißabgleich dargestellt.

Vor allem betrifft es die von Euch, die mit einer System- oder Spiegelreflexkamera unterwegs sind. Deaktiviert die gewöhnliche Rauschunterdrückung und ggf. die High-ISO-Rauschunterdrückung.

  • Canon: Rauschred. bei Langzeitbel. OFF und High ISO Rauschredutierung OFF
  • SONY: Langzeit-RM Aus und Hohe ISO-RM Aus
Sony - Rauschreduzierung deaktivieren

Sony – Rauschreduzierung deaktivieren

Canon - Rauschreduzierung deaktivieren

Canon – Rauschreduzierung deaktivieren

Diese Funktionen zeichnen die Fotos viel zu weich und nach der Verschlusszeit wird meistens noch die gleiche Dauer für die Verarbeitung in der Kamera fällig.

Um es auch später nicht zu vergessen, schalte jetzt schon den Bildstabilisator aus. Ein aktivierter Bildstabilisator kann tatsächlich Dein gesamtes Vorhaben zunichtemachen, deshalb solltest Du immer den Bildstabilisator ausstellen, wenn Du mit dem Stativ arbeiten solltest.




Nicht zu unterschätzen ist die Wahl des richtigen Standpunkts. Erstens solltest Du Dir einen Standpunkt auswählen, an dem Du am besten das Feuerwerk blicken kannst. Optimal wäre eine Erhebung ohne Bebauung und Vegetation (Bäume und Sträucher) dazwischen. Zweitens wäre die Wetterkunde. Stelle die Windrichtung fest und orientiere Dich an der Ecke, wo der Wind später das Feuerwerk trifft. Somit stellst Du sicher, dass der dabei entstehende Rauch Dir nach 2-3 Raketen die Sicht neben wird.

Feuerwerk mit Rauch

Feuerwerk mit Rauch

Sobald Du die Kamera stabil auf das Stativ montiert hast und den Fernauslöser vorbereitet hast, wähle den bestmöglichsten Filmausschnitt und stelle auf MF (manueller Fokus). Diese Einstellung führst Du per Schalter am Objektiv, und/oder bei einigen Kameramodellen u.a. bei Sony im Kameramenü durch. Fokussiere nun auf „unendlich“. Stelle das Objektiv so ein, dass sich auf der Objektiv-Einstellungsskala die liegende Acht (Zeichen für Unendlichkeit) auf der Markierung befindet.

Stelle die Kamera nun in den manuellen Modus (Modus M) und gebe folgende Einstellungen vor

  • Sensorempfindlichkeit: ISO 100
  • Blende: f/11 (wenn Bild zu dunkel, dann Blende f/9,5 oder f/8)
  • Verschlusszeit: 15‘‘ (wenn Bild zu hell 8‘‘-10‘‘)
Feuerwerk fotografieren - Einstellung in der Sony Alpha 7S II

Feuerwerk fotografieren – Einstellung in der Sony Alpha 7S II

Feuerwerk fotografieren - Einstellung in der Canon EOS 70D

Feuerwerk fotografieren – Einstellung in der Canon EOS 70D

Natürlich kommt es auch auf das Timing an, was während der Aufnahme am Himmel passiert. Klar ist auch immer etwas Glück dabei, denn man kann die Helligkeit nicht Just-in-Time exakt bestimmen. Es hängt davon ab, wie viel Feuerwerk während der Aufnahme „explodiert“ und welche Farben verwendet werden. Silber und Weiß sind die hellsten Farben, dann kommen Blau, Rot und Grün. Auch bei der Technik (Kamera und Objektiv) kann das Abbildungsschwankungen geben.

Notfallplan bei starkem Wind

Bei starkem Wird fransen die Feuerwerksmuster am Himmel sehr schnell aus und es sieht auf der Langzeitbelichtung nicht mehr gut aus. Die einzige Möglichkeit wäre dann der Ausweg über eine kurze Verschlusszeit und dabei benötigen wir mehr Licht. Nun kommt es auf das Timing bei der Auslösung an, die direkt bei der Ausdehnung der Feuerwerks-Blüte passieren sollte.

  • Sensorempfindlichkeit: ISO 800
  • Blende: f/8
  • Verschlusszeit: 0,5‘‘-1‘‘




Sehr gerne erstelle ich bei Feuerwerks-Bilder Composings in Adobe Photoshop. Bei der Überblendung von mehreren Aufnahmen, beim sogenannten Stacking, können noch exposivere Bilder erstellt werden. Gerne, sofern es von Euch gewünscht wird, kann ich auch dazu ein Tutorial erstellen.

Feuerwerk ist nur Silvester und Neujahr erlaubt

Kann man denken, aber das ist nicht ganz richtig. Vom 02.01.-30.-12. kann Feuerwerk mit einer Sondergenehmigung, die man bei zuständigen Stadtverwaltung beantragen kann. Finden könnt Ihr es z.B. als Antrag auf Erteilung einer Ausnahmegenehmigung für das Abbrennen von pyrotechnischen Gegenständen der Kategorie II gemäß § 23 Abs. 1 und § 24 der Ersten Verordnung zum Sprengstoffgesetz (1. SprengV) in Verbindung mit § 11 Abs. 1 und 2 des Landes-Immissionsschutzgesetzes (LImschG). Für die Geehmigung wird meistens eine Veraltungsgebühr veranschlagt. Über die Kosten solltest Du Dich schon im Voraus informieren. Die meisten Verwaltungen stellen Informationen und Anträge auf deren Internetauftritten zur Verfügung.

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Welches Objektiv für die Schnee-Fotografie?

Ziel soll es ja sein, dass man so viele Flocken auf dem Foto einfängt, wie möglich. Also ist meiner Meinung nach ein Teleobjektiv, je höher die Brennweite desto besser, dazu bestens geeignet. Das es aber auch anders geht und man auch mehr von der Umgebung sehen möchte, das beweist das Titelfoto des Posts. Dieses habe ich mit meinem lichtstarken Tamron-Objektiv mit 35mm an der Canon EOS 70D fotografiert.

Einstellung an der Kamera

Viele Wege führen nach Rom. Wichtig ist es beim Schneeflocken einfrieren, dass die Belichtungszeit nicht unter 1/750Sek liegt. Um eine sehr kurze Belichtungszeit zu erreichen, solltet Ihr die Blende auf einen sehr niedrigen Wert, z.B. f/2.8 stellen. Wenn Ihr immer noch nicht so eine kurze Belichtungszeit erreicht oder das Foto immer noch zu dunkel ist, dann könnt Ihr als letztes Mittel die ISO erhöhen. Generell lasse ich sie immer auf 100 und stelle sie nur in diesen Grenzsituationen höher ein.




Wenn Du noch am Anfang der Fotografie stehst und die Einstellungen Dich noch überfodern, dann probiere Folgendes. Stelle den Kamera-Modus auf Zeitpriorität (Tv oder T) und wähle eine Verschlusszeit von 1/750Sek. oder etwas schneller. Stelle ebenso in Deiner Kamera auf ISO-Automatik. So brauchst Du Dich nicht weiter mit den Belichtungseinstellungen beschäftigen und kannst einfach drauf fotografieren.

Nachbearbeitung

Weißabgleich

Die Kamera hat keine Ahnung, was Weiß ist und stellt Weiß auch nicht immer als korrekten Weißton dar. Deswegen mache ich immer im Nachgang einen genauen Weißabgleich, dieser in jedem richtigen Bildbearbeitungsprogramm oder Foto-App wie z.B. Snapseed schnell und effektiv durchgeführt werden kann. Wenn Du die Möglichkeit hast im RAW-Format zu fotografieren, dann solltest Du es auch machen. Wenn nicht, mache zunächst Probeaufnahmen und bewerte sie, welche Einstellung (sonnig, bewölkt oder per manueller Kelvin-Eingabe) den Schnee auch ohne Farbstiche perfekt in Weiß darstellen lässt. Ok, gelber Schnee kann schonmal vorkommen und sollte die Finger von lassen. 😀

Weißabgleich in der Smwartphone-App Snapseed

Weißabgleich in der Smwartphone-App Snapseed

Sättigung

Ich persönlich bevorzuge es die Sättigung von Schneefotos etwas zu reduzieren, um etwa -50% bis -65%. Diese unterstreicht auch nochmal, dass die schneebedeckte Landschaft auch weiß ist.




Möchtest Du weitere, praktische Tipps zum Thema Fotografie, Video und Bearbeitung erhalten, so freue ich mich auf jedes Feedback / jeden Kommentar. Schaue Dir auch meine Tipps und Tricks zum Thema Adobe Lightroom an.

Nun bleibt mir nur noch zu schreiben „Tschüss“ und wünsche Dir mit Deinen Lieben eine schöne Adventszeit.

Foto-Reisen – Das Abenteuer beginnt mit dem Rucksack

Foto-Reisen Packliste

Foto-Reisen Packliste

Du bist oft mit Kamera und Linsen unterwegs und hast keinen Plan was bei Foto-Reisen ins Gepäck soll? In den letzten vier Jahren war ich sehr häufig mit der Kamera in der Welt auf Tour und werde auch in Kürze wieder einen Trip nach den Anderen hinterher jagen. Deshalb möchte ich Dir meine praktischsten Tipps, speziell für Tages- und Wochenendtouren, mit auf den Weg geben.

Sollte Deine Reise etwas länger dauern, dann ist eine ganze Reihe mehr zu beachten. Dazu findest Du eine ausführliche Packliste, die ich bereits vor einigen Monaten veröffentlicht habe und sie auch gut besucht wurde.

Packliste für Tages- und Wochenendtouren

Rucksack

Die Verpackung ist das A und O auf der Tour, d.h. zunächst muss ein Rucksack oder eine Tasche her. Wichtig ist es, dass das Gepäck auch über einige Kilometer zu Fuß bequem transportiert werden kann. Du sollst Dich auch wohlfühlen und somit Spaß an der Tour haben. Deshalb bin ich in eher sicheren Orten mit einem „normalen“ Rucksack (Perfect Day von Jack Wolfskin) unterwegs. In eher unsicheren Gegenden greife ich auf meinen Mantona Kamera-Rucksack zurück, wobei der Reißverschluss zum Hauptfach sich auf der Rückenseite befindet.



Kamera und Objektiv

Unabhängig ob Spiegelreflexkamera oder spiegellose Systemkamera, sollte immer ein Reisezoom-Objektiv dabei sein. Auf meiner Canon (mit APS-C-Sensor) habe ich deshalb immer das Tamron 16-300mm f/3.5-6.3 Di II dabei. Klar ist es qualitativ nicht so gut wie eine Festbrennweite, aber dieses neuere Tamron ist trotz mächtigem Brennweitebereich schon sehr gut in der Abbildung. Außerdem ist bei einer City-Tour die Motiv-Vielfalt so umfangreich, dass ich Mal eine geringere oder eine sehr hohe Brennweite benötige. Eine Detailaufnahme vom Zifferblatt des Big Bens in London erzielt man auch nicht über einen Fuß-Zoom bei einer Festbrennweite. Oft packe ich auch das Tamron 10-24mm f/3.5-4.5 SP Di II Weiwinkelobjektiv bei, damit man auch etwas mehr von Plätzen oder Landschaften auf das Foto bekommt. Für das Weitwinkelobjektiv werfe ich auch das Etui mit meinen Filtern (3xND-, Pol- und Grau-Verlaufsfilter) in den Rucksack.

Zubehör

Extra für diese Touren habe ich mir das praktische, leichte Reisestativ Rollei Traveller No. I Carbon beschafft. Mit der geringen Packmasse passt es problemlos in den Rucksack oder klemme es mir zwischen einen Gurt des Rucksacks. Und wenn man nur ein Einbein-Stativ benötigt, dieses Stativ lässt sich dazu schnell umbauen bzw. umschrauben.

Außerdem ist auch immer ein Selbstauslöser bei. Damit ich auf Reisen viel freie Kapazität habe, wechselte ich vor einiger Zeit auf schnelle SD-Karten mit einer sehr großen Speicherkapazität und nehme immer zwei Karten sicherheitshalber mit. Ersatz-Akku und ein kleines Microfaser-Tuch schließen meine Basis-Packliste ab. Oft habe ich auch mein kleines Klemmstativ mit und kann die Kamera dort montieren, wo ich mit dem Stativ nicht so einfach hinkomme. Ob Brücken-Geländer oder Gebäudekanten, diese Klammer ist flexibel einsetzbar und unersätzlich.

Tragekomfort erhöhen

Ob beim Kauf einer Canon-, Nikon- oder SONY-Kamera, die Schultergurte sind einfach nur schlecht. Sie sind schmal, teils scharfkantig und schrammen schön in den Nacken. Es geht auch anders. Gleich nach dem Kauf meiner ersten Kamera habe ich mir den SunSniper Pro-II beschafft. Er macht das Tragen der Kamera viel angenehmer, verdreht nicht und ist auch durch das eingearbeitete Stahlseil diebstahlgesichert. Da beim Tragen die Kamera sich mit der Linse leicht gekippt nach unten befindet, ist sie auch gut geschützt vor Niesselregen.

Kraftwerk ist immer dabei

Da ich auch andere Strom-Verbraucher wie mein Smartphone dabei habe und es auch oft zum Tracking benutze, habe ich für mich eine sehr geniale Lösung gefunden. Mit dabei ist meine große ANKER Powerbank, mit der ich das Smartphone sehr schnell laden kann. Über das Ladegerät mit Micro-USB-Eingang kann auch der verbrauchte Zusatz-Akku der Kamera einfach aufgeladen werden.



Etwas Old-School

Für die Orientierung, vor allem im Ausland, habe ich im Nebenfach einen Stadtplan und/oder Reiseführer eingesteckt. Somit kann ich schnell nach weiteren Sehenswürdigkeiten in der Nähe finden.

Und was ist mit Deiner Sony?

Ab-und zu nehme ich auch statt meiner Canon meine Sony Alpha 7S II mit, wenn ich weiß, dass ich auch in der Nacht oder dunkle, sakrale Gebäude wie Kathedralen oder Tempelanlagen besuche. Die Sony hat eine geringere Auflösung, ist aber mein Spezialwerkzeug für Low-Light-Situationen.

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My Social Life – March 2017

Tief im Hinterkopf hatte ich die Idee diesen Piloten über mein Social Life einfach Mal auszuprobieren. Einfach aus dem Moment heraus schreiben, wie ich poste, auf welche Plattformen ich poste und was ich dazu denke.

Derzeit bin ich dabei mich zielgruppenorientierter auszurichten. D.h. auf Facebook konkrete, themenorientierte Gruppe beitreten oder gründen um so zu genaueres Feedback und Fachwissen zu gelangen. Ich denke dass sich der Konsum der Internet-Informationen bzw. das allgemeine Nutzerverhalten zukünftig in dieser Richtung bewegen wird, da in zu allgemein gehaltene Gruppen viele Postings nicht zu dem eigentlichen Thema gehören und Kommentare zu finden sind, die meiner Meinung in einem „sozialen“ Netzwerk nichts verloren haben.




Bilder spielen bei mir immer mehr eine Rolle. Das ist auch der Grund, dass ich jetzt zu dem Zeitpunkt als ich diesen Blog-Artikel verfasst habe, mich mehr auf der Plattform Instagram aktiv bin. Für mich ist Instagram die Weiterentwicklung von Twitter. Der Hauptaugenmerk bei Instagram liegt allerdings bei Bildern. Damit dass alles funktioniert und die Bilder auch gefunden werden, werden diese Bilder mit Hashtags beschlagwortet. Nicht nur gefunden werden, sondern auch Bilder finden, die man sehen möchte kann man super mit diesen Hashtags auf Instagram.

Mein Instagram Profil

#chrizschwarz – Mein Instagram Profil

Ich bin im Mai zu Gast auf dem Naturfotofestival in Zingst und habe mit dem Hashtag #zingst mir vorab bereits bestens einen Eindruck machen können. Da viele Benutzer ihre Fotos mit einem Geo-Tag veröffentlichen, kann dieses sogar die unpraktischsten Reiseführer ersetzen. Das werde ich demnächst auf dieser Weise mit einer europäischen Metropole austesten.

Dieses muss nicht unbedingt das Urlaubsziel sein, sondern jedes denkbare Thema. Der Hashtag #tamron10_24 zeigt mir hauptsächlich Fotos, die mit einem bestimmten Objektiv fotografiert worden sind. Zwar wird nicht unbedingt die Qualität der Fotos ersichtlich, aber die Bildwirkung kann so vermittelt werden. Einfach sehr praktisch.




Der Einstieg in Instagram ist sehr einfach, da man sich mit seinem Facebook Account anmelden kann. Einfach ein Bild oder kurzes Video hochladen, wenn nötig mit einem Filter versehen, einen kurzen Text hinzufügen und bis zu 30 passende Hashtags pro Posting hinzufügen. Das wars. Optional kann noch eine Location ausgewählt und bis zu 20 Personen/Unternehmen getaggt werden. In der Zwischenzeit konnte ich mich schon mit sehr vielen Usern vernetzen und Kooperationen starten. Richtig aktiv bin ich seit September 2016 und die Freude ist immer noch sehr groß.

Ihr findet mich unter dem Benutzer @chrizschwarz und würde mich freuen Euch auch dort zu finden. Probiert es doch einfach Mal aus. Gerne könnt Ihr mich zu diesem Thema auch fragen.

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Vorletzten Samstag besuchte ich im Cinemaxx in Bielefeld die Veranstaltung Photostars on Stage. In Deutschland gab es bislang noch nie so ein Event. (mehr …)

Merry Christmas (feat. Tankgutscheine) and a Happy New Year

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Allerdings war schon das Christkind bei mir und hat die Tankgutscheine vorbeigebracht, die Ihr mit meinem Gewinnspiel ergattern konntet. Vor einigen Wochen wurde der 250.000 Besucher gezählt. Wahnsinn…, aber wahr! 🙂 Nun zu den Gewinnern der Tankgutschein. Diese sind …

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