Horizonte Zingst 2018 (Die etwas andere Fotoreise)

Foto-Reise nach Zingst

 

Seebrücke Zingst bei Sonnenuntergang

Seebrücke Zingst bei Sonnenuntergang

Anders als im Vorjahr besuchte ich dieses Mal Zingst mit einer Fotogruppe. Da ich mich schon in der Region Fischland-Darß-Zingst und darüber hinaus gut orientieren kann, habe ich für dieses Jahr das Programm zusammengestrickt.

Aber der Start verlief zunächst eher sehr stressig, denn die Autobahnen rund um Bremen und Hamburg waren verstopft. Irgendwann am Nachmittag erreichten wir unser ersten Etappenziel, die Hansestadt Rostock am vereinbarten Treffpunkt zwischen Parkhaus und Fischbude.

Die Ersten die da waren haben auch schon ihren Heißhunger mit Calamari und Backfisch gestillt. Bevor es zum eigentlichen Ziel der Reise ging, haben wir uns noch etwas in Rostock umgesehen und bannten den massiven Wasserturm und den lebendigen Marktplatz auf den Speicherkarten unserer Kameras.

Wasserturm in Rostock

Wasserturm in Rostock

Von Rostock fuhren wir dann gemütlich auf Deutschlands schönster Halbinsel und bezogen unsere Pensionen und Ferienwohnungen, die sich alle rund um die Zingster Innenstadt befanden. Beschwerden, dass eine Unterkunft nicht so gut sei, die blieben aus und trafen uns am Abend zur ersten Orientierung und zum Schnack an der Seebrücke des Ostseebads Zingst. Allzulange blieben wir nicht am Strand, da der herrschende Seewind kalte, neblige Luft ans Land strömen ließ. So gönnten wir uns noch einen Absacker in meiner Ferienwohnung, die sich nur 20m zum Strandaufgang hinter der Düne versteckte.

 

Zingster Seebrücke bei Nacht bei ISO12800

Zingster Seebrücke bei Nacht bei ISO12800

Am nächsten Morgen nach dem Frühstück organisierten wir für uns E-Bikes, denn es sollte an diesem Tag zum Darßer Ort unweit des Weststrands gehen. Ich bin zwar ein leidenschaftlicher Radfahrer, doch da ich frisch aus der Sommergrippe gekommen bin, wollte ich ebenfalls auf ein kräfteschonendes E-Cross-Bike aufsatteln. 35 Km standen als Minimum auf dem Plan.

Nach einer kurzen Einweisung fuhren wir dann entspannt den Ostsee-Damm in westlicher Richtung entlang. Eine längere Pause machten wir dann an der 400m langen Seebrücke in Prerow. Auch an diesem Tag herrschte an der Küstenlinie dichter Nebel, so dass man am Ende der Seebrücke nicht mehr den Strand sehen konnte.

Seebrücke des Ostseebads Prerow

Seebrücke des Ostseebads Prerow

Nach einigen, lustigen Möwenfotos und leckeren Cappuccinos klarte der Himmel auf und fuhren dann durch den 5Km breiten Nationalpark, dem Darßer Urwald, bis wir am Darßer Ort am Natureum bzw. am Leuchtturm angekommen sind. Das Natureum befindet sich auf der Nordspitze vom Darß,  ist vergleichbar mit einem größeren Hof und ist Außenstelle des Meeresmuseums Stralsund. Hier sind einige Exponate ausgestellt, die näheres zur Küstendynamik sowie zur Fauna und Flora des Darßes erklären. Ebenfalls, denn das musste unbedingt sein, erklimmten wir den Leuchtturm um einen der besten Aussichtspunkte der Nordspitze zu erhalten. Der Leuchtturm wurde 1849 erbaut und ist somit der älteste diensttuende Leuchtturm an der Ostseeküste. Gut dass wir zuvor einen Snack im Cafe am Fuße des Leuchtturms zu uns genommen haben, denn es waren 126 Stufen zu erklimmen. Nachdem wir wieder unten waren, machten wir noch einen kurzen Abstecher zum Weststrand und mussten dann los um die E-Bikes wieder pünktlich zum Verleiher nach Zingst zu bringen.

Blick vom Leuchtturm im Darßer Ort auf den Weststrand

Blick vom Leuchtturm im Darßer Ort auf den Weststrand

So richtig pünktlich haben wir es leider zum Verleiher nicht geschafft, denn es kam noch etwas Unvorhersehbares dazwischen. Eine E-Bike-Karambolage mitten im Nationalpark unweit des Leuchtturms. Mitten im Nirgendwo zwischen Sumpf, schmalen Radwegen und Mückenhorden brach sich jemand aus der Gruppe den Mittelfußknochen doppelt an. Irgendwann, nach einer gefühlten Ewigkeit, rollte dann auch ein Rettungswagen heran und konnte die Verletzte in ein weitentferntes Krankenhaus transportieren. Den Fahrradverleiher haben wir ebenfalls telefonisch informiert und konnte gut unseren Standort im Urwald mitteilen. Nach einer weiteren halben Stunde kam mit einem Caddy auch der Fahrradverleiher und nahm das Fahrrad der Verletzten mit. Nun fuhren alle Unverletzten zurück nach Zingst und haben die restlichen Räder sicher zurückgebracht. Die Verletzte brachte ich dann am Abend wieder in ihre Unterkunft.




Am nächsten Morgen wurde zunächst untergetaucht. Gleich mit dem ersten Tauchgang der Zingster Tauchgondel um 10 Uhr startete der Tag unter dem grünen Meeresspiel des weltweit größten Brackwasser-Meeres. Sehr überraschend fand ich, dass der Tauchgang sehr informativ war und uns nochmal zum Nachdenken über unsere Umwelt bewegte. Ich kann den Besuch eines Tauchgangs in der sichereren Tauchgondel absolut weiterempfehlen.

Wir überbrückten noch etwas Zeit und frühschoppten bis gegen 13 Uhr am Hafen von Zingst unter wolkenfreiem Himmel. Selbst ein Seeadler genoss das schöne Wetter und zog seine Kreise über den kleinen Hafen. Um 13 Uhr hieß es dann „Alle an Bord“ zur großen Bodden-Rundfahrt und schipperten vorbei an der Großen Kirr sowie der Barther Oie ins kleine Örtchen Namens Barth.

Brunnen mit speihenden Fischen auf dem Marktplatz von Barth

Brunnen mit speihenden Fischen auf dem Marktplatz von Barth

Wir besichtigten die Altstadt und brachen zum Highlight des Tages auf, zur Kirchturmbesteigung der alten, evangelischen St. Marien-Kirchen. Von da oben hat man einen herrlichen 360°-Blick.

Blick vom Kirchturm der St. Marien in Barth

Blick vom Kirchturm der St. Marien in Barth

Wir nahmen die letzte Fähre zurück nach Zingst. Am Abend machten wir noch schöne Sonnenuntergangsfotos und später einige Lightpaining-Aktionen mit meinem neuen Lightpaining-Spielzeug.

In Zingst - Meine Lichtkunst vor Publikum ;)

In Zingst – Meine Lichtkunst vor Publikum 😉

Kreidefelsen auf Deutschlands größter Insel, die Insel Rügen

Kreidefelsen auf Deutschlands größter Insel, die Insel Rügen

Heute Stand eine längere Wanderung auf dem Plan. Wir besuchten die Kreidefelsen des Nationalparks Jasmund auf Rügen und mussten einige Kilometer am Hang entlanglaufen um zum Stand zu gelangen, da die Treppe bzw. Abstieg am Weltkulturerbe-Zentrum Kaiserstuhl durch einen größeren Abbruch des Kliffs vollständig zerstört wurde. Diese wird sehr wahrscheinlich auch nicht mehr instand gesetzt, da eine millionen-teure Alternative für Touristen im Weltkulturerbe-Zentrum errichtet werden soll. Dafür müssen dann selbstverständlich Eintrittsgelder fließen. Was man nicht alles für den Tourismus macht…

Am letzten Tag habe ich schon vorzeitig damit angefangen meine Taschen für die Rückreise zu packen. Mittags habe ich mich mit Bekanntschaften aus der Fotoszene zum Schnacken getroffen und konnte dabei auch neue Kontakte knüpfen. Vielleicht wird zukünftig auch das eine oder andere Projekt gemeinsam durchgezogen.




Danach fuhr ich nach Fischland in das Ostseebad Wustrow und schaute mir erstmalig dieses Örtchen an. Es ist übersichtlich und gemütlich hier. Auf der Seebrücke konnte ich auch mein eigentliches Ziel erkennen, die alten NVA-Bunker aus der DDR-Zeit, die mittlerweile vom Hang in die Ostsee gestützt sind.

NVA-Bunker bei Wustrow

NVA-Bunker bei Wustrow

Hier an der Steilküste frisst die See jährlich mehrere Zentimeter vom Land ab. Sichere Wege führten mich an duftenden Waldmeisterbüschen zu den Ruinen. Sie waren in der Tat ein sehr gutes Fotomotiv. In Wustrow habe ich dann auch eine Kleinigkeit gegessen ehe es um 20:30 Uhr ins benachbarte Ahrenshoop ging. Dort kam auch die gesamte Fotogruppe nach, denn ich habe eine geniale Location ausgewählt und Plätze reserviert, von der man einen schönen Überblick auf den Strand sowie Richtung Sonnenuntergang in luftiger Höhe bei netten Drinks schauen konnte. Es war ein sehr schöner Ausklang der kurzen Woche an der See.

Ein Drink zum Abschluss

Ein Drink zum Abschluss

Weiter Blick über die Ostsee

Weiter Blick über die Ostsee

Das Weitblick in Ahrenshoop

Das Weitblick in Ahrenshoop

Fazit: Wie auch schon 2017 hat sich die Reise nach Zingst in diesem Jahr wieder gelohnt. Zingst lohnt sich immer und werde auch in 2019 wieder in Zingst zu finden sein.

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Das Pixelmonster – SONY ALPHA 7R III

SONY ALPHA 7R III

SONY ALPHA 7R III

Das Pixelmonster, die Sony Alpha 7R III, ist mein neues Arbeitswerkzeug. Seit über einem Jahr erhalte ich Aufträge für Fotos für den professionellen Druck (Plakate, Flyer, Jahres-Kalender, etc.) und musste oftmals tricksen um die geforderten 300 dpi bei einer größeren Bildgröße liefern zu können.

Das ist mit der Sony Alpha 7R III nun gar kein Thema mehr, da sie Fotos bis zu einer max. Auflösung von 42.4 Megapixel erzeugen kann und das ist schon eine ganze Menge. Sie verdrängt ganz locker das Canon-Flaggschiff, die EOS 5D Mark IV, vor allem in Auflösung, geringerem Rauschen Dank neuem EXMOR R Sensor sowie unglaublichen Dynamikumfang. Überhaupt kenne ich derzeit keinen anderen Kamerahersteller der mehr Dynamikumfang liefert als SONY.

Ebenso als nützliches Feature ist der doppelte Speicherkarten-Slot, wovon ein Slot Speicherkarten der Spezifikation UHS-II unterstützt. Ich habe die spiegellose Systemkamera so eingestellt, dass sie auch Alles auf beiden Karten doppelt abspeichert. Somit bin ich auf der sicheren Seite, falls bei einem Shooting eine Speicherkarte sich verabschieden sollte.

Neue Funktionen wie z.B. der Pixel-Shift-Modus muss ich selbst noch austesten. Dieses verspricht noch eine enorme Verbesserung der Bildqualität bei Motiven, die sich nicht während der Aufnahme bewegen. Alle weiteren grundlegenden Funktionen und deren Bedienung sind sehr ähnlich zur SONY ALPHA 7S II und habe die Einstellungen inkl. Belegung der Benutzertasten fast 1:1 übernommen (siehe SONY ALPHA 7S II – Kamera-Einstellungen).

Zubehör. Eine passende L-Schiene des Herstellers MENGS ist bereits montiert. Obwohl der neue Sony-AKKU das Doppelte im Vergleich zur 2. Generation der 7er-Reihe halten soll, deswegen wurde die SONY APHA 7R III auch in das Gehäuse der etwas größeren SONY ALPHA 9 untergebracht, habe ich noch nach einem Ersatz-Akku Ausschau halten und ihn mit dem praktischen USB-Ladegerät bestellt. Im Gegensatz zur 2. Generation hat SONY auch leider nur einen AKKU dem Lieferumfang beigelegt anstatt zwei. Was ich noch in Kürze machen werde ist eine Schutzfolie auf das Kamera-Display zu kleben. Schließlich hat die Kamera ja auch nicht 3 Mark 50 gekostet. 😉




Nun habe ich drei Kameras, die meine drei wesentlichen Einsatzgebiete perfekt abdecken. Das neue Pixelmonster, die SONY ALPHA 7R III, das Nachtsichtgerät, die SONY ALPHA 7S II, für Nightscapes, ASTRO-Fotografie und Lightpainting sowie die Canon EOS 70D für Tier- und Wildlife-Fotografie Dank des Crop-Faktors.

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Lightpainting Sticks – Pixelstick, Magilight

Lightpaining Stick Magilight (Fotogear)

Lightpaining Sticks u.a. der Magilight (Fotogear)

Lightpainting ist eine eigene Fotografie-Kunst für sich und fand deswegen auch Lightpainting Sticks wie z.B. der Pixelstick (amazon) sehr interessant. Mit so einem Lightpaining Stick kann man schnell und auch sehr präzise Bilder in der Luft erstellen. Lade einfach ein Bild auf den Stick und lasse den Stick während einer Langzeit-Aufnahme vor Deiner Kamera ziehen.

Eine preisgünstigere Alternative zum Pixelstick ist der Lightpainting-Stick, der auf den Namen Magilight hört. Magilight von Fotogear ist ein Kickstarter-Projekt und finanziert sich über Crowdfunding. Deswegen dauerte es zwischen Bestellung und Auslieferung fast 6 Monate, aber es kostete mich weniger als 50% von den Anschaffungskosten eines Pixelsticks. Erste Testbilder habe ich bereits gemacht und so richtig gebraucht wird er in Kürze beim Fotofestival Horizonte Zingst. Und noch vorher wenn es zu einem Shooting geht, bei dem ein altes, rotes VW Käfer-Cabrio die Hauptrolle spielen wird. Bin gespannt in welchem Licht mit Hilfe des Magilights das schöne Auto erstrahlen wird.




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Sigma 150-600mm Contemporary

Sigma Contemporary 150-600mm

Sigma Contemporary 150-600mm

Das Sigma 150-600mm Contemporary ist mein neues Wildlife-Teleobjektiv und löst nun meinen ständigen Zoobegleiter, das Tamron 16-300mm, ab. Vielleicht hast Du es schon richtig erkannt, es ist ein neues Objektiv für meine alte Canon EOS 70D (Vorgängermodell der Canon EOS 80D) und nicht für meine neuere SONY ALPHA 7S II.

Warum? Es spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Der wichtigste Faktor ist der Crop-Faktor bei der Canon EOS 70D von 1,6x. Somit können Objekte noch näher herangeholt werden, als es bei einer Vollformatkamera der Fall ist.

Der Crop-Faktor ist in diesem Sinne nur der relative Faktor des Bildbeschnitts und verlängert nicht wie oft gedacht die Brennweite. Richtig wäre es zu behaupten, dass der Bildausschnitt aus einer Kamera mit APS-C-Sensor und einem dazu verwendeten 300mm-Teleobjektiv dem entspricht, wie die einer Kombi aus 480mm-Teleobjektiv auf einem Vollformat-Kamera. So entsteht bei einer APS-C-Kamera der „Ich bin näher dran“-Effekt. Demnach ein kleinerer Bildausschnitt bei hoher Pixeldichte. Bitte bedenke aber, dass die Umrechnung des Crop-Faktors nicht die perspektivischen Eigenschaften wie z.B. die stürzenden Linien, Verdichtung des Hintergrunds (bei Tele), etc. verstärkt oder vermindert bzw. beeinflusst. Das ist völlig egal ob es ein 16mm-, 50mm oder 105mm-Objektiv ist, diese Eigenschaften bleiben bei Vollformat und APS-C-Sensoren unverändert. Es ist nur der Bildausschnitt der sich verändert (siehe Abb.).

Cropvergleich - Brennweite 388mm an Vollformat- und APS-C-Sensor

Cropvergleich – Brennweite 388mm an Vollformat- und APS-C-Sensor

Nun zurück zum Sigma 150-600mm Contemporary. Mit dieser Linse kann ich nochmal das Doppelte am Tier heran wie bislang. Ich habe das Sigma 150-600mm Contemporary dem Tamron 150-600mm G2 vorgezogen, da ich finde dass das Sigma noch eine bessere Schärfenabbildung verspricht. Dazu habe ich auf vielen Testportale mir die Testaufnahmen beider Linsen angesehen uns bin dann zu meiner Entscheidung gekommen. In sämtlichen Tests ist auch die Benotung „sehr gut“ vergeben worden. Außerdem ist das Sigma auch noch wesentlich günstiger als das Tamron 150-600mm G2 mit dem gleichen Funktionsumfang.




Von der Größe und Gewicht ist es schon ein wahrer „Oschi“. Das 1,9Kg schwere Sigma 150-600mm Contemporary ist 26cm lang und hat einen Außendurchmesser von 105mm mit einem Filtergewinde von 95mm. Also ein echter Brummer im Gegensatz zu meiner bisherigen „Reisezoom“-Linse.

Durch einen Schalter kann man verhindern, dass der Autofokus den Schärfepunkt durch alle Fokusbereiche durchpumpt. Wahlweise kann man den Autofokus deaktivieren, aktivieren für den gesamten Bereich oder wahlweise für die Fokusbereiche 2,8m-10m und 10m-∞ (unendlich). Unter 2,8m kann das Objektiv nicht scharfstellen, bei dem Tamron ist die Fokussierung erst bei 3,5m möglich. Also ein weiterer Pluspunkt für das Sigma 150-600mm Contemporary.

Der Schalter für die Bildstabilisierung hat drei Modi: Bildstabilisierung aus, Mode 1 und Mode 2. Mode 1 kompensiert alle Vibrationen in allen Richtungen. Im Mode 2 findet eine Kompensierung z.B. von vertikalem Kameraverwackeln bei Folgeaufnahmen in horizontaler Richtung statt. Dieses wird für bewegte Objekte wie rennende Wildkatzen oder rasende Formel 1-Boliden benötigt.

Ein weiterer Schalter, der Custom-Schalter, werde ich zunächst nicht nutzen. Damit können persönliche Voreinstellungen per PC konfiguriert werden.




Mit im Lieferumfang waren eine Bedienungsanleitung, die abnehmbare Objektivschelle für die Befestigung an ein Stativ, Ein Gummiring (wenn die Schelle abmontiert wird, ein großer Objektivköcher sowie eine passende Gegenlichtblende und ein Gurt.

Wetter zum Fotografieren

Erwischt trotz sehr hoher Lichtverschmutzung des Ruhrgebiets. Die Milchstraße in Haltern am See.

Erwischt trotz sehr hoher Lichtverschmutzung des Ruhrgebiets. Die Milchstraße in Haltern am See.

Wetter zum Fotografieren mit Hilfe von Wetter-Tools (Modellkarten, Wetterdienste und Apps). Welches Wetter benötigst Du um Dein Foto optimal ablichten zu können? Es macht keinen Sinn sommerliche Strandfotos bei Regen oder Nebel oder die Milchstraße bei Dunst und Wolken zu fotografieren. Auf „gut Glück“ loszuziehen ist oft nicht das perfekte Mittel zum Zweck, die Zeit und Spritkosten zum Spot kannst Du Dir sparen. Versuche zunächst das Wetter besser lesen zu können! Und damit meine ich jetzt keine altbackenen Bauern-Regeln.

Seit dem letzten Jahr habe ich mich gezielt in die Wetterkunde eingelesen. Welche Wetterphänomene treten unter welchen Bedingungen auf. Seit einiger Zeit habe ich mir die Jagd nach der Milchstraße vorgenommen und plane eine Tour in den Harz oder in die Eifel, dorthin wo die Lichtverschmutzung sehr gering ist. U.a. an diesen Orten ist es in Deutschland am Dunkelsten sind. Bei der Milchstraße müssen mehrere Faktoren passen, die sind: Eine freie Blickrichtung Richtung des Zentrums des Sternensystems, die passende Jahreszeit, die passende Uhrzeit, kein Mond, keine bzw. kaum Lichtverschmutzung, kein Niederlag, keine Wolken und auch kein Bodennebel.




Nachfolgend habe ich einige Wetter-Tools u.a. von Modellkarten, Wetterdienste und Apps aufgelistet, die ich oft für meine Planung einsetze und werde diese Liste nach und nach ergänzen. So bekommt Ihr eine gute Übersicht, wo Ihr am Schnellsten die Infos erhaltet.

Ich kann Dir das Buch Fotografieren mit Wind und Wetter empfehlen, da es hervorragend die Zusammenhänge der Meteorologie erklärt und Dir noch weitere Tipps verrät.

Modelldienste

Wetterdienste

Wetterwarnungen

Wetterstationen

Satellitenbilder

Niederschlagsradar

Blitzortung




Sonne, Mond und Sterne

Lichtverschmutzung

Webcams

Apps

 

Welche Seiten und Wetter-Tools verwendest Du für Deine Touren? Gerne darfst Du bei der Vervollständigung dieser Liste mitwirken. Schreib mir einfach eine Mail oder lass einen Kommentar dar.

Lichtfarbe des Lichts

Yongnuo YN300 Air

Yongnuo YN300 Air

Bei vielen Fotografien ist die Lichtfarbe des Lichts bzw. oft eine einheitliche Lichtfarbe bei mehreren Lichtquellen enorm wichtig. Deine Kamera dreht total am Rad wenn bei dem sogenannten Mischlicht ein beinahe korrekter Weißabgleich ermittelt werden soll. Das ist so gut wie unmöglich.

Beispiel! Dein Model steht am späten Nachmittag am Fenster und wird seitlich vom warmen Licht der Sonne angeleuchtet. Die andere Gesichtshälfte des Models ist zu dunkel und Du möchtest nun mit einer LED-Taschenlampe auch diese ausleuchten. Die Ausleuchtung gelingt Dir mit dem Zangenlicht zwar sehr gut, aber schaue Dir nun mal die unterschiedliche Interpretation des Weißwertes an. Der Unterschied zwischen dem warmen Licht der Sonne und der kalten Lichtfarbe der LED-Taschenlampe ist extrem. Das ist direkt festzustellen auf dem Haar, der Haut und auf der Kleidung des Models. Weiß ist nicht gleich Weiß, es kommt immer auf die Oberfläche und der Lichtfarbe an.

Deswegen ist es umso wichtiger sich einen Kopf zu machen, wie Deine Ausleuchtung in der Fotografie aussehen könnte. Ich möchte Dir hiermit meine Erweiterung meines mobilen Studios mit einer kleinen Produktvorstellung näher erklären respektive welche Vorteile ich darin sehe. Für mich habe ich die drei Anforderungen Mobilität, Preis und Lichtkompatibilität festgelegt. Lichtkompatibilität, d.h. mehrere Lichtquellen können die gleiche Lichttemperatur, angegeben wird dieses in der Maßeinheit Kelvin (K), wiedergeben. Es liegt dann auch nahe, dass ich dann auch die Lampen bei einem Hersteller beschaffe, da die Einstellung der Lichtfarbe dann fast gleich sein sollte (Hersteller-Standard).

Das können meine drei neuen, preisgünstigen Leuchten aus dem Hause Yongnuo perfekt bieten. Ich weiß, sie sind günstig aber bieten dafür genau das was benötigt wird. An meinen beiden YN360 sowie am YN300 Air können sehr fein Lichtintensität und die Lichtfarbe zwischen 3.200 und 5.500 Kelvin. eingestellt werden. Alle Leuchten kann ich mobil mit dem kompatiblen AKKU NP-F750 (SONY) oder mit dem einheitlichen Netzteil mit Strom versorgen. Das ist so gut wie grenzenlos.




Für viele andere Situationen bin ich auch damit gut gerüstet. Neben einer möglichen Mischlicht-Einstellung zwischen 3.200 und 5.500 Kelvin beinhalten die beiden YN360 eine Goldschale um das Licht noch wärmer, fast wie Kerzenschein, erscheinen zu lassen sowie RGB-Farbdioden, mit dem jeder Farbton ausgegeben werden kann. Wo hat man schon die Möglichkeit mit z.B. Cyan, Magenta und Gelb zu fotografieren?

Noch ein letzter Tipp zu dem o.g. Exempel. Das Zangenlicht kann man auch schön ohne elektrischen Strom mit einem weißen Reflektor bouncen. Ein günstiges Reflektor-Set z.B. von Neewer tut’s genauso wie auch der qualitativ, hochwertigere wie der Sunbouncer Mini.

Welche Kamera zu Ostern schenken?


Ostern steht vor der Tür und Du möchtest Deinen Liebsten oder vielleich sogar Dich selbst mit einer Kamera beschenken. Dann möchte ich kurz und knapp Dir drei (-einhalb ;)) günstige Systemkameras vorstellen.


Meine erste Wahl, sorry dass ich hier als SONY-Fan etwas parteiisch bin, fällt auf die SONY ALPHA 6000. Sie ist günstig, kompakt, beinhaltet einen schnellen Hybridfokus. Würde ich jetzt in die Fotografie einsteigen, ich wäre bei der SONY 6000 stehen geblieben. Für die 4K-Filmer unter Euch wäre die SONY ALPHA 6500. eine gute Option.


Klein, kompakt und 4K, das wäre auch ein idealer Reisebegleiter. Die Rede ist von der Panasonic LUMIX G DMC-GX80.


Eine sehr charmante Kamera ist die Olympus PEN E-PL9. Sie ist perfekt für den Street- und Peoplefotografen, da deren Optik eher an einer analogen Kamera angelehnt ist und so fast niemand bemerkt, wenn man die Kamera auch von einer eher unüblichen Haltung abfeuert.




Objektiv-Firmware aktualisieren

Objektiv-Firmware aktualisieren

Objektiv-Firmware aktualisieren

Hast Du schon einmal daran gedacht die Objektiv-Firmware Deiner Objektive zu aktualisieren? Völlig unabhängig ob Du eine SONY, Canon, Nikon, Fuji, Panasonic oder Olympus hast, viele Objektive sind nicht mehr dumm wie reines Glass und Kunststoff. Sie sind intelligenter als man zunächst annimmt. Auf vielen befinden sich Objektiv-Firmware, Betriebssysteme damit u.a. Fokussierung, Stabilisierung und Synchronisation mit dem Kamerabody gesteuert werden.

Vor allem wenn das Kamera-Gehäuse neuer ist als die Objektive, so ist es sehr wahrscheinlich, dass das Objektiv nicht auf das Kamera-Gehäuse optimiert ist. Darum solltest Du neben einer aktuellen Version der Kamera-Firmware auch die Firmware Deiner Objektive aktuell halten. Somit machst Du die Eigenschaften von Kamera und Linse miteinander bekannt und können so gemeinsam besser ihre Dienste leisten.

Einige beschweren sich, dass die Bilder u.a. nicht scharf genug seien oder der Autofokus wie verrückt pumpt und die Schärfe nicht findet. Meistens können diese Updates für wahre Wunder sorgen. Meine beiden Objektive SEL1635Z und das SEL2470GM sind nun auf dem neusten Stand.





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