Schnee-Fotografie – So fotografierst Du Schnee richtig

Schnee-Fotografie - So fotografierst Du Schnee richtig

Schnee-Fotografie – So fotografierst Du Schnee richtig

In diesem Beitrag zum Thema Schnee-Fotografie – So fotografierst Du Schnee richtig erfĂ€hrst Du die wichtigsten Tipps fĂŒr ein gelungenes Winterfoto.

Welches Objektiv fĂŒr die Schnee-Fotografie?

Ziel soll es ja sein, dass man so viele Flocken auf dem Foto einfÀngt, wie möglich. Also ist meiner Meinung nach ein Teleobjektiv, je höher die Brennweite desto besser, dazu bestens geeignet. Das es aber auch anders geht und man auch mehr von der Umgebung sehen möchte, das beweist das Titelfoto des Posts. Dieses habe ich mit meinem lichtstarken Tamron-Objektiv mit 35mm an der Canon EOS 70D fotografiert.

Einstellung an der Kamera

Viele Wege fĂŒhren nach Rom. Wichtig ist es beim Schneeflocken einfrieren, dass die Belichtungszeit nicht unter 1/750Sek liegt. Um eine sehr kurze Belichtungszeit zu erreichen, solltet Ihr die Blende auf einen sehr niedrigen Wert, z.B. f/2.8 stellen. Wenn Ihr immer noch nicht so eine kurze Belichtungszeit erreicht oder das Foto immer noch zu dunkel ist, dann könnt Ihr als letztes Mittel die ISO erhöhen. Generell lasse ich sie immer auf 100 und stelle sie nur in diesen Grenzsituationen höher ein.




Wenn Du noch am Anfang der Fotografie stehst und die Einstellungen Dich noch ĂŒberfodern, dann probiere Folgendes. Stelle den Kamera-Modus auf ZeitprioritĂ€t (Tv oder T) und wĂ€hle eine Verschlusszeit von 1/750Sek. oder etwas schneller. Stelle ebenso in Deiner Kamera auf ISO-Automatik. So brauchst Du Dich nicht weiter mit den Belichtungseinstellungen beschĂ€ftigen und kannst einfach drauf fotografieren.

Nachbearbeitung

Weißabgleich

Die Kamera hat keine Ahnung, was Weiß ist und stellt Weiß auch nicht immer als korrekten Weißton dar. Deswegen mache ich immer im Nachgang einen genauen Weißabgleich, dieser in jedem richtigen Bildbearbeitungsprogramm oder Foto-App wie z.B. Snapseed schnell und effektiv durchgefĂŒhrt werden kann. Wenn Du die Möglichkeit hast im RAW-Format zu fotografieren, dann solltest Du es auch machen. Wenn nicht, mache zunĂ€chst Probeaufnahmen und bewerte sie, welche Einstellung (sonnig, bewölkt oder per manueller Kelvin-Eingabe) den Schnee auch ohne Farbstiche perfekt in Weiß darstellen lĂ€sst. Ok, gelber Schnee kann schonmal vorkommen und sollte die Finger von lassen. 😀

Weißabgleich in der Smwartphone-App Snapseed

Weißabgleich in der Smwartphone-App Snapseed

SĂ€ttigung

Ich persönlich bevorzuge es die SĂ€ttigung von Schneefotos etwas zu reduzieren, um etwa -50% bis -65%. Diese unterstreicht auch nochmal, dass die schneebedeckte Landschaft auch weiß ist.




Möchtest Du weitere, praktische Tipps zum Thema Fotografie, Video und Bearbeitung erhalten, so freue ich mich auf jedes Feedback / jeden Kommentar. Schaue Dir auch meine Tipps und Tricks zum Thema Adobe Lightroom an.

Nun bleibt mir nur noch zu schreiben „TschĂŒss“ und wĂŒnsche Dir mit Deinen Lieben eine schöne Adventszeit.

November 2017

Mein Profil auf Instagram

November 2017 – Best of Instagram-Fotos

Wenn es eine Steigerung zum Oktober 2017 gibt, dann war es definitiv der November 2017. Ich kann das ehrlich gesagt noch nicht so wirklich glauben. Ich spĂŒre eine Art RĂŒckenwind.

In den letzten Wochen konnte ich meine Reichweite in den sozialen Medien ausweiten. Dieses ist zu einem festzustellen anhand der erhöhten Anzahl der Likes auf Instagram sowie weiterhin steigende Besucherzahlen auf meiner Internetseite. Dieses beflĂŒgelt mich sehr und Ihr gibt mir ebenso dadurch den nötigen „Arschtritt“, Inhalte regelmĂ€ĂŸig zu liefern.




Ein weiteres, wichtiges Zahnrad sind AuftrĂ€ge und Zusammenarbeiten im „echten Leben“. Treffen und Print-Erzeugnisse fördern derzeit, von der Seite des Marketings betrachtet, immens mein kleines Gewerbe #chrizschwarz IT & Media. In diesem Sinne vielen Dank an: Messe Essen, Stadtwerke LĂŒnen, der Rasselbande von dem InstaStammtisch NRW, der Pfarrgemeinde St. Joseph LĂŒnen-Mitte, dem Planetarium Bochum, und, und, und… Ich stehe voll hinter der Philosophie „
eine Hand wĂ€scht die andere“ und freue mich auch zukĂŒnftig ĂŒber derartigen Zusammenarbeiten und neuen, netten Kontakte. Diese Arbeit macht mir einfach nur Spaß, da alles aus meinem Hobby gewachsen ist.

Mein Cityscape- bzw. Nightscape-Bild von meiner Heimatstadt LĂŒnen hat es als Hintergrundbild der Landingpage der Stadtwerke LĂŒnen zum Thema Smartmeter geschafft. Dieses Bild wird außerdem das Monatsblatt Juli 2018 im Familienkalender 2018 der Stadtwerke LĂŒnen zieren. Vielen Dank an dieser Stelle an die Abteilung Öffentlichkeitsarbeit fĂŒr die Bereitstellung einer PDF-Version des Kalenders im Voraus.

Eine neue Erfahrung war es auch die Mitarbeiterschaft meiner Hauptarbeitsstelle von der sechsten Etage zu fotografieren. Ich habe mir extra einen Aufbau ausgedacht (siehe Artikel Vertical Shots), damit meine Kamera sicher in freier, lĂŒftiger Höhe aus dem Fenster schweben konnte. Die Fotos dienten als Geschenk fĂŒr drei ehemalige Mitarbeiter, die nun wohlverdient in Ruhestand sind und sich ĂŒber die Fotos sehr gefreut haben.

Vertical Shot

Vertical Shot

Vorhin fiel der Begriff Zahnrad und möchte diesen Begriff nochmal in diesem Abschnitt aufgreifen. VerstĂ€rkt habe ich mich in diesem Monat mit dem Thema Social Media bzw. Social Network befasst. Um diesen Abschnitt nun zu verkĂŒrzen, folgt nur eine kurze Schilderung wie ich dieses Thema sehe. Ich verspreche zukĂŒnftig und in einem anderen Rahmen dieses Thema tiefgrĂŒndiger ausarbeiten. Ich sehe Social Media nicht wie ein volles Schaufester, nur um aufzufallen. Ich vergleiche es sehr gerne mit einem hochmodernen Motor in dem es sehr viele kleine ZahnrĂ€der gibt. Sie sind vielleicht winzig, aber jedes hat seinen wichtigen Anteil,- seine Daseinsberechtigung, damit der Motor gut funktioniert. Je mehr ZahnrĂ€der involviert werden, desto wertvoller ist der Motor. Er ist vielleicht durch die Übersetzung schneller auf der Autobahn oder krĂ€ftiger im GelĂ€nde, in jedem Fall steigt der Materialeinsatz, somit auch der Wert. Demnach bin ich jetzt auch interaktiver auf Google Plus, Twitter und Pinterest unterwegs und nutze gezielt die einzelnen Synergie-Effekte der Social Media-Plattformen.




Tolle Foto-Walks fanden im November ebenso statt, einmal im Planetarium in Bochum sowie bei der Verbrauchermesse MODE HEIM HANDWERK in Essen. Ich habe bereits von diesen genialen Veranstaltungen berichtet. Im Dezember werde ich ebenfalls einen Fotowalk auf der Messe Essen zur Essen Motor Show 2017 mitmachen. Geplant ist ebenfalls ein Walk mit dem Stadtmarketing der Stadt Wuppertal.

Ansonsten ist der Workshop in der Planung und probiere die eine oder andere Übung vorab aus. Voraussichtlich findet der erste Workshop im Februar in NRW statt. Ich freue mich jetzt schon sehr auf Euch und den Workshop, denn der wird Euch sicherlich gefallen. Interessenten bitte ich eine kurze E-Mail an workshop(et)chris-schwarz(punkt)de zu schicken, damit Ihr in den Verteiler rutscht.

Ich weiß zu diesem Zeitpunkt noch nicht, ob ich eine Art Revue & Ausblick auf 2018 schaffe, deshalb nur die Highlights in kĂŒrzester Form. Ich werde in den nĂ€chsten Tagen meine Unterkunft fĂŒr das Foto-Festival horizonte zingst 2018 buchen. FĂŒr 2018 stehen auch jetzt schon eine Menge neue, spannende Projekte u.a. ein neues Online Freizeit-Portal, diverse Shootings und Arbeiten fĂŒr Printprojekte an. Ich werde Euch, sofern sie spruchreif sind, hier in meinem Blog vorstellen. Bitte abonniert doch meinen Newsletter, damit Ihr auch nichts verpasst.

Weitere, spannende Artikel:

Vertical Shots

In diesem Beitrag möchte ich Euch meinen Aufbau vorstellen, mit dem ich Vertical Shots schieße. Vorab möchte ich noch erwĂ€hnen, dass ich keine besondere AusrĂŒstung speziell fĂŒr Vertical Shots besitze, sondern einfach auf meine bisherige AusrĂŒstung zurĂŒckgreife. Ich habe mir einen eigenen und einfachen Aufbau fĂŒr Vertical Shots ausgedacht, der die Kamera in einer sehr zuverlĂ€ssigen und sicheren Weise frei ĂŒber FensterbĂ€nke oder GelĂ€nder hinaus hĂ€lt.

Mein Aufbau fĂŒr Vertical Shots

Mein Aufbau fĂŒr Vertical Shots

FĂŒr den Aufbau habe ich folgendes Equipment verwendet:

ZunÀchst werden alle Stativ-Beine ausgefahren. Zwei Beine verbleiben in der gewohnten Position, so wie das Stativ im Normalfall verwendet wird. Das dritte Bein wird im etwa 90°-Winkel zur MittelsÀule abgespreizt. Am Ende des dritten Stativ-Beins habe ich die Nano-Clamp mit dem Verdrehschutz und Fritionarm befestigt. Am anderen Ende des Manfrotto Frictionarms habe ich auf dem Stativgewinde die Canon EOS 70D (wegen dem praktischen Dreh-Bildschirm) mitsamt des EmpfÀngers des Funkauslösers (einschalten!) festgeschraubt. Zuletzt musste dann nur noch um den 3-Wege-Neiger am Stativ der Rucksack umgelegt werden um ein Kontergewicht zu haben und habe den gesamten Aufbau ausgerichtet.




In dem oberen Beispiel lag das Stativbein stabil auf dem Fensterrahmen. Bei dieser Auftragsarbeit habe ich die Mitarbeiterschaft aus der sechsten Etage von oben fotografiert. Das Ergebnis war echt spektakulÀr und perfekt zugleich.

Solltest Du auch schon mal Vertical Shots angefertigt haben, wĂŒrde ich mich auf eine kurze Beschreibung Deines Aufbaus freuen. Hast Du Vertrauen in den Aufbau, der Deine Kamera in luftiger Höhe hĂ€lt? Schreib es doch einfach als Kommentar, so kann man voneinander lernen.

Planetarium Bochum

Milchstrasse im Planetarium Bochum

Milchstrasse im Planetarium Bochum

Kennst Du das Planetarium in Bochum? Letztes Wochenende war ich zu Gast im Zeiss Planetarium Bochum und konnte den einen oder anderen Blick hinter den Kulissen werfen. In Herbert Grönemeyers Bochum-Lied schmeichelt er auf seiner eigenen Art und Weise die Großstadt mit Worten wie z.B. „
du bist keine Schönheit“,  „… wo die Sonne verstaubt“ etc. Keine Ahnung was fĂŒr Pimpernellen er damals hatte, aber u.a. ist das Planetarium eine Perle unter den SehenswĂŒrdigkeiten im Revier. Vielleicht hat Herr Grönemeyer noch nie im Planetarium Platz genommen. Man weiß es halt nicht.

Vorab möchte ich Euch informieren, dass das Fotografieren im Planetarium nicht gestattet ist. Ich möchte Euch nur die EnttĂ€uschung ersparen, falls Ihr mit dem ganzen Foto-Equipment anreisen möchtet. Ich habe eine Sonderveranstaltung besucht, wo ich die Fotos schießen konnte und nun hier etwas ĂŒber den Besuch berichten werde.




Nach der BegrĂŒĂŸung des Planetarium-Personals bei Snacks und Kaffee durfte ich mit einer Leiter hinauf auf das Kuppeldach. Ich befand mich also zwischen Kuppel und Außendach des GebĂ€udes auf dem Bauch liegend um die außergewöhnliche Vogelperspektive vom Planetariumsprojektor zu schießen. Dieses war nicht ganz so einfach, da man schnell abrutschen oder sogar die Kamera fallen lassen konnte. Deswegen habe ich sie auch gut mit dem Sun Sniper doppelt und dreifach gesichert.

Planetariumsprojektor Zeiss Universarium IX

Planetariumsprojektor Zeiss Universarium IX

Danach bin ich in die Kuppel zurĂŒckgekehrt und rotierte oft herum um einige Fotos zu sammeln. Dabei wurden einige Standbilder von Milchstraße und Sternschuppen prĂ€sentiert. Wirklich schöne Aufnahmen sind dabei entstanden. Aber als das noch nicht genug war, wurde noch eine Sondershow gezeigt. Es wurden im ersten Teil teils verwirrende, imposante Sequenzen gezeigt, im zweiten Teil folgten Zeitrafferaufnahmen vom Ruhrgebiet.

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Es war wie im Kino, dennoch mit einem völlig anderen Erlebnis die Bilder in 360° zu sehen. Ich kann absolut den Besuch empfehlen und werde auch selbst sehr wahrscheinlich wieder das Planetarium besuchen.

Mein Kamera-Equipment beim Rundgang im Zeiss Planetarium Bochum:

Oktober 2017

Der Monat Oktober hatte es in sich. Es sind einige Dinge passiert und viele, neue Projekte stehen noch in der Planung. Was das alles ist, daraus möchte ich kein Geheimnis machen und etwas aus der Schatulle schnacken.

Discover new, ignite creativity

Anfang Oktober bin ich von meiner Wahnsinns-Tour ĂŒber Beelitz, Berlin, Warschau und Slowakei zurĂŒckgekehrt. Im RĂŒckgepĂ€ck Tausende von neuen, interessanten Fotos, Videosequenzen und unbezahlbaren EindrĂŒcke. Durchaus positive Resonanz erfĂ€hrt meine Blog-Reihe GoEast 2017, von der am Wochenende Folge 4 von voraussichtlich 6 online gegangen ist. Noch heute bin ich mit der Sichtung und Bearbeitung der Fotos beschĂ€ftigt. Nach und nach werde ich auch diese Fotos auf meinem wachsenden Instagram Profil veröffentlichen. Schon jetzt bedanke ich mich sehr fĂŒr Euren Support und Treue. 🙂

Instagram - Oktober 2017

Instagram – Oktober 2017

Kaum bin ich aus dem Urlaub zurĂŒck, so flatterten bei mir Anfragen und AuftrĂ€ge fĂŒr die Nutzungsrechte meiner Bilder ins Haus. Ein Highlight verrate ich jetzt schon. FĂŒr den Kalender 2018 der Stadtwerke LĂŒnen durfte ich mitwirken. Dieser wird derzeit produziert und druckfrisch demnĂ€chst in den meisten LĂŒner Haushalten mit einziehen. Ein sehr schöner Auftrag, da dadurch auch etwas Marketing betrieben wird.

LĂŒnen in der Nacht

LĂŒnen in der Nacht, dieses Foto erscheint im Jahreskalender 2018 der Stadtwerke LĂŒnen

In diesem Monat hatte ich auch einige Portrait-Shootings durchgefĂŒhrt. Die Einnahmen habe ich im Voraus auch perfekt in Strip-Lights investiert. Ich habe mich fĂŒr diese Strip-Light-Lösung entschieden. Sie können Ă€ußerst portabel eingepackt werden und funktionieren sehr gut mit einfachen, ebenfalls platzsparenden Blitzsysteme wie z.B. mit dem Yongnuo YN-568EX II. Damit kann ich nun sehr gerichtetes Licht auf die Person oder ggf. auf einen Gegenstand bringen. Auf MobilitĂ€t meiner StudioausrĂŒstung setze ich, so dass auch die anderen Lichtformer u.a. meine Octabox, Beauty Dish und Schirme perfekt fĂŒr mich passen.

Mobiles Fotostudio

Mobiles Fotostudio




Together we are stronger!

FĂŒr 2018 werden derzeit zwei Projekte geplant und teilweise sich schon in der Umsetzung stecken. ZunĂ€chst, ich hoffe das geschieht schon mit dem Jahreswechsel 2017/18, werde ich fĂŒr Nordrhein-Westfalen ein neues Freizeitportal starten. Dieses Internetportal soll in erster Linie Fotografen und Entdecker zusammenbringen. Ich bin sehr gespannt wie es angenommen wird und hoffe dass der eine oder andere Besucher sich an diesem Gemeinschaftsprojekt beteiligen wird.

Fotowalk Hohensyburg, Dortmund

Fotowalk Hohensyburg, Dortmund

Think different, find yourself!

Die zweite Sache werden spezielle Fotowalks sein, die mit den ĂŒblichen „Wir-ziehen-durch-die Straßen“-Fotowalks auch nichts mehr gemeinsam haben werden. Das Erfahren und Lernen der Teilnehmer durch das Ausprobieren von neuen Techniken und Hilfsmitteln sollen dabei eine grĂ¶ĂŸere Gewichtung finden. Ich setze fĂŒr mich die Messlatte dieses Vorhabens ziemlich hoch, so dass ich es in diesem Jahr nicht mehr durchfĂŒhren werde und die Zeit nutze es intensiver fĂŒr Anfang 2018 zu planen. Gerne könnt Ihr mir auch bei Interesse eine E-Mail an workshop[at]chris-schwarz.de zuschicken, damit ich weiß wer Lust auf diese Events hat und ich Dich gezielt anschreiben kann, sofern es konkreter wird. Ich freue mich schon auf die kommenden Monate. 🙂




GoEast 2017 (#3) – Lost Places, Beelitz

Lost Places Beelitz

Jeder der sich schon mal mit Lost Places in Deutschland auseinandergesetzt hat, der denkt fast  immer direkt an die ehemaligen HeilstĂ€tten Beelitz in Brandenburg. Komisch oder? Naja, das ist ja auch nicht unbegrĂŒndet. Beelitz ist die Perle unter den Lost Places hierzulande, oder sollte ich eher in der Vergangenheitsform schreiben? Also warum war sie eine Perle fĂŒr Lost Places-Fotografen?

Fragen ĂŒber Fragen, irgendwie ein komischer Start fĂŒr einen Blog-Artikel, stimmt’s? Nun ja, Beelitz ist nicht mehr so schmackhaft wie es vermutlich vor einigen Jahren der Fall war. Lost, also „verlassen“, ist dieser Ort nicht wirklich. Beelitz ist schon wirklich sehr bekannt, es gibt einige FĂŒhrungen auf dem GelĂ€nde und viele Vandalen haben Ihre Spuren an Fensterscheiben sowie InnenwĂ€nde hinterlassen. U.a. Graffitis machen diese AtmosphĂ€re eines verlassenen Ortes oftmals kaputt. Aber auch Hollywood war vor wenigen Jahren zu Gast und haben auch dort Ihre Spuren hinterlassen. Deswegen ist Beelitz meiner Meinung kein richtiger Lost Place mehr, sondern ein Ort mit Lost Place-Eigenschaften.




Aber die hĂ€sslichen Spuren des Vandalismus sind nicht durchgehend in Beelitz zu finden. Zum GlĂŒck, denn es konnten trotzdem noch einige gute Fotos gemacht werden.

Nach einer sehr kurzen Nacht nach dem Lightpaining-Workshop, packte ich meinen Koffer wieder zusammen und fuhr zu dem mit dem Veranstalter go2know vereinbarten, geheimen Treffpunkt unweit der HeilstÀtten. Nach der Registrierung gingen wir dann gemeinsam zu der Fotobase, die sich zentral auf dem GelÀnde der MÀnner-HeilstÀtten befand. Das GelÀnde, auf dem sich die Beelitzer HeilstÀtten befinden, ist nicht frei zugÀnglich. Auf diesem GelÀnde konnten wir uns dann selbststÀndig in den GebÀuden MÀnner-Sanatorium, zentrale Badeanstalt und Verwaltung aufhalten, die RÀume entdecken und Fotos machen. In den RÀumen selbst waren auch noch alte GegenstÀnde (Bett, Behandlungsstuhl, Operationsleuchten, etc.) aus den damaligen Betriebszeiten zu sehen. Ich war mit den beiden Luxenburgern Alexandra und Georges unterwegs und haben so ziemlich jede Ecke von den ehemaligen HeilstÀtten entdeckt. Die Errichtung der Arbeiter-LungenheilstÀtte begann bereits schon seit 1898 und ihr Ende ist leider schon vorauszusehen.

Am Nachmittag wurde uns im Rahmen einer historischen FĂŒhrung gut und ausfĂŒhrlich die Geschichte der Beelitzer HeilstĂ€tten und die HintergrĂŒnde erklĂ€rt. Leider etwas zu ausfĂŒhrlich, da ich mich zusammen mit Alex und Georges vorzeitig von der FĂŒhrung lösen musste um noch das eine oder andere Foto von den Beelitzer HeilstĂ€ten zu machen.

Direkt danach machte ich mich zu einem etwas abgelegenen GebĂ€ude, dem Whitney Houston-Haus, auf. Erstaunlicher Weise war dieses Haus nicht so von Vandalismus heimgesucht. Dort gab es auch Einiges zu entdecken, u.a. ein alter FlĂŒgel in einem großen Saal, ein alter Informations-Stand, schöne lange Flure sowie ein tolles Treppenhaus.




Um 17 Uhr, also 30 Minuten vor dem Ende der Tour, machte ich mich nochmal zĂŒgig ins Badehaus und dem Speisesaal im Herren-Sanatorium auf. Ich wollte ungestört die letzten Fotos mit dem warmen, fast abendlichen Licht haben. Punkt 17:30 Uhr wurde dann auch hinter mir abgeschlossen.

Es war ein sehr schöner Tag gewesen. Ich habe vieles gesehen und auf Speicherkarte fĂŒr die Ewigkeit gesammelt. Nun war es an der Zeit Beelitz den RĂŒcken zu kehren und geradeaus Richtung Berlin zu blicken. Dort werde ich die nĂ€chsten drei Übernachtungen verbringen.

Vielen Dank an go2know, die mir freundlicher Weise die Freigabe zur Veröffentlichung der Fotos, die wĂ€hrend meines Aufenthalts in Beelitz, auf meinem Blog erteilt haben. Diese Bilder stehen nicht zum Verkauf zur VerfĂŒgung. Ebenso dĂŒrfen sie nicht entnommen und/oder weiterverwendet werden.

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Weitere, interessante Artikel und Seiten:

GoEast 2017 (#2) – Lightpainting in Beelitz

Lightpainting in Beelitz - mit zolaq und go2know

Lightpainting in Beelitz

Am spĂ€ten Nachmittag machte ich mich vom Berliner Teufelsberg zum Lightpainten in Beelitz auf. Vorher checkte ich noch im Landhotel Gustav ein, in dem ich spĂ€ter nach dem Lightpainting in den ehemaligen HeilstĂ€tten kaputt ins Bett fallen kann. Mich erwarteten durch den nĂ€chsten Programmpunkt am Folgetag etwa 2-3 Stunden Schlaf, also gönnte ich mir noch etwas Ruhe, habe zwischenzeitlich mein Kamera-Equipment geladen und ging vor dem Lightpainting mit einer Kursteilnehmerin zum „abendlichen“ Mittagstisch.




Gemeinsam fuhren wir gegen 19 Uhr zu dem mit dem Veranstalter go2know vereinbarten Treffpunkt und betraten in der Dunkelheit den Lost Place, die ehemaligen HeilstĂ€tten von Beelitz.  Das Areal der ehemaligen HeilstĂ€tten in Beelitz ist nicht frei zugĂ€nglich. Solltet Ihr Euch fĂŒr diesen Lost Place interessieren, dann wendet Euch am besten direkt an den Veranstalter go2know. Es kann durchaus sein, dass dieser Lost Place im Laufe des nĂ€chsten Jahres nicht mehr geben wird. Mehr Infos und Termine findet Ihr www.go2know.de

Vorort im alten Badehaus erwartete uns schon der Workshop-Leiter zolaq mit der Crew. U.a. mit Stromaggregat, Fluter, Laser, Nebelmaschine und sehr vielen Lightpaining-Tools hat zolaq richtig groß aufgefahren. In dem Workshop mit der tollen Location wurden wieder großartige Lightpaintings gezaubert. Ebenso konnten wir im ehemaligen MĂ€nnersanatorium eigene Lightpaintings erstellen.

Lightpaining bedeutet, dass man mit Licht wÀhrend der Aufnahmezeit malt und/oder zeichnet. Man stellt die Kamera in den Bulb Modus und so können in einer lÀngeren Belichtungszeit viele Lichtfiguren erstellt werden. Es gibt eine ganze Reihe von Techniken um die unterschiedlichsten Ergebnisse zu erzielen. Darunter ist es im Lightpaining auch möglich, einfach nur RÀume gezielt auszuleuchten, die dann eine ganz spezielle AthmosphÀre wiedergeben.

Beelitz - Ausleuchtung des Badehauses

Erstmals war meine Sony Alpha 7S II bei einem Workshop dieser Art dabei und sie hat einen sehr guten Job gemacht. Ein Rauschen ist so gut wie gar nicht feststellbar und haben einen viel höheren Dynamikumfang als bei meiner Canon EOS 70D. Um auch möglichst viel von der Szenerie einfangen zu können, habe ich das neue SAMYANG 14mm 2.8 AF verwendet. Es war eine traumhafte Kombination. Zwischenzeitlich habe ich meine Kamera-Akkus und mein Smartphone mit meiner praktischen, mobilen Lade-Lösung (siehe Artikel Powerbank fĂŒr Urlaub) geladen.




Kurz vor 3 Uhr klang der Workshop aus und machte mich auf den Weg Richtung Hotel. Schnell habe ich meine Sony sowie die sonstigen Batterien an die Steckdose gepackt und ging direkt ins Bett. In wenigen Stunden, direkt nach dem FrĂŒhstĂŒck, folgte die Fotobase-Tour, eine Lost Place-FĂŒhrung vom selben Veranstater go2know. Ich war sehr gespannt, wie die Beelitzer HeilstĂ€tten unter gedĂ€mmten Tageslicht aussehen wĂŒrden.

Vielen Dank an go2know, die mir freundlicher Weise die Freigabe zur Veröffentlichung der Fotos, die wĂ€hrend meines Aufenthalts in Beelitz, auf meinem Blog erteilt haben. Diese Bilder stehen nicht zum Verkauf zur VerfĂŒgung. Ebenso dĂŒrfen sie nicht entnommen und/oder weiterverwendet werden.




SelbstverstÀndlich möchte ich auch nochmal den Workshop-Leiter zolaq erwÀhnen, deren Workshops absolut zu empfehlen sind. Mehr Infos und Workshop-Termine erfÀhrt Ihr auf www.zolaq.de

Weitere, interessante Artikel:

 

Sun Sniper Rotaball Pro

Sun Sniper Rotaball Pro

Sun Sniper Rotaball Pro

Ich habe wahre Verluste der letzten Reise zu beklagen. ZunÀchst mussten meine geliebten Trekking-Schuhe Jack Wolfskin Vojo Hike umgehend gegen die Salomon Speedcross 4 GTX (Wow haben die einen Grip!) ersetzt werden. Die Wolfskin-Treter haben viel von der Welt gesehen, aber die Sohle ist nun einfach durch.

Das richtig Ă€rgerliche war allerdings, dass ich vermutlich in der BerghĂŒtte ZamkovskĂ©ho oder im Berg-Restaurant auf dem Berg Hrebienok meinen Kamera-Gurt Sun Sniper The „Pro-II“ Steel & Bear zurĂŒckgelassen habe. Eine Antwort auf meine E-Mails an die beiden Gastro-Betriebe blieb bislang leider erfolglos.




Was ich an den Sun Sniper Kameragurte klasse finde ist, dass sie durch das eingearbeitete Stahlseil sehr sicher bzgl. eines möglichen Diebstahls sind und der Tragekomfort wesentlich besser als die Standard-Gurte vom Kamera-Hersteller. Die Kamera hĂ€ngt immer schussbereit in HĂŒfthöhe. Der Gurt wird direkt mit dem Stativgewinde verschraubt.

Da ich aber nicht mehr daran glaube, dass mein alter Sun Sniper zurĂŒck nach Hause findet, habe ich auch gleich ein Upgrade getĂ€tigt. Seit letzter Woche habe ich nun den Sun Sniper Rotaball Pro im Einsatz. ZusĂ€tzlich neben den o.g. Merkmalen besitzt dieser Gurt einen zusĂ€tzlichen Unterarmgurt, der ein Verrutschen des Gurts verhindert. Gegen ein unbefugtes Herausdrehen am Konnektor sorgt nun zusĂ€tzlich ein Blocker an der Feststellschraube. Durch den kugelgelagerten Rotaball ist der Gurt auch in Höhe des Konnektors flexibler denn je. Damit die Kamera nicht hinter dem RĂŒcken pendelt, sorgt nun ein Gurt-Stopper, der die Position der Kamera in der HĂŒfte hĂ€lt.




Der Sun Sniper Rotaball Pro ist beim Tragen eines Rucksacks eher hinderlich. Da sollte man entweder den Unterarmgurt nicht schließen oder gleich zu einem gĂŒnstigeren Gurt wie zum Rotaball One zurĂŒckgreifen, der erst keinen Unterarmgurt hat. Es gibt viele Tragesysteme und Gurte fĂŒr Kameras. Meiner Meinung sind die Gurte von Sun Sniper am komfortabelsten, sichersten und durchdachtesten zugleich.

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